Beiträge von VFBler

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    Original geschrieben von hottek
    Ok, eine Möglichkeit gäbe es für die Anbindung des Flughafens/ICE-Bahnhof auf den Fildern an die City, aber wenn man die baut dann lynchen einen die Gegner, ich dachte gerade kurz an den Transrapid ;) Ok, das wäre eigentlich ein tolles Zugeständniss der Projektgegner an die Befürworter, wir bauen den Transrapid in Stuttgart, dann wäre ich sogar gegen S21 *Spinnereimode off* ;)


    Das wäre doch was: S21 ist tot, es lebe der Transrapid! Das ist unterschreib ich sofort :D !


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    Original geschrieben von Bielefelder
    Ist im rest von Ba-Wü wirklich viel Zustimmung? Immerhin ist das ein teures Projekt und das Geld fehlt an anderer Stelle an Ecken und Enden. Die Bahn hat ja jetzt schon genug Probleme mit ihren Zügen (Klimaanlage) und da wollen sie einen komplett neuen Bahnof bauen wo man in Stuttgart einen hat der funktioniert und das auch weiter tun würde?


    Allein die Tatschach dass ich ("Bielefelder" - wirklich aus Bielefeld) mich in diese Diskussion einschalte zeigt doch ass das längst nicht mehr nur auf Stuttgart und Ba-Wü beschränkt ist........


    LG


    Ich find jetzt den blöden Artikel nicht mehr wo ich das gelesen habe. Der Hauptprotest befindet sich in der Stadt Stuttgart und teilweise drum rum. Der Rest der Baden Württemberger stehen dem Projekt eher "egal" bzw. "dafür" gegenüber.

    rasputin:


    Ja das stimmt, ich informieren mich sehr viel zu dem Thema über das "dafür" und das "dagegen". Und ganz wichtig: blos nicht die Bildzeitung als Quelle !!!!! :D
    Focus, Stern, Handelsblatt, N-TV, Stuttgarter Nahrichten etc..


    Weil ich keine Lust habe nur die eine Seite der Münze zu betrachten wie es ein Groß der Leute (nicht nur hier), tun!


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    Original geschrieben von Bigbamboo
    Ich kann mir vor allem nicht vorstellen, dass im Ländle Zustimmung für das Vorziehen einer Wahl um bestenfalls zwei Monate zu erhalten ist: 'Hanoi, wasch desch koscht!'


    Imho ein schwerer taktischer Fehler der S21-Gegner!


    Diverse Politikwissenschaftler sehen das ähnlich. Siehe aktueller Bericht der Stuttgarter Nachrichten.


    Ich finds aber gut, und werde mich definitiv mit JA für S21 eintragen wenn es dazu kommt.

    Das ist ne interessante Sache:


    Die Gegner wollen den Stuttgarter Landtag auflösen.


    Für ein Volksentscheid brauchen Sie erstmal 10.000 Wahlberechtigte-Unterschriften (das würde kein Problem darstellen). Dann kann ein "Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens" beantragt werden.


    Wenn dem zugestimmt wird müssen sich ein sechstel der wahlberechtigten Baden-Württemberger, also 1,25 Millionen innerhalb von 14 Tagen in Listen eintragen welche bei Behörden ausgelegt sind. Wenn diese 1,25 Millionen wahlberechtigten sich eingetragen haben ist der Weg für eine Volksabstimmung bereitet.


    Bei dieser Abstimmungen genügt dann die einfache Mehrheit, mindestens jedoch ein dritten. Man kann mit Ja oder Nein stimmen. Da müssten dann 2,5 Millionen wahlberechtigte Baden-Württemberger (die Wahl wird abgehalten wie jede anderen bundestagswahl, Landtagswahl etc.) gegen das Projekt stimmen.


    Spätestens an dieser Stelle werden die Gegner an Ihre Grenzen stoßen. Den der meistes Protest besteht in Stuttgart, nicht im Rest des Landes Baden Württemberg. Da herrscht vie Zustimmung.

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    Original geschrieben von rasputin
    Nochmals die Frage: Weißt du, wer der Bauherr ist?
    Klar, er versucht jetzt die Situation irgendwie zu retten. Ich kann nur hoffen, dass das Angebot diesmal ernst gemeint ist - und nicht nur eine leere Ansage.


    Bauherr ist die Deutsche Bahn AG, in Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg, der Region Stuttgart und der Landeshauptstadt Stuttgart.


    (Das Bahnhof-21-Projekt ist Teil der Vorrangigen Achse Nr. 17 der Transeuropäischen Netze („Magistrale für Europa“) und wird von der Deutschen Bahn AG, der Bundesrepublik Deutschland, dem Land Baden-Württemberg, der Region Stuttgart und der Landeshauptstadt Stuttgart vertreten.)


