Ich fänds schade wenn Platzeck hinwirft. Der machte in der obersten Politik-Etage immer eine gute Figur: Der einzigste Bartträger und den Schlippsträgern ![]()
Beiträge von VFBler
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Zitate für Einladungskarte gesucht
Morgen Forum,
ich suche für einen dreißigsten Geburtstag lustige Zitate welche man auf eine Einladungskarte schreiben kann. Über Google werde ich lediglich auf Seiten verwiesen wo ich teilweise bis zu 10 Euro für ein Zitat bezahlen müßte. Allerdings sehe ich da den Wert nicht, somit sind diese Seiten für mich nicht interessant. Über http://www.zitate.de finde ich zwar welche, allerdings sind diese (IMHO) nicht zwingend für eine Einladungskarte geeignet. Hier im Forum gab es ein derartiges Thema nicht, oder ich habe falsch gesucht.
Hat jemand Tips ?
Fröhliches schaffen
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Re: Lehmann Nr. 1
ZitatOriginal geschrieben von Weihnachtsmann
Auch den Zeitpunkt, den Klinsmann gewählt hat, könnte zu einer Schlussfolgerung führen, dass man nur auf eine Phase wie diese gewartet hat
Nein ! Deutschland, die gesamte Fußballwelt, die Presse und er FCB fordern seit Wochen daß sich Klinsmann endlich entscheiden soll. Das hat er jetzt getan, früher als geplant, und jetzt ist es immer noch nicht recht. Da versteh einer die Logik

Aber ich versteh diese Logik: Klinsmann hat schon immer das Gegenteil von dem gemacht was man erwartete. Erst recht wenn man Ihn unter Druck setzt

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Zum Thema: „2 Jahre sagt man Olli sei die Nummer 1, um ihn dann doch noch abzulösen“: Man ist in seinem Bereich so lange die Nummer eins bis einer daherkommt der besser ist, oder besser ins „System passt“.
Jürgen Klinsmann hat in den 2 Jahren viele Systeme und Möglichkeiten in der Abwehr „probiert“. Schlußendlich mußte er feststellen daß eben diese Art von Spielweise am besten in das System passt, nämlich die Spielweise der „vorgezogenen Viererkette“. Bei dieser Form der Abwehr ist es zwingend notwendig daß ich einen Torhüter benötige der „sprichwörtlich“ der 11 Fußballer (ohne Torwart) auf dem Plazt ist. Und jetzt Lehmann ist so einer. Er verkörpert den modernen Torwart zu der modernen, gefunden, Spielweise von Klinsmann.
Punkt. Die Entscheidung ist korrekt, auch wenn ich Kahn als den „verdienteren“ Torhäter ansehe. Es ist wie immer im Leben: Einer gewinnt, der andere scheidet aus.
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Nach langem überlegen habe ich entschlossen der Firma anzurufen und wurde auch zum Chef verbunden. Da ich über das Impressum der Homepage den Chef schon ausfindig machen konnte, konnte mich keiner der Mitarbeiter „verarschen“. Ich habe dem Chef sachlich das ganze dargelegt (viel Kleinkinder in der Straße, Männer die im Schichtdienst tätig sind, Abstellplätze nicht genügend da das eine kleine „Dorfstraße“ ist). Siehe da, er hat sich einsichtig gezeigt. Er meinte daß eigentlich das Haus heute fertig sein soll. Falls nicht, wird er seinen Bautrupp anweisen Rücksicht zu nehmen und „schwere Geräte“ erst nach 07.30 Uhr zu benutzen. Aus zeitlichen Gründen kann er aber den Arbeitsbeginn auf der Baustelle nicht auf später legen. Das leuchtet mir auch ein, Stichwort: Vertragsstrafen bei Verzug.
Ich war echt erstaunt wie einfach das war. Man muß nur miteinander reden. Und wenn der Prophet nicht zum Berg kommt ....... Ich hoffe er hält es ein wenn es tatsächlich notwendig ist. Das mit den Infoschreiben zum Thema freihalten der Zufahrtswege hat er gemeint daß bei seinem ersten Besuch vor Baubeginn er davon ausgegangen ist daß die Straße breit genug ist. Man hat ja gesehen dass es nicht der Fall war. Hier hat er sich mir gegenüber sogar entschuldigt.
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Guten Morgen.
