Beiträge von GreenBay

    Die Mütterrente wird nur für vor 1992 geborene Kinder gezahlt.

    Das ist falsch. Für ab 1992 geborene Kinder gab es schon vorher 3 Rentenpunkte, deren Finanzierung ebenfalls aus Steuermitteln erfolgt, da dafür von den Berechtigten keine Beiträge gezahlt werden. Für Erziehungszeiten für vor 1992 geborene KInder, hat man den Mangel teilweise behoben, da werden aktuell 2,5 Punkte gewährt. Auch dafür zahlt der Bund. Es ist also mitnichten so, dass der Bund nur für die vor 1992 geborenen zahlt, sondern für alle. Die "bösen" Rentner wurden und werden weiterhin benachteiligt. Aber das wird gerne vergessen, nicht?


    Das ist eben eine der beschriebenen Leistungen, die dem Steuerzahler als Familienmaßnahme obliegt, und nicht dem kleineren Kreis der Beitragszahler. Die "Mütterrente" wird übrigens nicht nur für Mütter gezahlt, sondern auch für den Vater, wenn der wesentliche


    aber ich kenne nun mal auch viele Rentnerinnen, die sich im Erwerbsleben mit ihrem Ehepartner Wohneigentum angeschafft haben und heute durch eigene Rentenzahlungen und ggfs. Witwenrente finanziell gut situiert sind.


    Ja, die haben dafür gearbeitet, die haben dafür auf andere Dinge verzichtet. Denen wurde da nicht durch den Staat oder die Rentenversicherung ein Häuschen hingestellt, wie du suggerieren möchtest. Die "bösen" alten Rentner sind auch zeitig ins Berufsleben eingestiegen. Mein einer Opa hat mit 14 angefangen zu Lernen und einzuzahlen. Heute erfolgt der Einstieg ins volle Berufsleben immer später. Das wird auch immer vergessen.

    Die Plünderung ist eher durch frühere Frühverrentungen (Senkung der Arbeitslosenzahl) und die damaligen großzügigen Renten für z.B. ‚Spätaussiedler‘ erfolgt.

    Aus dem Haushalt des Bundes flossen 2024 über 127 Milliarden Euro an Rentner und Rentenversicherung. Allein 75 Milliarden € allgemeine Zuschüsse an die

    Nein, das ist nicht richtig. Es bestand bis 2004 die gesetzliche Regelung, dass die Rentenversicherung 24 Monatszahlbeträge als Reserve vorhalten muss. Schröder hat diese Sicherungsreserve auf 1,5 Monatsbeträge abgeschmolzen, und die Rücklagen dem allgemeinen Haushalt zugeführt. Ähnliches tat Kohl als auch Merkel mit Hubertus Heil in der letzten GroKo.

    Zitat

    Aus dem Haushalt des Bundes flossen 2024 über 127 Milliarden Euro an Rentner und Rentenversicherung..

    Die Leistungen des Bundes sind versicherunsgfremde Leistungen, ebenso Leistungen für die keine Beiträge bezahlt wurden. Für letzteres sind z.b. familienpolitische Maßnahmen, die genannte Müterrente. Es wird ja immer gemeckert, dass nichts für ein familienfreundliches Umfeld getan wird. Dann aber, wenn eine Leistung Geld kostet, ist es auch nicht recht. Darüber hinaus finanziert seit Schröder die Rentenversicherung versicherungsfremde Leistungen aus Beitragsmitteln, die eigentlich Sache des Steuerzahlers sind. Der Zuschuss müsste gesetzskonform sogar um ein paar Milliarden höher sein, macht man aber nicht, sondern hat es rechtswidrig in der Ampel nochmal abgesenkt.


    Es ist einfach, den Bundeshaushalt rauszuholen, Zahlen in die Welt zu werfen, ohne zu sagen oder zu wissen wofür es steht und welche rechtlichen Grundlagen es hat. Ich finde es an solchen Stellen immer bemerkenswert, dass man, gerade bei den Beitragspflichtigen, auf die Ungleicheit hinweist, dass sie ja Beiträge zahlen, während Beamte, Selbständige usw. nichts dazu beitragen. Dann aber im Gegenzug sich über die Ausgaben des Bundes für die Rentenversicherung aufregen. Konsequenz wäre, die Beitragszahler, deren Menge geringer ist als die der Steuerzahler, müsste über höhere Beiträge diese Sachen mitfinanzieren. Man darf im übrigen nicht vergessen, dass der Anteil des Bundes an der Gesamtfinanzierung seit gut 20 Jahren sinkt. 2004 waren es 24,2%, 2023 22,4%. Auch der Anteil am Bundeshaushalt ist im gleichen zeitraum von 21,6% auf 18,4% gesunken. Sowas wird wie immer nie erwähnt, wenn man rein populistisch irgendwelche Zahlen in den Raum wirft.


    Und zu den Bundeszuschüssen noch eines: Überschüsse aus Bundesmitteln, sind von der Rentenversicherung immer zurückgezahlt worden. Die Überschüssen basierten einzig aus Beitragseinnahmen. Das unterstreicht die Komplexität des Themas Rentenfinanzierung.


