Beiträge von GreenBay

    Das wertvollste an Drillisch sind:


    1) Die Band 1 Frequenzen. o2 könnte die 10 MHz wirklich dringend brauchen, aber auch Telekom und Vodafone dürften da Intresse haben, denn n1 mit 25-30 MHz wäre mit den vorhanden RRUs ohne zusätzliche Investitionen machbar und auch von allen Kunden gut nutzbar.


    TK und Vodafone haben B32 was als n75 und n76 nutzbar ist und die neuesten Smartphones nutzen können, also haben die eher weniger Druck. Für o2 ja, dann können sie ihre 20 MHz halten.


    RRUs ist deine Lieblingsabkürzung was? Bringt aber nicht viel, sie in jedem Post zu erwähnen. Technik entwickelt sich zwangsweise weiter. Was heute limitiert ist, ist es morgen schon nicht mehr.

    Technik ist zudem bei sowas zweirangig, vorangiges Ziel sind politische und finanzielle Vorteile, bzw. Verhinderung selbiger bei der Konkurrenz.


    Zitat

    Da hab ich wenig Hoffnung, denn es gibt weltweit kaum Anbieter die mehr als 100 MHz n78 Spektrom haben.

    Da du ja nach eigener Aussage es nicht mit Zahlen hast, ist diese Aussage mit großer Vorsicht zu genießen.

    Zwei Träger mit 60+60 MHz oder 100+20 MHz sind aber ziehmlicher Mist. Das erfordert viel Aufwand mit zusätzlichen RRUs und evtl. auch zusätzlichen BBUs, aber reduziert trotzdem im Alltag eher die Datenrate, weil sich die Träger nicht aggrgieren lassen.


    Du redest von der Gegenwart. Was die Zukunft zeigt, auch schon in wenigen Jahren, ist was anderes. Alleine die Frequenzauktionen 2011 und 2015 zeigten, dass gerade die drei Großen, nicht nur vom Kleister bis zur Wand denken für die Frequenzen. Dass n78+n78 nicht aggregierbar ist, muss nicht bleiben. Aber man kann einen n78 mit anderen Bändern aggregieren.


    Nur Not bleiben die 20 MHz auch brach liegen, zeigen die anderen Beispiele genauso. Zudem muss man auch sehen, was die Lizenzen sagen, einfach mal so die Frequenzen verkaufen ist nicht. Wenns dumm kommt fliegen die kompletten 50+20 (B1 ab 2025) zurück zur Bundesnetzagentur, ohne dass die Lizenzgebühren erstattet werden.


    Zitat

    10 MHz an Telekom, 20 MHz an Vodafone und 20 MHz an o2 finde ich da besser. Dann hätte die Telekom 100 MHz und Vodafone und o2 jeweils voll nutzbare 90 MHz.


    Du ja, aber der Übernehmende wird das nicht so toll finden, ohne fürstliche Entlohnung. Und die wird es nicht geben. Also warum sollte ich, aus der Sicht o2 gesprochen und 1und1 übernehmend, der Telekom 10 MHz und Vodafone 20 MHz geben und selber nur 20 behalten? Da schwingt bei dir die rosarote Brille mit. Aus o2-Sicht würde ich die 100 MHz vollknallen, und den Rest evtl anbieten. Und wenn nicht. die 100 MHz vollknallen, die 20 MHz brach liegen lassen, und an Hotspots in Smallcells einsetzen, aggregiert mit anderen Teilen. o2 hat 30 MHz n7. Hänge ich an Hotspots mit dem 20er n78 zusammen und habe nochmal 50 MHz.


    Aber die 20 MHz liegen lassen, wird vorrangig passieren. In der Industrie kommt es öfters vor, dass man Geld ausgibt, nur damit der andere etwas nicht hat. Ist manchmal günstiger.


    Zitat

    Es ist doch besser wenn o2 in einer Stadt mit 20 Standorte davon 14 mit n78 ausstattet und dort 90 MHz sendet, als das man nur 7 davon mit n78 ausstattet, weil man dafür die doppelte Anzahl an RRUs braucht, aber dann 60+60 MHz oder 100+20 MHz sendet.

    o2 wird aber o2-Sachen machen.

    Das stimmt nicht! Bei Band 7 gibt es nur bei LTE eine Begrenzung auf 20 MHz.
    Es gibt schon etliche Netze die n7 mit 25-35 MHz laufen haben.