Der Titel deutet es schon an. Derzeit wird bei uns im Wohngebiet neben dem Haus ein Holzhaus mit Fertigteilelementen gebaut. Dort fängt morgens um halb sieben der Bautrupp an mit schwerem Gerät und macht einen derartigen Lärm das pünktlich um halb sieben meine eineinhalbährige Tochter sofort wach ist. Wer ein kleines Kind hat weis wie sich so ein unausgeschlafenes Kind den Tag über verhält. Meine Frau ist derzeit mit den Nerven echt runter. Da wird der Schwerlastkran angeworfen, die Sattelschlepper kommen mit Hausteilen und Dachziegeln etc. Das morgens um die Uhrzeit. Da das nicht reicht klingeln jeden morgen die Bauarbeiter derzeit die Anwohner wach damit die Autos umgeparkt werden, sonst können die mit den schweren Geräten nicht rangieren. Es wurde niemand vorab auf diesen Umstand hingewiesen, sonder man geht davon aus daß dies ja um halb sieben morgens „normal“ sei. Es hätte ja schon genügt erst um halb acht oder acht anzufangen und den Anwohner ein kurzes Schreiben in den Briefkasten zu werfen daß man bitte den Bereich freihalten soll. Aber das alles ist nicht geschehen, es wird einfach vorausgesetzt. Und das regt mich auf. Man kann doch untereinander reden um eine Lösung zu finden. Die Bauarbeiter interessiert das aber nicht-
Nun meine Frage: Bevor ich die Baufirma bzw. den Bauherr anrufen und dort mal eine Beschwerde loswerde: Ab wieviel Uhr morgens muß man als Anwohner in einem Wohngebiet derartige Lärmbelästigung durch Bauarbeiten hinnehmen ?
Ich weis daß es ein Bundesemissionsgesetz gibt dass das regelt, aber dort finde ich mich nicht zurecht. Danke für Infos.
Noch eine Anektode zu diesem Bau: Gestern abend kam der Sattelschlepper mit den Ziegeln. Der Bau hatte aber noch keinen ersten Stock geschweigen den ein Dachstuhl. Sprich: Fehlplanund, Ziegel eine Woch zu früh
Da fragte der Lieferant doch den Nachbar (ich war dabei) ob er die Ziegel bei ihm im Garten abstellen kann. Der Nachbar meinte trocken: Der Quadratmeter kostet pro Nacht 13,50 Euro
Der Lieferant ist dann schimpfend wieder abgezogen ! -
In unserem örtlichen Nachrichtenblatt fand sich auch ein, meiner Meinung nach, gelungener Aprilscherz. Leider hat dieses Nachrichtenblatt keine Internetseite (wir sind ein kleiner Dorf mit 4500 Einwohnern), daher „erkläre“ ich diesen Aprilscherz kurz:
Außerhalb unseres Dorfes, am nahegelegenen Waldrand gibt, es eine sogenannte Waldschenke. Das ist im Prinzip nichts anders als ein Biergarten. Vom Ort entfernt geht dorthin ein befestigter Waldweg (der einzigstes Weg), wo unterwegs 3 Aussiedlerhöfe vorhanden sind. In den Sommermonaten kommen immer viele Motorradfahrer, die natürlich dann Nachts auf dem Heimweg, auch entsprechend Lärm machen. Der Weg führt (leider) direkt durch die Ortschaft. Es gab schon öfters Beschwerden der Anwohner. Diese nahm sich die Ortschaftsverwaltung zum Nutze um einen Aprilscherz zu initieren:
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Am 31.03 erschien im örtlichen Nachrichtenblatt ein Artikel des Ortschaftsrates wo nochmal auf die Problematik der Lärmbelästung beim Besuch der Waldschenke hingewiesen wird. Weiter wird geschrieben daß der Ortschaftsrat und die Ortsverwaltung eine Lösung gefunden haben. Diese Lösung sieht so aus, daß der befestigte Wald weg zur Waldschenke als mautpflichtige Straße in das Straßenverzeichnis des Landkreises aufgenommen wird. Daraus ergibt sich daß das Befahren dieser Straße grundsätzlich mautpflichtig ist. Da die örtlichen Gegebenheiten das Aufstellen einer Mautbrücke nicht möglic macht, und den Besuchern das „aufzwingen“ eines Mautterminals finanziell nicht machbar ist, entschied man sich eine Mautstelle einzurichten. Die Kosten belaufen sich auf: einfacher Weg: 1,50 Euro, zweifacher Weg 2.- Euro pro KFZ. Jeweils Bar zu entrichten an der Mautkontrolle. Ortsansässige Bewohner können auf dem Verwaltungsamt eine Genehmigung beantragen um den Weg kostenfrei zu befahren. Auswärtigen Besuchern ist dies nicht ermöglicht. Somit hofft die Verwaltung die Besucherzahlen der Waldschenke, und somit den Lärm, zu erniedrigen. Mit den Betreibern der Waldschenke sei diese Maßnahme abgesprochen.