    Als Nachtrag: Würde der Staat bei Geburt als familienpolitische Maßnahme, für jedes Kind, 500 Euro für jedes Beitragsjahr, und einer fiktiv vorausgesetzten Beitragshistorie von 45 Jahren, also 22 500 Euro anlegen, hätte man bei 5% Rendite und thesaurierend die Erträge, beim Regeleintrittsalter von 67, einen Kapitalstock von knapp 591 000 Euro pro Person. Daraus könnte man, ohne die Substanz anzugreifen und , eine Bruttorente von etwas über 2400 Euro finanzieren. Ohne einen Cent Beiträge. 2024 hätte sowas knapp 15,2 Mrd. Euro gekostet.

    1. Er redet von der Rente, ohne weitere Differenzierung.

    Da in Deutschland sowas wie Säule 2 nicht wirklich existiert, somit ist klar dass Säule 1 gemeint ist.


    Zitat

    2. Auch die Säule 1 hat eine Kapitalmarktkomponente.


    Ja, der Ausgleichsfond der AHV wird aber ausschließlich durch die Überschüsse an Beiträge und Zuschüsse finanziert, und soll Beitragsschwankungen ausgleichen. Die Ausgleichsfonds der AHV, IV und Eo dienen aber nicht der primären Finanzierung, sondern dem Ausgleich. Man nutzt den Kapitalmarkt, damit das Kapital nicht tot rumliegt.


    Hätte man die Sicherheisreserven der deutschen Rentenversicherung unter Kohl, Schröder und auch Merkels Groko 3 nicht geplündert, sondern einem ähnlichen Fond zugeführt, und natürlich das Rentensystem umgestellt, hätte Deutschland einen sehr komfortablen Renten- bzw. Sozialfond, der gewisse Probleme erstmal längerfristig gelöst hätte. Nicht zu verachten wäre auch eine gewisse EInflussnahme auf die gehaltenen Unternehmen des Fonds. Aber man hats ja lieber in den Haushalt gesteckt. Die 51 Mrd. aus den UMTS-Erlösen hätte man auch zukunftsgerichtet in solch einen Fond führen können.

    Er redet aber nicht von Säule 2 und 3, sondern von Säule 1, diese wird zu 3/4 durch Beiträge finanziert und der Rest durch einen Zuschuss des Bundes, sowie durch die Spielbankabgabe, In Säule 1 müssen alle einzahlen, bekommen aber alle minimal 1260 und maximal 2520 CHF, pro Monat, Ehepaare begrenzt auf 150% einer maximalen Rente, also 3780 CHF, egal ob beide voll einbezahlt haben oder nicht (einer der bekannten Heiratsmalusse in der Schweiz).


    Säule 2, die Pensionskassen, kommt ab 25 Jahren ab einem Einkommen von 22600 Franken zu tragen als Pflicht, auch da ist dann eine Bemessungsgrenze. Es können aber auch höhre Löhne versichert werden.


    Und Säule 3 ist nochmal unterteilt in Säule 3a und 3b. Säule 3a wäre steuerlich absetzbare voll private Altersversorge, auf einem zugriffsgeschützen Konto bzw. Vertrag. Säule 3b ist dann die freie, nicht steuerlich begünstige private Altersvorge in Eigenregie. Säule 3a hat man damals mit der Riesterrente schlecht kopiert.


    Säule 1, die AHV, entspricht der deutschen gesetzlichen Rente, Säule 2 ist sehr bedingt mit Betriebsrente vergleichbar, Säule 3a eben die schlechte Riesterrente.

    Man hätte damals die Chance ergreifen sollen, in den GroKos, nicht nur Säule 3a zu kopieren, sondern eben alle drei Säulen, inkl. der Beamten.


    Säule 1 leistet gemäß dem Ja in der Volkabstimmung zur Initiative für eine 13. AHV-Rente ab Dezember 2026 eine zusätzliche Monatsrente pro jahr im Dezember des jeweiligen Jahres.

    Du kannst das immer noch aktivieren. Habe letztes Jahr nen Startserset mit dem 9GB-Aktions-Tarif von 2022 aktiviert. Ging ohne Probleme. Es konnte aber nur der 9GB-Aktionstarif oder ein regulärer Tarif von damals aktiviert werden. Bei deinem 35 Gb-Starterset also der 35 GB Tarif oder die Tarife die im April 2025 regulär waren.

    Diese Karten erscheinen im eigenen Kundenkonto

    Wenn eine Karte samt Nummer in deinem Kundenkonto erscheint, ist sie registriert, auf dich. Wenn du bei Congstar direkt einen Tarif bestellst, wird das ganze auf dich registriert und aktiviert. Wenn du Karten zum verschenken willst, musst du im Handel Startersets kaufen.


    Die Karten im Rahmen der Bestandskundenaktion, wenn du sie darüber bestellt hast, sind auf dich registriert, auch wenn kein Ident stattfand, denn es war eine BESTANDSkundenaktion gewesen, der Kunde ist im Bestand und damit bekannt.


    Findet denn bei der Aktivierung eine Kundenauthentifizierung statt?


    Wenn die Karte schon im Kundenkonto ist, ist sie zugeordnet und das Ident erledigt. Bei der Bestandskundenaktion eben dadurch, dass man eben schon bekannter Kunde ist. Und die Aktivierung ist mit Portierung, bzw. ohne Portierung muss man selber aktivieren. Bei mir stand bei der Karte ein Aktivierungsdatum (01.08.2025) dran, habe die Karte selber am 31.07.2025 aktiviert. Ich nehme mal an, die Karte wäre dann am 01. oder 02.08. dann von Congstar automatisch aktiviert worden.