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Telefonica hat mit Netzclub bereits die Marke, um so etwas auch umsetzen zu können, ohne komplett neu anfangen zu müssen. Daß sich im Jahr 2023 niemand mehr für die 200 MB interessiert, sollte klar sein.
Immer das in die eigene Suppenschüssel schauen und als allgemein gültig verkaufen. Wenn niemand interesse an den 200 MB hätte, hätte man den Tarif bei der Modernisierung wegfallen lassen. Die 100/500/1000 MB Zusatzkarten bei 1und1 gehen weg wie warme Semmeln. Wenn man nun noch die Zahlen der BNetzA dazu nimmt, dass 2021 eine Sim-Karte im Schnitt 3 Gbyte/Monat verbraucht hat, weiß man, wenn man in der Schule aufgepasst hat, dass die 3 Gbyte im Durchschnitt so zusammen kommen, dass es "Poweruser" gibt die durch Nutzer mit wenig Verbrauch ausgeglichen werden. Wie man auch hier im Forum lesen kann, nutzen auch nicht wenige die 200 MB für Tracker, Alarmanlagen ect. Immer mal ein bisschen über den eigenen Tellerand bzw. der Suppenschüssel mit dem eigenen Saft, hinausschauen.
Wollen wir wetten, wenn bald die Zahlen für 2022 kommen, dass der Anstieg pro Simkarte verhalten sein wird? Nicht umsonst gibt es überall die kleinen 3, 4, 6 Gbyte Tarife oder die Angebote 4 Gbyte für 4,99 wie bei blau.de oder sim.de. Würde man keine Abnehmer dafür finden, würde man solche Tarife nicht auflegen.
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Auch Tchibo ist preislich weit weg
Ging es um Preise? Nein. Es ging darum, dass man sowas umgesetzt hat, nicht mehr und nicht weniger. Somit eigentlich das, wenn das mit Aldi-Talk stimmt, schon hat, eine Plattform, wo der Kunde per Knopfdruck entscheiden kann, was er will, ohne zig Fristen, Kartenwechseln ect.
Wenn es nach Preise ginge, dein netzclub ist genauso preislich daneben.
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mit Netzclub sogar schon eine passende Marke im Portfolio hätten. Statt dessen nur komplett altbackener Prepaid unter diversen Labels.
Du vergisst Tchibo. Dort hat man es eigentlich wunderbar umgesetzt, bis auf den Makel mit den 28 Tagen. Dort hast du Prepaid, Postpaid (LS) und Postpaid (Rechnung) in einem Fach. Zusammen mit dem Tarifarchiv und der Betragsmässigen Begrenzung von Drittanbieterzahlungen eigentlich top umgesetzt.
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Einfach den Kundendienst anschreiben. Bislang gabs ohne Probleme die Gutschrift dann manuell, da ja die Aktivierung im Zeitraum erfolgte.
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Der Staat will Geld sehen. Ansonsten hätte man schon irgendwas in der Richtung angedeutet, und der Telekom einen staatlichen Auftrag erteilt bzw. gesetzlich zugeschrieben. Dass man nichts in der Richtung machen will und wird, sieht man am kabelgebundenen Bereich. Statt der Telekom einen gesetzlichen Auftrag zum Ausbau, aus Steuermitteln finanziert, für unrentable Örtchen zu erteilen, legt man immer wieder Fördertöpfe auf, mit teils absurden Bedingungen und Folgeregelungen, man denke nur an das Verbot von geförderten Ausbauten auf (V)VDSL50, diese vor Ablauf einer Frist (teils 7 bis 10 Jahre) weiter auszubauen, auf (V)VDSL100 oder gar 250.
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Zu Aldis Grundsätzen gehört aber auch ein Qualitätsversprechen. In wie fern sie das mit O2, gerade außerhalb der Städte, einlösen wollen, ist mir ein Rätsel.
Jetzt wo das Netz besser wird, soll das Qualitätsversprechen nicht mehr erfüllt werden, während man fast 20 Jahre auf E-Plus und dann o2 setzte und so einen festen Stamm von 8 Mio. Kunden erarbeitet hat? Das Qualitätsversprechen Aldis hat Grenzen. Eher würden solche Gründe wie von sensemunne zutreffen.
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Du hast also ein Gerücht aufgeschnappt und verbreitest es hier weiter. Bewahrt mal alle einen kühlen Kopf, bevor ihr euch weiter in dieses Szenario hineinsteigert.
Also ich hinterfrage eher die Richtigkeit bzw. die Ernsthaftigkeit dieses Gerüchts, aus o.g. Gründen, den 8 Mio Kunden, die nicht als sehr wechselfreudig gelten.
Und Aldis Grundsätzen würde sowas auch widersprechen. Einer der beiden Aldi-Brüder war ja bekannt, dass er in seinem Konzern trotz der Größe, Mikromanagement betrieb. Sprich die Verbräuche von Betriebsmitteln sehr genau kontrollierte, und bis runter zur Filialebene schon mal nachfragte warum in der Filiale in diesem Monat statt drei, fünf Kugelschreiber verbraucht wurden. Da rechnet man genau nach. 8 Mio Kunden lässt man nicht so liegen, zumal mit dem sich langsam besserenden o2-Netz es immer weniger Gründe gäbe, zu wechseln, zumal ja die 8 Mio auch zustande kamen, mit einem "schlechten" Netz.
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Kommt darauf an wem die Kunden gehören. Wenn die Kunden MedienMobile gehören kann man (wie z.B. bei Lebara) einfach eine neue Simkarte mit Portierungstermin zuschicken.
Da bleiben sicher einige auf der Strecke.
Zitat
Die übrigen Discountermarken sind Whitelabel Produkte (z.B. Lidl hat nur seinen Namen drauf gepappt) der Netzbetreiber denen auch der Kunde gehört. Bei einen Wechsel muss man den Kunden motivieren das neue Produkt des neuen Netzbetreibers zu nutzen.
Na E-Plus. Vertragspartner ist die E-Plus Service GmbH. Aldi würde also quasi so bei 0 anfangen.
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Das würde aber auch zwei Arten ganz schön heikel für Aldi-Talk. Die Aldi-Talk-Kunden sind ja nicht für Wechselfreude bekannt. Wenn man also die 8 (?) Mio umziehen will, dnan wird das ein Kraftakt. Macht man es wie bei Lidl und Kaufland, dann wird sicherlich ein nich unerheblicher Teil nicht wechseln.
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Aber warum heißt es dann groß "bis 26 Euro Startguthaben"?
Will man villeicht nicht ganz an die große Glocke hängen. Bei den vergangenen Aktionen dürfte scheinbar die Zahl derer die den zweiten Monat Smart Max vom doppelten Guthaben genommen haben gen Null tendieren. Bei den kleineren tarifen besteht eher die Chance dass auch über die zwei Monate hinaus die Leute dabei bleiben.