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Wer sollte es sonst bezahlen?
Das ist einfach kilometerweit am Thema vorbei. Natürlich bezahlen die Nutzer das Netz. Du meintest, es müssen nicht alle zahlen, nur die, die es nutzen. Das Argument ist bei EINEM Netz doch nur noch albern. Aber ohne Konkurrenz gibt es keinen Anreiz es kostengünstig oder gut zu bauen. Wenn es ausgeschrieben wird, wird es billig und so schlecht wie möglich gebaut. Wenn es so "ausgeschrieben" wird, wie das in Deutschland üblich ist, wird es sehr teuer von der Telekom gebaut. Und es dauert, weil niemand den Goldesel schlachtet. Schau dir andere Baumaßnahmen der öffentlichen Hand an: Zu teuer, zu langsam und am Ende nicht das, was man gebraucht hat. Wie kann man sowas für etwas wollen, wo sich die Unternehmen ohne Förderung schon so sehr drum reißen, dass sie sich teilweise gegenseitig überbauen? Ist es WIRKLICH ein Problem, wenn der Bürgersteig zweimal aufgemacht wird? Oder ist das nur das Gejammer von nützlichen Idioten, das gerne von denen aufgegriffen wird, die wieder ein Monopolnetz betreiben möchten?
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sondern von denjenigen, die die Netze nutzen
Es darf nur ein Netz gebaut werden, aber das müssen nur die bezahlen, die es nutzen? Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Einsicht war es nicht.
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Es geht einerseits um Kosten und andererseits um Preise. Konkurrenz sorgt dafür, dass ein Anreiz besteht, kostengünstige Lösungen* zu finden, weil die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben vereinfacht gesagt der Gewinn ist. Konkurrenz sorgt auch dafür, dass Kostenvorteile an Kunden weitergegeben werden, weil das einen Wettbewerbsvorteil gibt. Dass man hier Grundlagen der Marktwirtschaft erklären muss, zeichnet ein wirklich düsteres Bild für dieses Land. Was ihr hier sagt ist in etwa "baut mal ein Glasfasernetz für alle, das müssen dann alle zahlen (wer sonst)". Und da kommt euch nicht der Gedanke, dass dieser Blankoscheck vielleicht eine blöde Idee ist?
*) günstiges Preis-Leistungsverhältnis, nicht einfach billig
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Nichts anderes soll es bei Glasfaser werden
Das Stromnetz, dessen Kosten im kWh-Preis enthaltenen sind und zwar reguliert werden, aber in den letzten fünf Jahren um über 50% gestiegen sind (schonmal deine Stromrechnung genau gelesen?), möchtest du als gelungenes Vorbild darstellen?
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Ja, ist mir schon klar, dass der wesentliche Mechanismus nicht verstanden wird. Wird sich nicht ändern. Gebaut wird, was die Post für richtig hält und dann wird verwaltet und Michel hält die Planwirtschaft für Konkurrenz. Wir werden hier immer abhängig davon sein, dass uns jemand von außerhalb hilft. Wenn's gut läuft. Wenn's weniger gut läuft, wird Deutschland einfach abgehängt, und das ist noch nie gut ausgegangen.
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Besser ein Netz für ganz Deutschland
23 Pfennig pro Einheit, die 8 Minuten lang war, im Ortsnetz. Alles darüber hinaus für mehr als Kurzgespräche unbezahlbar. Ja, wir wollen das Monopolnetz zurück, bitte bitte bitte. Ich bestelle dann Starlink. Dieses Land ist zwingend auf Hilfe von außen angewiesen und wird es immer bleiben. Ohne die Holländer wäre es mit Glasfaser ja auch nichts geworden. Die Telekom hätte das Ende der DSL-Technik abgewartet und dann auf Mobilfunk umgestellt, schön nach GB gestaffelt. Glasfaser war "Premium" für Unternehmen und Privatkunden mit Geld wie Heu, bis es die Konkurrenz anders vorgemacht hat. Und hier haben wir wieder und wieder Leute, die Konkurrenz als Problem darstellen. Zum Haareraufen.
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Straßen werden doppelt aufgerissen
Ja, beschwert euch noch lauter, dass ihr eine Wahlmöglichkeit gebaut bekommt, dann wird das vielleicht verboten und wir bekommen wieder überall Monopole. Aber das ist immer nur, wenn jemand anders als die Telekom überbaut, oder? Wenn ein anderer zuerst da war, darf die einzig wahre Bundespost nochmal drüber und dann ist aber gut...
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Was zu schön ist, um wahr zu sein, ist auch einfach nicht wahr.
300€ wegen 5G ist ja wohl die Absurdität, die einen vom Kaufen abhalten sollte. Der andere Preis sieht da fast normal aus.
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Der Flyer ist zensiert, und "Mühe" macht sowas heute nur noch der KI. Bedrucktes Papier kostet kaum noch mehr als leeres. Es liegt in der Natur des Direktvertriebs, dass der Vertriebler kein großes Interesse daran hat, dem Kunden andere Wege zum Produkt aufzuzeigen. Wer von Tür zu Tür geschickt wird, ist knallhart provisionsgetrieben. Die berühmt-berüchtigten Kolonnen von Ranger, die häufig im Auftrag deines Lieblings-"Privat"-Anbieters unterwegs sind, sind auch keine Unschuldslämmer.
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Die Grenzen zwischen Door-2-Door Direktvertrieb und Scam sind halt fließend. "direktvertrieb deutschland" glänzt mit einer Platzhalterseite auf einer bei IONOS für Mail registrierten Domain. Auf dem Flyer taucht auch "2locate" auf, eine "hundertprozentige Tochter der GVG Glasfaser" mit den Marken "nordischnet" und "teranet". Großbuchstaben kosten extra.