Beiträge von TommySaar.

    Hier ist der Link der STOB im alten Format und damit leider ohne Sicherheitsabstände:

    https://www.bundesnetzagentur.…tandort.vtl.aspx?fid=3037


    Wenn man die nach Höhe und Sektor sortiert kriegt man zumindest sowas herausgelesen:


    6 Einträge 80/200/320° auf 29,1m + n78 auf 30,4m


    11 Einträge 0/120/240° auf 32,6m + n78 auf 32,8m oder 33,9m -> Telekom

    6 Einträge 0/120/240° auf 32,6m + n78 auf 33,9m oder 32,8m


    Leider sind zwei Betreiber auf gleicher Höhe mit gleicher Sektorierung angegeben, aber da die Telekom heute oft 9 oder 11 Einträge pro Sektor hat, liegt man mit obiger Annahme bestimmt nicht falsch.

    o2 oder Vodafone lässt sich damit aber immer nicht nicht auseinanderhalten.

    ... und aus der Netzkarte, sowie Netmonster und Cellmapper:


    Densborn ist die eNodeB 178161 und läuft laut Netmonster nun mit 6 Bändern.

    Badem ist die eNodeB 178213 und läuft laut Netmonster nun mit 6 Bändern.


    In Saarbrücken handelt es sich um die eNodeB 170505 in der Straße des 13.Januar.

    Vielen Dank an looser333 für den Hinweis und das Standortfoto per PN. :-)

    Hier wurde aus GSM1800/LTE800/LTE2100 nun GSM1800/LTE1800/2100/2600/NR3500. 5G gabs an diesem Standort zuvor schon von 1&1.

    Die STOB von 2023 weist für o2 neben n78 nur 2 Bänder aus und bislang wurde Band 3 und 7 geloggt. Ob Band 1 auch (noch) läuft, muss noch nachgeprüft werden.


    In Kirkel nutzt o2 nun den Telekom/Vodafone-Standort an der A6 mit 700/800/900 und hat mit der eNodeB Nr. 170525 eine Standortnummer recycelt, die in der Mobilfunksteinzeit mal in Saarbrücken in Gebrauch war.


    Schweix südlich von Pirmasens scheint ein komplett neuer Standort zu sein mit der eNodeB ID 171575 und 700/800/900.


    Außerdem gab's zuletzt noch eine Meldung für Kaiserslautern.

    Hier läuft die eNodeB 171693 am Opelkreisel nun mit 6 Bändern.


    Eine Band 7-Nachrüstung konnte ich neulich auch in Heusweiler an der eNodeB 170578 am ehemaligen Mittelwellensender des SR loggen.

    Nebenan in der Nähe von Schwarzenholz hatte ich Band 7 für die eNodeB 171072 auch kurz im Display.

    Ein eindeutiger Nachweis gelang mir vor 2 Tagen direkt vor Ort leider nicht, da mal wieder o2-Stromsparsonntag war und nur Band 3, 20 und 8 liefen.


    Laut Planungsnetzkarte sind im Südwesten demnächst zu erwarten:

    - Heusweiler-Lummerschied (Nähe Autobahnkreuz Saarbrücken): von Band 20 auf 6 Bänder.

    - Dudweiler-Herrensohr: eNodeB 170503 von 3 auf 4 Bänder an Bestandsantennen.

    - Bitburg/Eifelstr.: hier wohl das gleiche

    - Zerf (die STOB zeigt hier noch nichts neues)

    - Heilbach in der Westeifel am neuen Telekom-Mast. Netmonster listet schon die eNodeB 172272 mit 700/800/900.

    Und auch im Saarland im Kreis Saarlouis sind Aktivitäten zu verzeichnen. Beim Blick auf Cellmapper, in Netmonster und die Netzkarte ließen sich folgende Aufrüstungen erkennen:


    - Lebach-Hoxberg (VSE-Mast): von GSM900/LTE800 auf 700/800/900

    - Saarwellingen-Reisbach (Anlage Nordschacht): von GSM900/LTE800 auf 700/800/900

    - Schmelz-Buprich/Lindenbergstr.: von GSM900/LTE800/LTE2100 auf 700/800/900/1800/2100

    - Schmelz/Franz-Birringer-Str,: zu 700/800/900/1800/2100 nun auch n78


    Alles in der selben Ecke und nun auch ziemlich dunkelrot in der Netzkarte. n78 (1 Gbit/s) ist in der Netzkarte in Schmelz aber noch nicht ersichtlich).


    Außerdem an der französischen Grenze:

    - Überherrn/Alleestr. : von GSM900/LTE2100 auf 700/800/900/1800/2100


    Hier zeigt die Netzkarte aber noch nicht die maximalen 650 Mbit/s.

