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Warum passt er nicht ?
Jesus Christus hätte es auch anders haben können und dem Kreuz entkommen können indem er seinen (einfach ausgedrückt) Predigten etc. absagte.
Und diese Leid kann meiner Meinung nach durchaus auch auf das irdische Leid übertragen werden. Lediglich der Unterschied dass er für die Vergebung unserer Sünden gestorben ist lass ich zählen. Aber jetzt is genug OT 
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Zitat
Original geschrieben von Bavarianernie
Und was bringt mir das Paradies, wenn meine Eltern an Aids sterben bevor ich zehn bin und ich ganz genaus weiss, dass ich nicht lange brauche, bis ich hinterher hüpfe?
Die Erfüllung des irdischen Lebens gipfelt im ewigen Himmelreich, hervorgerufen durch den Tod.
Wenn man dies ganz genau nimmt dann Lebe ich nur um nach dem Tod ins Himmelreich zu kommen. Und glaub mir, es gibt Menschen die dies glauben und damit Sie in das Himmelreich kommen leben Sie nunmal nach den fundamentalen Werten den römischen katholischen Kirche. Auch wenn das mit Leid zu tun hat. Siehe Jesus Christus, er ist leidvoll am Kreuze gestorben um zu seinem Vater (Schöpfer) heimzukehren.
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Da muss ich einhaken !
Es ist außer Frage dass, gerade im alten Testament, viele „böse und blutige Passagen erwähnt sind. Aber wer auch immer bei diesem Zitat
Zitat
Original geschrieben von laudanum
"Liebe deine(n) nächste(n), wie dich selbst" - Anstiftung zum Ehebruch
an Ehebruch denkt, der, entschuldigt meine Ausdrucksweise, hat sie nicht mehr alle. Liebe deinen nächsten wie dich selbst soll heißen dass meine seine eigenen Kinder (nächsten) lieben soll wie man sein eigenes Leben liebt. Über die von Dir zitierte Aussage kann ich nur den Kopf schütteln.
Zitat
Original geschrieben von laudanum
Aber wenn Menschen sterben, ist es mit Sicherheit nicht die Schuld der röm.-kath. Kirche!
Und es sei gesagt dass die katholische Kirche, im Gegensatz zu radikalen Islamisten, nicht mehr den Weg der Waffen wählt um den Glauben zu verbreiten oder Andersglaubende zu töten.
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Zitat
Original geschrieben von Bavarianernie
Na gut, dann weiss ich nicht mehr weiter aber wo ist denn die Frucht des Lernprozesses im heutigen Afrika?
Da werden die Leute vielleicht nicht geköpft aber sie sterben auf eine Weise die der Kirche anzulasten ist.
Warum werden die Kondome die alle Hilfsorganisationen der Welt dort austeilen nicht benutzt?
Weil die Kirche nicht von ihren verborten Ansichten abrückt, was man meiner Meinung nach aber bei über 40 % Infizierten schleunigst tun sollte.
Die Kirche verbietet Kondome, alle sind stockkatholisch und halten sich auch noch daran... HIV-Rate wächst und wächst... Laste ich somit der Kirche an und frage mich deshalb ob ein Lernprozess stattgefunden hat, da das Machtausüben der Kirche immer noch auf Lasten von Menschen geht...
aber zurück zum Thema, das würde zu weit weg führen...
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Ich versuche es mal zu erklären:
Der Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau soll laut dem katholischen Glauben ein neues Leben hervorbringen. Durch den Einsatz von Kondomen wäre das nicht der Fall. Somit wird das „nicht geduldet“.
Daraus resultierende Krankheiten wie HIV, das zum Tode führt, wird in Kauf genommen. Das liegt daran dass das eigentliche Leben (der Geist und die Seele) nach dem Sterben des Fleisches (der Körper) weiterleben wird im Paradies.Daher gilt es als Weg Gottes wenn man stirbt, egal auf welche Art.
Ich weis dass das viel zu einfach ausgedrückt ist. Es ist viel komplizierter. Die Glaubenskongregation der katholischen Kirche legte diese fundamentalen Werte fest.
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Zitat
Original geschrieben von IGGY
Das komische an der Geschichte finde ich ja das der Papst mit seiner Aussage das Mohammed den Islam mit dem Schwert und Gewalt verbreitet hat.
IGGY
Bitte nicht weiter schreiben es seien die Äußerungen des Papstes welches der radikalen islamischen Welt aufgestoßen sind. Das war es nicht.
Der Papst zitierte eine Aussage des spätmittelalterlichen byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam !
Dieses Zitat wurde von Vertretern des Islam als „Hasspredigt“ heftig kritisiert, wohingegen Hürriyet-Kolumnist Mehmet Yilmaz betonte, aus dem Redetext gehe klar hervor, „dass sich der Papst von den Zitaten aus dem Mittelalter distanziert habe“. (Auszug aus einem Artikel)
Das gilt auch für alle anderen. Und bevor jetzt jemand sagt ich sei kleinlich: „Ja, ich bestehe darauf dass dies in Zukunft immer richtig dargestellt wird !“
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Original geschrieben von Azubi
Warum kann man mich nicht so respektieren wie ich die Moslems und Ihre Moschee zwei Straßen weiter respektiere.
