Lesen bildet. Im Schnitt braucht es eine dauerhafte Rodung von 0,5ha pro Anlage, wenn die Standortbedingungen stimmen. Dazu der Verlust durch den Ausbau der Zuwegungen. Das sind aber die seltenen Fälle. Zudem braucht es Fläche beim Aufbau. Es gibt aber auch Anlagen, da wurden 2,5h Wald dauerhaft entfernt pro Anlage. Nicht eingerechnet die Zuwegungen die für den Zugang dazu ausgebaut wurden, da landet man dann schnell bei mehr als 4ha pro Anlage, dauerhaft entfernter Wald. Ja Ausgleichsflächen. Ein frisch gepflanztes Bäumchen kann, oder deren zehn für einen gerodeten Baum, keinesfalls das ausgleichen. Ehe der Vorzustand erreicht ist, vergehen da auch schon 15-20 Jahre. Da ist die Anlage dann schon wieder bereit zum Austausch oder Abbau.
2,5ha, 4ha, mehr als 4ha sind bei mir "mehrere ha".
Wenn der betreffende Wald tot ist, sehr krank ist, oder schon Freiflächen entstanden sind, kann man damit eher leben. Aber leider sind das in den seltensten Fällen die ausgesuchten Stadorte für solche Anlagen "im Walld", Sondern in der Regel leider guter Baumbestand.
Wenn ich bei uns auf den Kirchturm hochgehe, sehe ich 360 Grad rundherum eine Menge Windräder, von denen sind aber die wenigsten in Wäldern reingezimmert. Ist Abends eine schöne Lichtershow. (Und dafür bezahle ich auch gerne knapp das 2,5 fache an Netzentgelten, als es Privatkunden in manch anderen Bundesländern).