Beiträge von Berndson

    Natürlich können die das.

    Nein, denn Preiserhöhungen sind nur unter sehr engen Bedingungen einseitig durchsetzbar. "Wenn sie nicht widersprechen" geht auch nicht. Wogegen man wenig machen kann ist: "Wir kündigen ihren Vertrag fristgerecht, aber bieten die Fortsetzung zu folgenden geänderten Konditionen an". Für eine Preiserhöhung, die nicht auf einer seltenen zulässigen Ausnahme basiert, braucht der Anbieter eine Zustimmung des Kunden in der ein oder anderen Form.

    Karten im O2-Netz sind gefährlich, weil sie ohne Datenvolumen im Tarif die Daten nicht einfach sperren sondern nach MB abrechnen, und zwar zu Wucherpreisen. O2-Netz-Karten sind für Wenignutzer also eigentlich völlig ungeeignet. Die Zeiten von Handys, die gar keine Daten nutzen können und deshalb nicht in die Falle tappen können, sind langsam vorbei.


    Man kann bei O2 die Datenfunktion über die Hotline dauerhaft netzseitig sperren lassen und das sollte man dann wirklich machen lassen. Nur damit sind O2-Freikarten vernünftige Seniorenkarten, die man als Enkel mit einem kleinen Dauerauftrag aktiv halten kann.

    vielleicht doch

    Vielleicht will man aber auch nicht DER Kunde sein. Für solche Spielereien gibt es Vertragstarife mit Laufzeit. Wer als Prepaidkunde ne neue Nummer haben will, bekommt die für dreifuffzich* mit einem neuen Starterset, und da ist auch Guthaben dabei.


    Das Gesetz sagt "Der bestehende Vertrag zwischen dem Endnutzer und dem Anbieter öffentlich zugänglicher Mobilfunkdienste bleibt davon unberührt. Auf Verlangen hat der abgebende Anbieter dem Endnutzer eine neue Rufnummer zuzuteilen." Der Anbieter kann selbstverständlich kündigen, so wie ihm das der Prepaidvertrag erlaubt, und der Kunde müsste die neue Nummer verlangen, um ein Recht darauf zu haben. Wenn das mal einer durchboxt, ändert man eben die Fristen in den AGB, so dass das nicht mehr geht.


    *) keine tatsächliche Preisangabe

    Ein Vorteil von der ganzen Leistungsschwemme ist doch, dass man sich das Klein-Klein mit Gutscheinen, überteuerten Speed-ons und Datenvolumen knapp am Bedarf nicht mehr geben muss. Ich bin ja immer erschüttert, wieviel Daten einige Menschen mobil verbrauchen, aber wenn man's braucht, kann man es doch jetzt echt bezahlen, oder?


    Bei Norma-Connect gibt es 10€ Startguthaben und 30€ für die Rufnummernmitnahme und die Tarife kosten gerade drei mal die Hälfte. Mit 25GB/4Wochen im Smart S wird der Sohn schon hinkommen. Außerdem gibt's noch das 25GB/Jahr Datenpolster kostenlos obendrauf. Im ersten Jahr kostet der Tarif wegen der Rabatte 13x9€-40€-13,50€=63,50€, also 5,30€/Monat.


    Natürlich kann man Mobilfunkkosten mit geschicktem Anbieterhopping praktisch auf ein paar Euro/Jahr drücken und trotzdem genug von allem haben. Kaufland-Mobil gibt einem mit Kaufland-Card-Code bei Nummernportierung 60€ Gesamtguthaben, die ein ganzes Jahr mit 2x25GB abdecken. Mit einem Dualsim-Handy macht man das zweimal und braucht dafür außer zwei verbilligten Startersets und einer zusätzlichen Nummer zum portieren gar nichts. Aber es hat nicht jeder Lust dazu, sich immer wieder mit den aktuellen Angeboten zu beschäftigen und SIM-Karten zu jonglieren. Am Ende wird's sowieso der Telekom-Jahrestarif: Ohne Rabatte genug Datenvolumen und man hat Ruhe. Dann ist auch nicht der Rest des Jahres oder Halbjahres gelaufen, wenn man das Datenvolumen verbraucht hat: Das ist da monatlich portioniert.

    Wir haben diesen für unseren Sohn gekauft und in 2 Monaten läuft der aus

    Söhne, die noch auslaufen, sind zu jung für Handys.



    Kann ich danach wieder ein 6-Monats Paket kaufen oder muss ich dann einen Smart Tarif wählen.

    Wenn genug Guthaben auf der Karte ist, verlängert sich der Tarif um weitere 6 Monate. Du kannst den Halbjahrestarif auch nach einem Wechsel in einen anderen Tarif ganz normal wieder buchen.

    Buchungsmöglichkeit in der App

    Ohne die ist die Funktion für Sachen wie GPS-Tracker oder andere M2M Anwendungen nicht mehr nutzbar. Das wird also kein Versehen sein. Generell scheinen die Mobilfunkanbieter steigenden Wert darauf zu legen, dass die Karte in einem vollwertigen Gerät liegt, auf das man auch Zugriff hat, wenn man sie irgendwie verwalten will. Wer für die alternde Verwandschaft Karten betreut, kennt das Problem. Die meisten Verwaltungsapps wollen ja auch regelmäßig einen SMS-Code von der Karte haben, um nicht in den Streik zu treten. Noch ist Kaufland-Mobil dank Webinterface einer der besseren Anbieter, was das angeht.