    Die gängigen Personenschutznormen definieren Grenzwerte über einen Mittelungszeitraum von 6 Minuten, d.h. man muss schon 6 Minuten am Stück vor der Antenne stehen, damit sich eine ggf. schädliche thermische Wirkung ergibt. Aber nur wenn man sich in einem Bereich befindet, in dem die Grenzwerte überschritten werden.

    Und diese sind dann nochmal mit einer Sicherheitsmarge bestimmt worden.

    Mit Fernfeldformel kalkulierte oder gemessene Feldstärken in Luft ergeben zudem höhere Sicherheitsabstände, als wenn man die Absorption im menschlichen Körpergewebe mittels SAR-Messung berücksichtigt.

    Letztlich wird noch zwischen Grenzwerten für die allgemeine Bevölkerung und beruflicher Exposition unterschieden.

    Bei beruflicher Exposition sind die Grenzwerte ein Mehrfaches dessen für die allgemeine Bevölkerung, denn hier ist dann meistens unterwiesenes Personal im Bereich einer Sendeanlage für ggf. nur einen kurzen Zeitraum aktiv.

    Man kann von der 6-Minuten-Regel oben nämlich auch ableiten, dass man sich z.B. dem 6-fachen des Grenzwerts aussetzen kann, dann aber nur für 1 Minute.


    So lange man nicht kontrollieren kann, wie lange sich eine Person, die von der Funktechnik keine Ahnung hat, im Bereich einer Antenne aufhält und auch keine andere Abgrenzung im Rahmen der notwendigen Sicherheitsabstände möglich ist, bleibt also nichts anderes übrig, als den Zugang komplett zu sperren.


    Viele Grüße vom langjährigen EMF- und SAR-Experten. ;-)

    Irgendwie nicht nachvollziehbar, wo es hier hängt.

    Ich habe heute nachmittag selbst mal probiert.


    Am Xperia XZ2 Compact, bei dem ich wegen Netzclub-SIM das automatische Update deaktiviert hatte, lief der manuell angestoßene Download bei allen Netzen übers WLAN problemlos durch.

    Am Samsung Tab S6 Lite habe ich monatliches Update eingestellt und es war seit Oktober nicht mehr aktualisiert worden.

    Hier wollte vor allem Vodafone und Telekom nicht richtig upgedated werden, nach mehrfachem manuellen Anstoßen ging es dann doch.

    Am Xiaomi 13T ist wöchentliches Update eingestellt. o2 und 1&1 sind am 05.02.26 aktualisiert worden, Telekom und Vodafone zuletzt am 27.01.26.

    Vodafone ging dann manuell nach mehreren Versuchen. Aber Telekom wollte auch noch nach Stunden nicht, egal ob über WLAN oder LTE.

    Seltsam seltsam ...

    o2 kompensiert die fehlenden 10 MHz im Band 1, indem man zunehmend 20 MHz Band 7 aufschaltet, zumindest an den bereits aufgerüsteten SRAN-Standorten.

    Kostet zwar mehr Strom, aber für den Endbenutzer im o2-Netz gibt es jetzt sogar 10 MHz mehr Bandbreite, die es ohne 1&1 garantiert nie gegeben hätte.

    Heute in der Saarbrücker Zeitung:

    https://www.saarbruecker-zeitu…ng-in-sicht_aid-142730257


    Falls der Artikel wegen Paywall nicht lesbar ist, hier die technische Zusammenfassung:


    Am 15.12.25 wurde die eNodeB 63051 in der Werkstraße in Dillingen/Saar auf dem (ehemaligen) Krankenhaus außer Betrieb genommen, da das Gebäude in naher Zukunft abgerissen wird. Daher ist die Mobilfunkversorgung von Vodafone in Dillingen seit Wochen eingeschränkt (so steht es dann auch im Text, nicht wie in der Überschrift 'seit Monaten').

    Man möchte bis Mitte März einen MRT aufbauen, sucht aber noch einen geeigneten Standort, und dann natürlich auch einen Standort für einen Mast als Ersatz.

    Es ist vor allem der Südosten von Dillingen und das Stadtzentrum, sowie die Dillinger Hütte betroffen.


    Habe nur ich den Eindruck, dass gerade Vodafone trotz aller Netzausbaupläne oft genug von Standortabschaltungen geradezu 'überrumpelt' zu sein scheint?


    Jedenfalls muss ich mir bei diesem Standort jetzt nicht mehr die Mühe machen, noch n3 für Cellmapper zu loggen.

    Immerhin hat man sich seit dem Sparausbau von 2021 (Erweiterung von GSM900 und LTE800/2100 um 1800 MHz auf Bestandsantennen) nicht mehr die Mühe gemacht, den Standort weiter aufzurüsten.