Beiträge von Berndson
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Ob das stimmt, das mag ich nicht beurteilen
Ich aber, und du könntest das auch, wenn du dich wirklich informieren würdest, statt diesen Soundbite-Journalismus zu verbreiten. Damals wären Glasfasern verlegt worden, die keinem heute nutzbaren Standard entsprechen, und zwar nicht austauschbar sondern fest im Boden, in Topologien und mit vergrabener Technik, die moderne Nutzungen unwirtschaftlich machen. Jahre später sind beim Aufbau Ost die gleichen Fehler gemacht worden, was w.erik schon treffend bemerkt hat. Deutschland ist 10 Jahre hinterher, nicht 40 Jahre. Schwarz-Schilling ist tot. Grab ihn nicht wieder aus.
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Für viele ländliche Regionen bedeutet das das Ende der Hoffnungen auf einen schnellen Anschluss: Orte, die in der bis Ende 2027 reichenden Planung nicht berücksichtigt sind, werden von der DG vorerst keinen Glasfaseranschluss erhalten. Neue Projekte werden laut Firmenangaben nur noch selektiv unter strengen Kriterien beauftragt.
Die Überschrift weckt Hoffnungen, die der Text wieder nimmt. Die Deutsche Glasfaser will nur noch 200000 Anschlüsse pro Jahr bauen, vorrangig begonnene Projekte beenden, bereits anschließbare Immobilien ans Netz bringen und angeschlossene Immobilien als Kunden gewinnen und halten. Wer gezögert hat, für den wird die Luft dünner. Ohne den Druck, dass jemand anders zuvorkommen könnte, werden auch die anderen genauer schauen, wo sie FTTH anbieten wollen. Hoffentlich reicht den Zauderern die Telefonleitung noch sehr lange.
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Sind wir ein wenig verwöhnt? 40 Euro Guthaben für 3 Euro und eine mitgebrachte Rufnummer sind "etwas mau"?
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Das hast du falsch verstanden. Was ich machen würde, wäre eine Regelung, dass es fünfzehn Jahre lang keine Förderung für deinen Anschluss gibt, wenn du einen privatwirtschaftlichen Anschluss angeboten bekommen und abgelehnt hast. Wer auch immer in deinem Gebiet gefördert ausbaut, darf dich dann nur anschließen, wenn du die vollen Anschlusskosten bezahlst. Das ist bei gefördertem Ausbau keine privatwirtschaftliche Geschäftsentscheidung mehr sondern Förderbedingung: Wer in den letzten 15 Jahren die Chance nicht genutzt hat, wird nicht auf Kosten der Allgemeinheit angeschlossen. DANN habe ich kein Problem damit, dass mir jemand erzählt, das wäre eine persönliche Entscheidung. Solange das nicht so ist, habe ich keine guten Worte dafür übrig, dass persönliche Verantwortung abgelehnt wird, weil man sich auf kollektive Hilfe verlässt.