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Vielleicht will man aber auch nicht DER Kunde sein. Für solche Spielereien gibt es Vertragstarife mit Laufzeit. Wer als Prepaidkunde ne neue Nummer haben will, bekommt die für dreifuffzich* mit einem neuen Starterset, und da ist auch Guthaben dabei.
Das Gesetz sagt "Der bestehende Vertrag zwischen dem Endnutzer und dem Anbieter öffentlich zugänglicher Mobilfunkdienste bleibt davon unberührt. Auf Verlangen hat der abgebende Anbieter dem Endnutzer eine neue Rufnummer zuzuteilen." Der Anbieter kann selbstverständlich kündigen, so wie ihm das der Prepaidvertrag erlaubt, und der Kunde müsste die neue Nummer verlangen, um ein Recht darauf zu haben. Wenn das mal einer durchboxt, ändert man eben die Fristen in den AGB, so dass das nicht mehr geht.
*) keine tatsächliche Preisangabe
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Ein Vorteil von der ganzen Leistungsschwemme ist doch, dass man sich das Klein-Klein mit Gutscheinen, überteuerten Speed-ons und Datenvolumen knapp am Bedarf nicht mehr geben muss. Ich bin ja immer erschüttert, wieviel Daten einige Menschen mobil verbrauchen, aber wenn man's braucht, kann man es doch jetzt echt bezahlen, oder?
Bei Norma-Connect gibt es 10€ Startguthaben und 30€ für die Rufnummernmitnahme und die Tarife kosten gerade drei mal die Hälfte. Mit 25GB/4Wochen im Smart S wird der Sohn schon hinkommen. Außerdem gibt's noch das 25GB/Jahr Datenpolster kostenlos obendrauf. Im ersten Jahr kostet der Tarif wegen der Rabatte 13x9€-40€-13,50€=63,50€, also 5,30€/Monat.
Natürlich kann man Mobilfunkkosten mit geschicktem Anbieterhopping praktisch auf ein paar Euro/Jahr drücken und trotzdem genug von allem haben. Kaufland-Mobil gibt einem mit Kaufland-Card-Code bei Nummernportierung 60€ Gesamtguthaben, die ein ganzes Jahr mit 2x25GB abdecken. Mit einem Dualsim-Handy macht man das zweimal und braucht dafür außer zwei verbilligten Startersets und einer zusätzlichen Nummer zum portieren gar nichts. Aber es hat nicht jeder Lust dazu, sich immer wieder mit den aktuellen Angeboten zu beschäftigen und SIM-Karten zu jonglieren. Am Ende wird's sowieso der Telekom-Jahrestarif: Ohne Rabatte genug Datenvolumen und man hat Ruhe. Dann ist auch nicht der Rest des Jahres oder Halbjahres gelaufen, wenn man das Datenvolumen verbraucht hat: Das ist da monatlich portioniert.
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Wenn man in der App einen Tarifwechsel anstößt, warnt die App, dass mit dem Tarifwechsel die schon bezahlten Leistungen verfallen. Das kann man also relativ gefahrlos selbst testen, bevor man den entscheidenden Befehl gibt.
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Du kannst in den Easy Tarif wechseln und dann wieder den Halbjahrestarif buchen. Wenn das mehr als einmal vorkommt (also aus dem ersten mal nicht gelernt wurde oder der Bedarf tatsächlich deutlich höher ist), dann ist aber wahrscheinlich ein anderer Tarif sinnvoller.
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Wir haben diesen für unseren Sohn gekauft und in 2 Monaten läuft der aus
Söhne, die noch auslaufen, sind zu jung für Handys.
Kann ich danach wieder ein 6-Monats Paket kaufen oder muss ich dann einen Smart Tarif wählen.
Wenn genug Guthaben auf der Karte ist, verlängert sich der Tarif um weitere 6 Monate. Du kannst den Halbjahrestarif auch nach einem Wechsel in einen anderen Tarif ganz normal wieder buchen.
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Buchungsmöglichkeit in der App
Ohne die ist die Funktion für Sachen wie GPS-Tracker oder andere M2M Anwendungen nicht mehr nutzbar. Das wird also kein Versehen sein. Generell scheinen die Mobilfunkanbieter steigenden Wert darauf zu legen, dass die Karte in einem vollwertigen Gerät liegt, auf das man auch Zugriff hat, wenn man sie irgendwie verwalten will. Wer für die alternde Verwandschaft Karten betreut, kennt das Problem. Die meisten Verwaltungsapps wollen ja auch regelmäßig einen SMS-Code von der Karte haben, um nicht in den Streik zu treten. Noch ist Kaufland-Mobil dank Webinterface einer der besseren Anbieter, was das angeht.
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Dann warte ich mal ab, ob nach der Ankündigung der Kündigung noch eine richtige Kündigung kommt oder direkt die Karte abgeschaltet wird. Das wird im Prepaid-Wiki ja nicht klar.
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Bisher habe ich nicht so lange gewartet, aber jetzt habe ich tatsächlich mal eine Email bekommen, dass mir eine Karte gekündigt werden soll, weil ich sie schon lange nicht aufgeladen habe. Die Email kam auf den Tag genau nach 15 Monaten, aber sie ist nicht als Kündigung formuliert, sondern "wir werden kündigen, wenn du nicht auflädst". Was ist denn der typische Abstand, wann die Kündigung dann kommt, und wie lange wird der Karte ab da noch gegeben, bis die Kündigung wirklich greift und die Karte abgeschaltet wird?
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Zur Überraschung aller Marktwirtschaftler geht es um Geld. Aber gut, wenn du noch Öl im Tank hast, kannst du das ja billig verkaufen, weil du es billig bekommen hast, obwohl dir jemand mehr dafür bietet, und wenn du dann teuer nachgetankt hast und der Preis fällt, verkaufst du es trotzdem billiger als was du gezahlt hast. Man kennt ja den Leitspruch vom reichen Warenterminbroker Warren Buffet: "Buy high, sell low."
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Wir beziehen in Europa nur 10% des Rohöl von dort.
Rohöl gehört zu den "Commodities", im Grunde austauschbaren Gütern, auch wenn die reale Lieferung durchaus erheblichen Preisunterschieden unterliegen kann. Jemand, der von dort sonst mehr Öl bezieht, verschwindet nicht als Nachfrager vom Markt sondern fragt dann Öl nach, das sonst wir beziehen würden. Mit der geringeren Menge tatsächlich verfügbaren Öls und der steigenden Nachfrage danach steigt der Preis.
Wenn dein Lieferant plötzlich Anfragen von anderen Kunden hat, die mehr für die Ware bezahlen, als du üblicherweise zahlst, wirst du nicht mehr beliefert, es sei denn du zahlst auch mehr. Das ganze steigert den Preis solange, bis genug sagen: "Das ist es mir nicht wert, ich kaufe nicht." Schwierig, wenn dann das Auto nicht mehr fährt und die Heizung kalt bleibt.