Beiträge von Berndson
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nicht tragbar
Na dann eben Funk. Kapiert ihr erst, wenn es zu spät ist.
Für mich hört sich das allerdings an, als
Die machen das seit über zehn Jahren, und erklären es überall vorher, aber trotzdem geht jedes mal neu die Welt unter, wenn die Straße nicht schnell genug wieder wie neu ist, dass man übersehen könnte, dass überhaupt was gemacht wurde. Funk. Ihr habt nichts besseres verdient.
Das Viertel hier hat dagegen die Glasfaser Nordwest „gewonnen“, so dass ich demnächst™ zwischen mehreren gleich teuren Anbietern wählen könnte – falls mein Vermieter sich überhaupt dafür interessiert.
Glasfaser Nordwest ist die Telekom zusammen mit der EWE. Manchen kann man es echt nicht recht machen. Und dein Vermieter hat dazu fast nichts mehr zu sagen. Wenn der Netzbauer anfragt, hat er zwei Monate, um zu entscheiden, ob er selbst sein Haus von jemand anderem verkabeln lässt, und wenn nicht macht es der Netzbauer und der Vermieter zahlt, was der Netzbauer berechnet. Dein Vermieter legt es auf dich um, und du stotterst es über neun Jahre ab. Er wird gefragt, du nicht. Der Wind hat sich gedreht, Leute. Ihr seid nicht König Kunde, um den sich die Anbieter reißen.
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Für den Veränderungshasser ist alles "Pfusch am Bau", was in irgendeiner Weise den vorherigen Zustand verändert. Bei Baulärm wird die Miete gemindert. In dem Augenblick, in dem man den Neubau bezogen hat, dessen Baulärm die Nachbarn ertragen haben, muss alles andere perfekt sein und perfekt bleiben. Die einzige Technik, mit der das möglich ist, ist Funk. Natürlich nicht guter Funk, denn dafür müsste sich ein Sender in der Nähe befinden, und das geht ja nicht. Was wird das lustig, wenn die Telekom der klammen Kommune erklärt, dass sie Glasfaser nur auf Holzmasten bekommen kann, wenn sie nicht mehr zuzahlt... Aber immerhin keine Pflastersteine.
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Da sind Löcher in der Strasse statt mit Asphalt nur mit Plastersteinen verschlossen worden - kommt jetzt extra noch mal ein Strassenbauer, der das in Ordnung bringen muss - doppelte Arbeit, doppelte Kosten.
Die bauen jetzt seit über einem Jahrzehnt, aber über den Quatsch werden noch hunderte Zeitungsartikel und zigtausende Internetkommentare geschrieben werden. Für den deutschen Veränderungshasser müsste natürlich für jedes Loch einzeln ein Eimer Asphalt angerührt werden. Der Sparfuchs, der lieber 35 Euro für gut abgestandenes DSL zahlt als 40 für FTTH, weiß auch, wie man billiger bauen könnte als das Unternehmen, das jeden Tag für billiges Bauen beschimpft wird. Niemand will solche Kunden. Die letzten 30% FTTH Abdeckung werden ewig brauchen. Die "kleinen" Netzbauer packen gerade zusammen und die Telekom wird sich ohne Konkurrenz nur noch für sehr viel Staatsknete bewegen. Viel Spaß mit Funk, Leute.
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So wie das im Anfangsbeitrag gefragt wird, ist es sicherlich mit den wenigsten Anschlüssen erlaubt, was nicht heißt, dass es nicht reihenweise einfach gemacht wird, also sich gute Nachbarn im selben Haus einen Anschluss und dessen Kosten teilen. Ob es unter bestimmten Einschränkungen doch erlaubt ist, ist schon weniger eindeutig. Bei Freifunk gibt es eine Auflistung zu dem Thema, konkret auf die Nutzung für Freifunk bezogen. Bitte informiere dich über das, was du selbst im Detail machen möchtest. Ich betone nochmal: Das größere Risiko ist die Haftung für Unerlaubtes auf dem Anschluss, nicht ob dein Provider die Mitnutzung erlaubt oder verbietet und vielleicht toleriert.
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Es gibt keine grundsätzliche Regelung in dieser Frage. Du musst dir die individuellen Vertragstexte anschauen. Das würde ich aber als das kleinste Problem betrachten. Mach dir Gedanken über Haftung für das, was deine Mitnutzer mit deinem Internetanschluss anstellen. Der "sicherste" Weg der Mitnutzung ist wahrscheinlich, einen quasi-öffentlichen und vor allem unbezahlten WLAN-Hotspot bereitzustellen. Wie sich Betreiber eines solchen Hotspots absichern können, ist ein lang und breit durchdiskutiertes Thema. Dazu findest du genug Lesestoff. Eine Möglichkeit ist, sich einem Verein wie Freifunk anzuschließen, um die Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Dort findest du auch Unterstützung bei der Frage, welche Internetanschlüsse du nutzen kannst.
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Beim Betrieb mit den üblichen Steckernetzteilen "floaten" die "Erd"-Potenziale und damit auch die Signale auf der Telefonleitung. Das ist beim Betrieb an einem gemeinsamen Netzteil nicht mehr der Fall. Es gibt kleine isolierte DC-DC-Wandler. Wenn du eins der beiden Geräte nicht direkt sondern darüber anschließt, müsste es funktionieren. Wichtig ist, dass der Wandler "isoliert" ist, und damit ist nicht die Isolation gegenüber der Außenwelt gemeint, sondern dass das ausgangsseitige Erdpotenzial ("Minuspol") vom eingangsseitigen Erdpotenzial galvanisch getrennt ist. Die meisten DC-DC-Wandler sind nicht galvanisch trennend, weil die Trennung die Elektronik ein wenig teurer macht.
Ich gehe davon aus, dass ein Mobilfunkrouter gemeint ist. Bei einer Fritzbox wäre es besser, keine separate DECT-Basis anzuschließen sondern die Handgeräte direkt an der Fritzbox anzumelden. Wenn das als Dauerbetrieb gedacht ist, musst du die Batteriespannung überwachen und diese Geräte automatisch trennen, wenn sie zu weit sinkt.
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Das Thema des Artikels ist eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Die Bereitstellung ist in §72 dieses Gesetzes geregelt. Muss man dann halt mal lesen:
Zitat von TKG §72Der Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes kann auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Eigentümer des Grundstücks von diesem ein Bereitstellungsentgelt nach Maßgabe der folgenden Absätze erheben, ...
Wie gesagt, neu ist das nicht. Das Zitat ist aus der aktuellen Version des Gesetzes. Bisher hat das kein Netzbetreiber so gemacht, weil die Eigentümer dann einfach abgewunken hätten. Mit der Änderung bekommt der Netzbetreiber den Auftrag, wenn es der Eigentümer nicht in kürzester Zeit* von jemand anderem machen lässt oder ein wichtiger Grund die Ablehnung erlaubt, also in der Praxis: Der Netzbetreiber bekommt den Auftrag. Ob dann noch irgendeiner weniger verlangt als erlaubt?
*) 2 Monate zum Prüfen und Ablehnen, 20 Monate um es dann selbst zu machen