    Die Gesprächsangebote gibt es ja schon ne Ewigkeit, sie wurden bissher von den Gegner aber noch nicht angenommen weil die ein Stopp wollen. Ein Stopp wird es aber nicht geben, höchstens Veränderungen.

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    Original geschrieben von rasputin
    Willst du es nicht verstehen, oder kannst du es nicht verstehen? Du hast die Meinungsumfragen doch zuletzt ins Spiel gebracht. Aber sei's drum, ich kann mir schon vorstellen, wie deine Antwort ausfallen wird.


    Aber davon mal abgesehen: Ja, die Entscheidung für die Umsetzung von S21 ist (auf zumindest fragwürdige Art und Weise) demokratisch legitimiert. Das ändert aber nichts daran, das man - vor allem weil es sich um ein Projekt gigantischen Ausmaßes handelt - die Entscheidung noch mal anhand der aktuell vorliegenden Erkenntnisse überdenkt und entsprechende Anpassungen vornimmt. In anderen Bereichen wird so etwas wie selbstverständlich getan. Warum nicht auch hier?


    Wird doch:


    Zitat:


    Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus war am Wochenende um sanftere Töne bemüht. Er sei bereit zu Gesprächen, in deren Verlauf auch Änderungen an Stuttgart 21 möglich seien, betont er im "Handelsblatt". "Deshalb setze ich mich dafür ein, dass gemeinsam über Möglichkeiten gesprochen wird, wie Optimierungen, Veränderungen und Verbesserungen erreichbar sind."


    http://www.n-tv.de/politik/S21…ocker-article1631286.html


    Wenn die Gegner jetzt auf sowas net eingehen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr! Das ist genau das was ich schon vor Tagen sagte: Wenn aus den Gesprächen Verbesserungen, Veränderungen etc., herauskommen, hat keiner sein Gesicht verlohren -> Der Bahnhof wird gebaut und die Gegne haben veränderungen durchgboxt. Passt doch :top:

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    Original geschrieben von archie83
    Genau das war doch der Grund für die damalige richterliche Entscheidung. Der Vertrag wurde vom OB schnell unterzeichnet, bevor genug Unterschriften für ein Bürgerbegehren zusammen getragen wurde. Und das etliche Monate vor der Zustimmung von Bund und Land. Da der Vertrag bereits unterzeichnet war, konnte ein Bürgerentscheid abgewehrt werden.
    So umgeht man eigentlich in der Verfassung vorgesehene Elemente der direkten Demokratie.


    Ich wüsste nicht dass für dieses Projekt eine direkte Demokratie notwendig ist??? :confused:

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    Original geschrieben von bernbayer
    Willst du den Gerichten ihre Unabhängigkeit abstreiten? Noch nichts gehört von Gewaltenteilung in einem Rechtsstaat? Gerichte entscheiden nicht immer zu gunsten der jeweiligen Regierungen, das ist Fakt.


    Jep. Man liest ja wieviel Entscheidungen in letzter Zeit vom BVG gekippt worden sind. Von daher kann man bei unserem Rechtsstaat net wirklich von beeinflussbaren Gerichten sprechen.

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    Original geschrieben von Printus
    Zu einer Demokratie und einem Rechtsstaat gehört auch, dass jede Entscheidung von Gerichten überprüft werden kann und der Volkswille beachtet werden muss.


    Stuttgart21 wurde von Gerichten bestätigt!


    Des Volkes Wille ist wichtig, da geb ich Dir recht. Entscheidungen die unsere Zukunft betreffen will ich aber nicht durch das Volk entscheiden lassen. Von mir aus gerne so Dinge wie Rauchverbot, Alkoholverbot oder oder was auch immer. So lange es Sachen sind die keine große Tragweite haben kann das Volk das gerne entscheiden. Wenn ich jedoch dran denke das Bild-Leser unsere Zukunft bestimmen würden...........


    Ich bin jedoch froh solche Entscheidungen nicht treffen zu müssen. Wenn es dann falsche Entscheidungen waren kann man immerhin auf jemand anderes zeigen ;) .

    Du weist aber schon Prinuts dass wenn eine neue Landesregierung das Projekt tatsächlich stoppen würde, die Bahn dagegen Klagen kann? Ich will mir nicht ausmahlen was dann los wäre. Daher denke ich dass jeder der etablierten Parteien (ausser die Linke) sehr wohl überlegen was ein Stopp für Risiken in sich birgt. Der erste führende Grünenpolitiker im Landtag hat ja schon durchblicken lassen dass ein Stopp net wirklich so einfach zu Tragen wäre und erstmal geprüft werden muss. Quelle: Stuttgarter Nachrichten.