Beiträge von GreenBay

    Weder Anschlussgebühr noch sonst was musst du zahlen bei Widerruf innerhalb von 14 Tagen.

    Das ist nicht richtig. Nutzt man es, kann der Widerruf verweigert werden, da du ja die Leistung nutzt. Dass hier für einen Tag bezahlt werden soll ist in Ordnung. Wenn eine Nutzung an dem Tag erfolgte. Wenn nicht, natürlich nicht. Aber das Einbuchen der Sim reicht schon aus.


    Deswegen musst du ja auch immer bestätigen bei den Prepaids, dass du auf dein Widerrufsrecht verzichtest, und der Anbieter sofort mit der Leistung beginnen soll.

    Hatte ich bevor der 18GB Tarif kam. Ich bekam die Fehlermeldung, dass mein Verfügungsrahmen nicht ausreichend wäre (obwohl 0 Euro Verbrauch, 30 Euro Verfügungsrahmen), und die SMS (habe mehrfach probiert, auch den Rahmen hochgesetzt) wurden in Rechnung gestellt.

    Ja das konterkariert ja die o2-Prepaid-Strategie, Angebote zu machen, die dann halt auch dauerhaft genutzt werden sollen. 18GB für 11 Euro jederzeit buchbar, 5G 50 Mbit ist da dann unerwünscht.

    Absolut behämmert, warum die das nicht begründen.

    Naja aus ihrer Sicht haben sie es ja: Sie wollen kein Geld verdienen. Zuviele Verträge, die Geld bringen sind da nicht erwünscht. Man zahlt ja dann lieber, nachdem weitere Kosten, wie für die Identifikation, entstanden sind, die Kosten für das Starterset aus. Im schlimmsten Fall: Karte via Payback mit Punkten gekauft, und sie zahlen dann 10 Euro aus, und dazu dann evtl. Kosten an die Dt. Post für die schon erfolgte Identifikation. Muss man nicht verstehen. Hat was von Beamtentum, wo man lieber auch nen Brief für mehr Portokosten schickt, für 10ct Aussenstände und so.

    Bei meiner letztens aktivierten Karte im 9 GB-Aktionstarif war heute der Tarifwechsel zum 18 GB-Aktionstarif. Das Tarifarchiv ist nicht wieder aufgetaucht, wo ja der 9GB-Tarif eig drin sein müsste.


    Ich würde mal stark denken, dass es mit Absicht ist. Wer den Aktionstarif bucht, kann ihn nur erneut buchen dann wenn er gerade in der Aktion ist.

    Natürlich bleibt o2 direkt mehr. Aber passiert mit den Mehreinnahmen auch was?


    Man muss aber auch in Relation sehen. Der 3 GB-Kunde bei Drillisch, der haut im Jahr 36 GB raus. Wohingegen o2 sich Kunden rangezüchtet hat, die teilweise nur 120 Euro im Jahr bezahlen, und jenseits der 1 TB verbraten, pro Monat. (Oder lass es 240 Euro pro Jahr sein, wie die Verlängerungsangebote hier durchweg lauten). Wer verursacht da mehr Kosten? Der Traffic "ins Internet" ist für o2 auch nicht kostenlos. Zumal bei den 120/240 Euro noch andere Kostenpunkte auf dem Plan stehen, wie der Vertrieb, Personalkosten usw, was bei den Drillisch(1und1-Einnahmen nicht ist. Natürlich alles Milchmädchenrechnungen. Aber man kann behaupten, dass o2 pro GB was Drillisch verbraten hat mehr verdient, als bei den eigenen Kunden.


    Und deswegen wird der "Einschlag" bei Vodafone auch wesentlich geringer sein, als dass von der Lastwaage bei o2 runterkommt, wenn alle bösen Kunden des bösen Schmarotzers weg sind. Von der besseren Frequenzausstattung und den Anstehenden Verschiebungen fangen wir nicht an. Für o2 wirds nicht wesentlich besser und für Vodafone nicht signifikant schlechter. Erstmal steht mehr Geld bei Vodafone an, die Braut wird hübscher. Was für mich einer der Hauptgründe für den (vergifteten) Deal mit 1und1/Drillisch ist. Vergiftet deshalb, weil der langfristig unter Wert ist, und das dann aber den neuen Eigentümern im Magen liegt, nicht mehr den Briten.


    Und persönlich habe ich auch meine Zweifel, dass o2 die 100 Mio von 2018 bis 2022 großmundig investiert hätte, wenn im gleichen Zeitraum nicht mehr als eine halbe Milliarde (brutto) von 1und1/Drillisch gekommen wäre.