Ich muss jetzt mal eine Lanze für amerikanische Jugendlich brechen.
Es ist sehr erstaunlich wie viel Leute hier im Thread den Bildungsstand von jugendlichen Amerikaner kennen. Da warn aber schon sehr viele von Euch vor Ort in den USA, das muss ich sagen. Respekt 
Der Bildungsstandard ist, wie auch in Deutschland, sehr stark abhängig vom gesellschaftlichen Stand und kann regional abweichend sein. Ballungszentren können hierbei soziale Brennpunkte sein. Das gilt für USA und für unsere BRD. Dass es, hüben wie drüben, immer mal wieder löbliche Ausnahmen gibt freut mich.
Nun zum Bildungsstandard der Jugendlichen. Ich gehe dabei von Jugendlichen der amerikanische Mittelschicht aus. Diese wissen, meiner Erfahrung nach, schon sehr viel über Europa und Deutschland. Das liegt daran dass dies auch im Unterricht vermittelt wird, eben aus dem Grund dass die sogenannten Pilgerväter aus Europa stammen. Viele der Jugendlichen wissen z.B. auch wie unsere Regierung aufgestellt ist und gewählt wird. Wie auch hier schon erwähnt ist vielerorts bekannt welche Weltfirmen aus der BRD kommen. Viele US-Bürger schätzen unsere Autoindustrie und die vergleichsweise gute Qualität der Verarbeitung unsere Flaggschiffe wie Mercedes, BMW, Audi und Porsche.
Wobei ich auch sagen muß dass den jugendlichen oftmals banale Dinge wichtiger erscheinen. Das liegt daran dass man in dem Alter privat andere Interessen hat. Die meisten Fragen die ich immer gestellt bekomme sind: Stimmt es dass man Bier schon mit 16 kaufen und konsumieren kann ? Stimmt es dass die „deutschen Mädchen“ schüchtern sind ? Stimmt es dass man in deutschland Militärdienst machen muss (Abgesehen davon kann man verweigern) ?
Das sind meine Eindrücke die ich immer von amerikanischen Jungedlichen erlebe wenn ich zu meiner Familie in die USA Reise. Und dabei bin ich in der glücklichen Lage die Westküste sowie die Ostküste zu „erleben“.