Beiträge von slvr

    Bei der Telekom wird ab 21.08.2024 ungenutztes Inklusivvolumen in den folgenden Abrechnungszeitraum übernommen: Neue Telekom Prepaid-Tarife: Nimm’s mit - Datenvolumen länger verfügbar.

    Soweit mir bekannt ist das eine Neuerung auf dem deutschen Prepaid-Markt, Vodafone bietet das z.B. nur in Postpaid-Tarifen an (GigaDepot).


    Ein weiterer Unterschied des Modells der Telekom im Vergleich zu Vodafone: mitgenommenes Datenvolumen wird vorrangig verbraucht, bei Vodafone wird das eigentliche Inklusivvolumen immer zuerst verbraucht, vor dem mitgenommenen Volumen. Die Telekom löst das somit kundenfreundlicher, da sich hier leichter Puffer anstauen lassen bei einem Verbrauch der im Schnitt deutlich niedriger als das Inklusivvolumens ist.


    Kleines Rechenbeispiel zur Telekom-Lösung:

    Heißt also, dass wenn ich ca. 3GB/Abrechnungszeitraum verbrauche und den M-Tarif buche, nehme ich im ersten Zeitraum ca. 5GB mit in den nächsten Zeitraum, in dem ich dann 8+5=13GB zur Verfügung habe. Wenn ich im nächsten Zeitraum dann wieder nur 3GB verbrauche, habe ich 10GB übrig, wovon die 2GB ungenutze Daten aus dem vorherigen Zeitraum dann verfallen, und die unangetasteten 8GB des aktuellen Zeitraums werden in den Folgezeitraum komplett übernommen. Dort habe ich dann 8+8=16GB zur Verfügung, und so geht das Spielchen dann auch weiter.


    Ein Blick ins Ausland zeigt, dass z.B. in der Schweiz diese Praxis auch schon im Prepaid angekommen ist: Aldi Suisse: So einfach ist Data rollover


    Was meint ihr, werden andere Prepaid-Anbieter/Submarken nachziehen?

    Eine weitere Kleinigkeit die mit den neuen Tarifen kommt, laut FAQ-Link auf der Website der Pressemitteilung:


    Zitat

    Gibt es weitere Neuerungen in den neuen MagentaMobil Prepaid Tarifen?

    Sollte das Datenvolumen mal nicht ausreichen, wird die Geschwindigkeit reduziert. In den

    neuen Prepaid-Tarifen erhöht die Telekom die reduzierte Geschwindigkeit von bisher

    32kbit/s auf 64kbit/s.


    Ich bin gespannt, ob der Data-Rollover jetzt auch bei congstar und Submarken kommt, und/oder ob sich Anbieter anderer Netze ein Beispiel daran nehmen. Besonders mit der Lösung der Telekom, die im Vergleich zu Vodafone kundenfreundlicher ist, da das mitgenommene Volumen vorrangig behandelt wird.

    Laut der Pressemitteilung ist es bei der Telekom aber genau umgekehrt, und somit passend zu meinem Beispiel:


    Zitat

    Kundinnen und Kunden nehmen nicht verbrauchtes Inklusiv-Datenvolumen automatisch in den nächsten Abrechnungszeitraum mit. Dort wird es vorrangig verbraucht, bevor das neue Datenvolumen angebrochen wird.

    Heißt also, dass wenn ich ca. 3GB/Abrechnungszeitraum verbrauche und den M-Tarif buche, nehme ich im ersten Zeitraum ca. 5GB mit in den nächsten Zeitraum, in dem ich dann 8+5=13GB zur Verfügung habe. Wenn ich im nächsten Zeitraum dann wieder nur 3GB verbrauche, habe ich 10GB übrig, wovon die 2GB ungenutze Daten aus dem vorherigen Zeitraum dann verfallen, und die unangetasteten 8GB des aktuellen Zeitraums werden in den Folgezeitraum komplett übernommen. Dort habe ich dann 8+8=16GB zur Verfügung, und so geht das Spielchen dann auch weiter. Ist das richtig oder ist da ein Denkfehler drin? Das würde ja heißen, dass ich effektiv bei gleichbleibendem Verbrauch von 3GB im Schnitt immer den vollen Rollover von 8GB habe, also 16GB zur Verfügung?

    Hier auch down. Seit ca. 20:30 kein Netz, jetzt sporadisch EDGE. Die Unlimited-Aktion ist wohl erstmal nach hinten losgegangen, erschreckend zu sehen, besonders im Telekom-Netz.