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In dem verlinkten PDF steht, dass alle Wettbewerber zusammen 17% der mit VDSL versorgten KVz ausgebaut haben, die Telekom 83%. Der geförderte Ausbau fällt zeitlich mit dem Beginn des Glasfaserausbaus zusammen und wurde aggressiv dort priorisiert, wo vorher kein VDSL-Ausbau ohne Zuschuss der Kommunen stattfinden sollte, aber dann die FTTH-Konkurrenz auf den Plan trat. Man kann das als Versuch sehen, die Förderung zu kassieren, bevor die Gebiete durch die Glasfaser ihre Förderfähigkeit für VDSL verlieren würden, oder man kann das als Verdrängungswettbewerb betrachten. Wie man das sieht, hängt wahrscheinlich davon ab, wie nah man an diesem Geschehen dran war und die Werbeaktivitäten selbst erlebt hat.
Leider kann man nicht sagen, wer aus der Vergangenheit nicht lernt, muss eben in Zukunft draufzahlen. Netze sind keine Individualentscheidungen.
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Meine Rede: Leitungsmonopol bedingt Regulierung, und zwar auch der Vorleistungspreise. Die Bezeichnung Monopolist habe ich da kontextbezogen verwendet: Wenn kein anderer Leitungen hat, ist die Telekom Monopolist, mit entsprechenden Folgen für den Ausbau.
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Das ist doch Quatsch. In Förderverfahren kann sich jedes Unternehmen mit einem Angebot bewerben.
Kann, nicht muss. Zeig mir eine Statistik, für welchen Prozentsatz der VDSL-Anschlüsse ein anderes Unternehmen als die Telekom gefördert wurde. Wenn die private Konkurrenz ihren Ausbau beendet, weil das Investitionsklima sich ändert, bekommt niemand mehr einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Ob der Staat oder der Kunde zahlt, lasse ich dahingestellt, aber die Telekom wird kassieren, und wer nicht zahlt wird am langen Arm des Monopolisten verhungern.
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Wie gesagt, dass der VDSL-Ausbau auf dem Land erst in Fahrt kam, als sich Konkurrenz zeigte, die man so mit "gut genug" ausgebremst hat und dafür gleichzeitig noch reichlich Fördergelder kassieren konnte, gerät offenbar schnell in Vergessenheit. Die Telekom hat den Kommunen gesagt, zahl zu oder wir bauen nicht, und das wird sie auch wieder tun, wenn die Konkurrenz ihre Investitionen in einem anderen finanziellen Klima beendet. Wer dann noch nicht FTTH hat, wird warten oder zahlen müssen.
Menschen, die sich, obwohl es sie fast nichts kostet, gegen neue Infrastruktur entscheiden, weil sie glauben, dass in einem Bereich steten Wachstums eine Technik reicht, die nicht mehr weiterentwickelt wird, sind Trottel.
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Es ist wirklich ernüchternd zu sehen, was alles gleichzeitig funktionieren muss, damit diese Anschlüsse gebaut werden können, und dann kommt der unkundige Kunde und lehnt das einfach ab. Die glauben wirklich, die Unternehmen müssen ihnen echt mal ein besseres Angebot machen. Auch hier wieder: Das Problem ist die Kommunikation des Unternehmens, nicht etwa die Trottel, die sich dagegen entscheiden. Die Städte können sich schon mal Geld auf die Seite legen (haha), damit sie der Telekom ihren Tiefbau bezahlen können, wenn die Konkurrenz absehbar ihren Ausbau für beendet erklärt. Anscheinend haben alle vergessen, wie das war, als VDSL nicht in der Fläche ausgebaut wurde, weil es keine Konkurrenz und damit auch keinen Grund dafür gab. Stadt=VDSL, Land=3Mbit/s mit Glück.
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Wenn man anderen FOMO unterstellt, weil sie nicht die bekannt und unbestritten am Ende angekommene Technik weiternutzen wollen, bis nichts mehr geht, dann hat man kein Recht, anderen Unsachlichkeit vorzuwerfen.
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(sic) "Fear Of Missing Out" nennen es Leute, die dann über marode Infrastruktur klagen, wenn es sie selbst trifft. Dann soll es jemand anders bezahlen, aber am besten schon gestern und warum dauert das so lange und überhaupt scheiss 'schland. Ich würde sagen lass sie, und lass sie jammern. Zwar lernen sie nicht aus Erklärung, nicht aus Erfahrung anderer und auch nicht aus eigener Erfahrung, aber es trifft dann die Richtigen. Nur leider haben solche Menschen, die rechtzeitige Investition als FOMO verunglimpfen, auch vernünftigere Nachbarn, und die trifft es auch.
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Von mir aus kannst du denken, dass FTTH nicht problemlos 100 mal so schnell sein kann wie heute. Damit liegst du falsch, aber es ist eigentlich auch egal, denn DSL kann nicht zweimal so schnell sein wie heute. Meine Glasfaser kostet ohne ständiges Kündigen und Neuverhandeln nicht mehr als der billigste und langsamste DSL Anschluss. Auch in der Hinsicht kannst du dir von mir aus DSL schönreden, aber spielt es wirklich eine Rolle, wie billig du DSL haben kannst, wenn es nicht mehr reicht und nicht schneller zu machen ist? Wenn du mehr brauchst, kriegst du den Glasfaseranschluss nicht, wenn du ihn dann erst bauen lassen musst und die Straße nicht erschlossen ist. Deine ganze Argumentation ist, dass Leute nicht vorausschauend handeln und DSL deshalb schon in Ordnung ist. Das ist kein Triumph über die Technik, sondern einfach nur bemitleidenswert.
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Sie sind nicht einmal am Horizont zu erkennen.
Volumetrische Videos mit Gaussian Splatting: https://heise.de/-11224483. Und wenn es nicht das ist, dann was anderes.
Das Problem ist nicht, das DSL heute nicht reicht. Das Problem ist, dass man es nicht mehr schneller machen kann und der Wechsel zum schnelleren Anschluss keine einfache Sache ist. Den muss man angehen, bevor man den Anschluss braucht, sonst hat man den Anschluss nicht, wenn man ihn braucht.
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Es passt nicht ganz ins Preisbudget, aber Congstar Prepaid Wie Ich Will mit 1GB/4 Wochen für 2€ kostet 26€ im Jahr und sollte für die Anwendung mehr als genug Daten sogar ungedrosselt liefern, und danach geht es ja stark gedrosselt auch noch weiter. Schlägt den Homespot Standby um 10 Euro pro Jahr.