Ich muss mich doch nicht intensiv mit Ihnen auseinander setzen um in der Lage zu sein mit denen friedlich zusammen zu leben in einem Land unter einem Himmel auf der selben Erde.
Vielleicht ist es gerade deswegen notwendig sich mit anderen Religionen auseinanderzusetzen um friedlich miteinander leben zu können. So kann man verstehen warum „andere“ anders reagieren als einer selbst. Ganz einfaches Beispiel ist das Rufen zum Gebet. Vielleicht stört es ein Christ wenn jemand durch das Megaphon zum Gebet ruft. Wenn der Christ allerdings sich nicht damit auseinandersetzt warum das so ist, kann gleich der Gedanke der „Lärmbelästigung“ die Runde machen 
Ich will damit nicht andeuten dass Du falsch denkst, sondern lediglich darstellen dass es manchmal vielleicht doch besser ist sich mit was auseinanderzusetzen was einem vielleicht nicht interessiert und später mal doch zum Thema werden kann.
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Original geschrieben von Jochen
Habe auch kein Allheilmittel.
Aber wie wäre es denn, wenn man sich gegenseitig dazu einlädt, sich besser kennenzulernen und damit auch Vorurteile abbaut?
Ich befürchte nur, daß bei zu vielen daran kein echtes Interesse besteht.
Genau dies wollte der Papst mit seinem Zitat ausdrücken. Es war ein Aufruf zum Dialog und nicht zum gegenseitigen „heiligen Krieg“. Er stellte damit klar was früher der heilige Krieg für leid über Europa gebracht hat.
Zitat
Original geschrieben von Jochen
Oder wer von Euch war schon mal bei einem Tag der offenen Tür/Moschee? 
Ich wüsste nicht einmal, ob es sowas gibt und wenn ja, wo.
Ich sehe auch auf christl. Pfarreifesten etc. eigentlich nie (offensichtlich, was halt so eine Sache ist) muslimische Mitbürger. Wobei, wir Christen tun uns ja teilweise schon bei der Ökumene schwer, worüber wundern wir uns eigentlich? 
Ich war schon hier bei uns öfters in einer Moschee, da unsere früheren Nachbarn Moslems waren. Dort herrschte eine richtige „warme Menschlichkeit und Gemütlichkeit“. Keine Spur von Haß gegenüber andersgläubigen. Ich wurde offen empfangen und man zeigte mir mit Freude die islamischen Werte. Ich durfte nur nicht die Gebetsräume während dem Beten betreten, da ich Christ bin. Das hat aber weniger was mit Haß zu tun sondern eher mit Respekt. Es wurde eben nicht gern gesehen wenn ein Christ die „heiligen Räume“ während einem Gebet betritt. Das ist OK und kann von mir auch akzeptiert werden.
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Original geschrieben von VFBler
Der Vatikan hat sein Bedauern ausgedrückt dass das Zitat von unserem Papst in der islamischen Welt mißverstanden wurde. Das Zitat selbst wurde nicht entschuldigt, ebenso auch nicht zurückgezogen. Somit steht der Papst und der Vatikan (IMHO) zu dem gesagten.
Mit dem vom Papst genannten Zitat wollte er lediglich die islamische Welt dazu aufrufen weiter den Dialog zu suchen und Religion nicht mit Waffengewalt durchzusetzen. Das Christentum hat zu Zeiten der Kreuzzüge leidvoll gelernt welches Elend heraufbeschworen wird wenn man mit Waffengewalt eine Religion in der Welt verbreiten will.
Ergänzend hierzu möchte ich noch sagen dass ich es ermutigend finde dass der Papst ein derartiges Thema anspricht. Seit dem 11.09.2001 ist das Thema Islam, Moselms, Gewalt und Dschihad leider nicht mehr getrennt anzusehen. Seine Worte sind als Ermahnung gedacht nicht als Provokation. Die Diskussion über religiöse Gewalt muß in unserer heuten Zeit (leider) zwingend geführt werden.
Positiv finde ich dass die Führer des Islam, als die wirklichen Oberen, nicht die radikalen in den Dörfern, das ganze nicht ganz so „eng“ sehen wie es im TV dargestellt wird. Sie reden zwar auch davon dass das Zitat unglücklich sei, aber es wird nicht zum Krieg gegen Andersgläubige aufgerufen.
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Im Frühjahr auf dem Weg zu einem Kunden gesehen und gleich festgehalten:

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Original geschrieben von oo7x
Danke für die ausführliche Antwort! Die meisten Autos auf meiner Liste haben ca. 7 - 9 Tkm und sind ca. 7 - 11 Monate alt. Führ einen Außendienstler etwas wenig Kilometer oder?
Für ein Außendienstler ist das wenig. Hört sich nach Werks-Dienstwagen an. Ansonsten gilt das was JP schon geschrieben hat, ich schließe mich dem an.