    Ich schrieb von B7, nicht n7, und bezog mich analog auf den zweiten B3 Block. Es müsste als B7 aggregiert werden, bzw. wie ich bei B3 schrieb, eben aufgeteilt werden. Kann man bei n78 dann auch machen. Wenn man mehr als 100 MHz hat, wird man nen Weg finden, oder wie es alle drei bislang machen: Teile eben nicht nutzen. Sprich o2 könnte dann 100 MHz nutzen und 20 brach liegen lassen, oder lokal vermieten. Aber im brach liegen lassen sind alle drei ja Meister. Ich sagen nur die extrem dünne Nutzung von B32 bei TK und VF und die wenige Nutzung von B38 bei VF und o2. Die Telekom kann man mit ihren 5 MHz mal rauslassen.


    Aber für mehr als 100 MHz Bandbreie auf Band 78 bräuchte man zusätzliche RRUs


    Ob überhaupt jemals n78 Intraband-Aggregation kommt finde ich höchst fraglich.


    Bei ersterem Smallcells? Bei letzterem: Wozu? Zwei getrennte Blöcke und die User aufteilen, wie bei LTE1800 der Telekom. Und wie o2 bei vollständiger Nutzung von B7 auch machen müsste.

    Weißte, dann sollen Sie die Frequenzen gleich an Telefonica übergeben und 1&1 wie E-Plus in o2 eingliedern.

    Ich weiss ja nicht wie die Lizenzbedingungen und -auflagen sind. Könnte mir vorstellen, dass der Verkauf der Frequenzen nicht geht, deswegen der Verkauf des Unternehmens. Wenn sowas schon rumgeht, dann kann man sicherlich davon ausgehen, dass da in Montabauer schon einige Szenarien durchgespielt wurden bzw ausgelotet werden.


    Man erwartete die eierlegende Wollmilchsau. Ein neues Netz, ein neuer Anbieter und sinkende Preise. In Monaco und Andorra ist sowas möglich, aber in einem größeren Land wie Deutschland nicht wirklich, irgendwas bleibt auf der Strecke, das Netz oder die günstigen Preise. Es haben sich ja schon größere Playern in Deutschland die Wurstfinger verbrannt (France Telecom bei UMTS).

    Hallo,

    Da "Freunde" mitmachen können, ist davon auszugehen, dass es datenschutzmäßig keine großen Probleme geben dürfte, also ich gehe davon aus, dass der Hauptvertragsinhaber nicht irgendwelche sensiblen Daten einsehen kann (?).


    Das wurde alles schon ausführlich im passenden Telekom-Thema diskutiert. U.a. die Frage mit den Freunden. Der Hauptvertragsinhaber ist auch Inhaber der Verträge für die Zusatzkarten. Bei Nummernportierung ist er dann auch der Inhaber der Nummer in den Zusatzkarten. Der Hauptvertragsinhaber ist auch verantwortlich für das Inkasso seinerseits und verantwortlich für alles was die anderen anstellen (Stichwort Drittanbieterzahlungen).

    Eigentlich müsste die Zustellung an den Dingern günstiger werden.

    Eher wie bei UPS, Aufpreis für Zustellung an private Wohnadressen. Günstiger, wie bei DPD und Hermes mit der Shopzustellung, sicher nicht.


    Wobei man ja auch erstmal anfangen kann, die Schleuderpreise für mittelgroße und große Versender anzuheben. Was man teilweise so liest, unter zwei Euro pro Paket, egal welche Größe. Da sind bis zu den 6,99 Euro für ein 5kg Paket für Ottonormalversender viel Luft.

    Fackelumzüge vor Häusern von Entscheidungsträgern abhalten, ohne dass wirklich was passiert.


    Sowas ist, absolut daneben. Da stellte sich für mich aber die Frage, man wusste um die Stimmung, warum Kretschmer und die anderen nicht besser geschützt wurden. Die Antwort war ganz einfach: Weil man die Hundertschaften der sächsischen Polizei an den Landesgrenzen Sachsen und an den Stadtgrenzen der Großstädte brauchte, um dort die Autofahrer zu befragen, wo sie denn hin möchten, und was der Zweck der Fahrt ist. Diese Teile bzw. diesen Teil der Umsetzungen der Regeln muss man zurecht kritisieren. Was natürlich das nicht aufwiegt, was da getan wurde mit den Fackelzügen.


    Und strikte Ausgangssperren auch nicht.


    Doch, nach Bundesrecht. "Notbremse"

    ... nur eine Aktion für die WM hätte Congstar längst gestartet.

    Ich habe ja auch nicht gemeint dass zur WM einer kommt, sondern auf die Frage ob was wie der 100 GB-Snack bei der Telekom selber. "Wie bei der EM oder zum Geburtstag" bezog sich auf die Höhe des Datenpasses, da Lchris 30 GB ins Spiel brachte. Zur EM gabs 10 zum Geburtstag nen 15 GB-Pass.