-------------Das war „zusammengefasst“ der Text. Dann gab es noch passend dazu (in den Stellenanzeige des gleichen Nachrichtenblattes) eine Stellenanzeige daß durch die Ortsverwaltung ein Mauteintreiber auf 400.- Euro Basis gesucht wird. Vorzugsweise Renter oder alleinstehende Person.
Die ersten Beschwerden, Bewerbungen und Anträge zur Mautbefreiung sind bereits in der Ortsverwaltung eingetroffen


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In den „Propblemvierteln“ zeigt sich daß unsere Integrationspolitik, welche es schon seit Jahrzehnte gibt (angefangen mit den Gastarbeitern) gehörig in die Hose gegangen und viel vernachlässigt worden ist.
Es ist machbar daß solche unterschiedlichen Kulturen nebeneinander aufwachsen und sich gegenüber Respekt erweisen. Leider ist es jedoch in diesen Vierteln schon zu spät hier was zu tun. Die Kinder lernen doch schon von zu Hause aus die Perspektivlosigkeit und Gewaltbereitschaft. Das Umfeld und der Konsum (Konsole, Internet etc.) tun Ihr übriges. Das ist übrigens auch ein deutsches Problem und kann nicht nur auf „Ausländer“ geschoben werden.
Hier gegen zusteuern wird sehr schwer sein. Ich halte den Weg mit den Polizeikontrollen richtig (Kinder in diesem Alter brauchen Grenzen um zu lernen) allerdings sollte der Weg auch von Sozialarbeitern begleitet werden. Und das Konsequent, ohne Vernachlässigung. Diese Arbeiter sind nämlich in der Lage den Kindern und Jugendlichen in „deren Sprache“ zu erklären was die Polizei meinte mit „Du darfst kein Klappmesser tragen“. Es hört sich für uns doof an, aber das ist der richtige Weg. Ich habe selbst einen jüngeren Bruder der auf die schiefe Bahn gekommen ist, mit Hilfe der Justiz, Polizei und den Sozialarbeitern haben wir in wieder auf die (für uns) richtige Schiene gelegt und er hat es geschafft. Es erfordert allerdings eine hohe Einsatzbereitschaft und Unnachgiebigkeit, die in diesen sozialen Schichten im familiären Umfeld leider nicht zu finden ist. Daher die Hilfe von „staatswegen“.
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Wir werden an unseren Schulen in den Großstädten, leider, immer mehr in die Richtung „amerikanisches Modell“ kommen. Neu-Kölln ist erst der Anfang. Meine Schwester lebt seit 20 Jahren in den USA und hat zwei Kinder im HighSchool-Alter. Die Schule ist in Phoenix und gesichert wie ein Hochsicherheitstrakt: Um die Schule ist ein großer Zaun, die Schüler dürfen nur durchsichtige Schultaschen tragen (um Waffen etc. besser erkennen zu können) und am Eingang sind Metalldetektoren. Wenn Du dein Kind außerplanmäßig von der Schule holen willst, z.B. wegen einem Arzttermin, dann muß das vorerst telefonisch mit der Schulleitung besprochen werden. Es kann dann ausschließlich ein Elternteil oder ein Bekannter (mit Vollmacht, die Eltern müssen es aber vorher anmelden), das Kind von der Schule abholen. Das läuft dann so ab dass das Kind im Rektorzimmer wartet und es von dort direkt abgeholt wird. Die Eltern müssen auch die Sicherheitsschleußen passieren.
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Zum Thema Kündigungsschutz, Frankreich und den deutschen Gewerkschaften gibt es im Manager Magazin einen guten Kommentar:
http://www.manager-magazin.de/…kel/0,2828,408767,00.html
Interessant ist das folgende Zitat:
„Der Widerstand gipfelte am 28. März in einem Protesttag, bei dem Hunderttausende von Franzosen auf die Straße gingen - die Organisatoren sprachen von bis zu drei Millionen Demonstranten. Das ist in Deutschland allerdings nicht zu erwarten, auch wenn DGB-Chef Michael Sommer damit droht und so die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung verhindern will. Dabei muss sich der Gewerkschaftsboss jedoch auch klar machen, dass er nur Führer einer Minderheit ist. Er vertritt nicht einmal 15 Prozent der Menschen, die von der Änderung des Kündigungsschutzes direkt betroffen wären.“