Scharfmacherei klingt etwas drastisch. Ich wär aber schon dafür das auch 1&1 mal gesagt bekommt das ständige reißen von Ausbauverpflichtungen hat Konsequenzen, Die sind ja nicht nur etwas hinterher sondern quasi nicht existent.
Ja, aber wann war der erste Termin? 31.12.2022. D.h. sie haben bislang einen Termin verstreichen lassen, die Umstände lasse ich mal aussen vor. D.h. es ist auch noch nicht mal ein Jahr Rückstand. Nochmal der Hinweis, dass bei den anderen seit 32 Jahren rumgedümpelt wird. Und ja die BNetzA im Frühjar festgestellt hat, dass die anderen drei auch wiederholt ihre Ausbauverpflichtungen nicht nachgekommen sind. Also wenn man JETZT schon bei 1und1 anfängt, dann muss man mindestens o2 soviel Bußgeld aufbürden, dass der Staat einfach den Konzern einkassieren kann.
Zudem werden Ausbauverpflichtungen vermischt mit der Providerstellung. Beide Sachen haben nichts miteinander zu tun, was aber hier von einigen vermischt wird.
Wenn man das scharfe Messer was man ggü 1und1 immer wieder rausholen will, bei allen ansetzt, kann man gegen alle soviel Bußgeld verhängen, dass Pistorius 2000 Leos kaufen kann und cash bezahlen kann.
Mir fehlt auch immer wieder im Diskurs gegen die drei anderen, da ja Frequenzen rares Gut sind, dass eine Frequenzersteigerung nicht nur ein Nutzungsrecht ergibt, sondern auch eine Nutzungspflicht. Gerade mit Blick auf B/N7, B32, B/N38 sovie die tatsächliche Flächennutzung von B/N 8, 20 und 28. Die ist bei den dreien nicht annähernd in Vollabdeckung.