Ich will zu diesem Thema mal nicht diskutieren, sondern darstellen wie meine Vergangenheit ausgesehen hat, meine Gegenwart momentan besteht und wie ich meine Zukunft sehe:
Ich bin das mittlere Kind von zwei Geschwistern. Ich habe eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Mein Großvater väterlicherseits gilt als vermißt zu Zeiten des Russlandfeldzuges. In den „aufstrebenden 60ziger Jahren“ baute meine Großmutter in Ihrem Heimatdorf ein neues Haus. Dieses Haus wurde durch meine Großmutter als „Altersruhestätte“ primär gebaut. Mein Vater (ihr Sohn) heiratete und meine Großmutter gab meinem Vater das Erdgeschoß zum Wohnen. Dort kamen wir drei Geschwister zur Welt. Meine ältere Schwester studierte das Lehramt. Nach dem Studium praktizierte Sie 2 Jahren lang an einer Grundschule, bis Sie ein amerikanischer Mitbürger kennenlernte. Sie zog mit Ihm in die USA, bekam zwei Kinder und ist jetzt geschieden. Sie sagt über Ihr Leben in den USA (Phoenix Arizona) selbst: „Wenn ich, nach mittlerweile 17 Jahren USA, nicht so verwurzelt wäre, und meine Kinder auch entsprechend gesellschaftlich integriert wären, würde ich wieder nach Deutschland zurückkommen“. Sie arbeitet viel und schwer um das Leben zu finanzieren. Dabei hat Sie einen Managerposten bei der Firma „Food-Care“.
Mittlerweile sind meine Eltern geschieden und meine Großmutter gestorben. Das Haus ist allerdings weiterhin im Besitzt meine Mutter. Die Grundstücke von meinen (mittlerweile alle verstorbenen) Großeltern zum Großteil verkauft. Das Geld hierzu ist im Besitzt meiner Eltern.
Es fängt an dass die oben geschilderte Geschichte sich wiederholt.
Mein Vater unterstützt uns finanziell sehr stark, meine Mutter durch Ihren Einsatz als Babysitterin. Meine Eltern würden für uns drei Geschwister ihr letztes Hemd geben. Mein jüngerer Bruder ist derzeit unser Sorgenkind und hatte schon mehrmals Konflikt mit dem Gesetz. Dank der Familie jedoch können wir Ihm helfen die Schwierigkeiten zu lösen und ihn auf einen „richtigen“ Weg lenken.
Ich selbst genoß eine Ausbildung bei der damaligen Deutschen Bundespost Telekom zum Kommunikationselektroniker, arbeite derzeit für ein Telekommunikationsunternehmen und wohne mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter „direkt gegenüber“ zum Elternhaus in Miete. Mein Ziel ist es in den kommenden zehn Jahren Schuldenfrei zu sein. Trotz Unterstützung des Elternhauses will man ja auch bestrebt sein selbst etwas aufzubauen. Wenn dies geschafft ist, will ich Anfangen an das Alter und meine Kinder zu denken und entsprechend zu wirtschaften. Ich werde das Haus übernehmen (steht schon fest) um meinen Kindern und Enkelkindern das gleiche Leben zu ermöglichen wie es meine Eltern und Großeltern für mich getan haben.
Ich habe in meine bisherigen 30jährigen Leben gelernt daß die Familie das wichtigste im Leben ist. Um in der Zukunft ein „angenehmeres Leben“ zu haben ist es notwendig in der Gegenwart eigene Interesse nicht über das „Wohl der Familie“ zu stellen. Den Zusammenhalt in der Familie in Notsituationen kann einem kein Staat der Welt bieten.
Ich apelliere an jeden der keine Familie gründen will: Überlegt Euch gut wie wichtig die Familie für die Zukunft unser aller ist !