Keine zeitliche Begrenzung nach Einlösen des Voucher?
Ne, kein Verfallsdatum des Vouchers in der SMS genannt.
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Keine zeitliche Begrenzung nach Einlösen des Voucher?
Ne, kein Verfallsdatum des Vouchers in der SMS genannt.
Also der 30Gb Voucher kam in drei SMS zu je 10GB. Ansich nicht schlecht. Keine Zeitliche Begrenzung.
Da verfallen eben keine Direktmandate, sondern es liegt eben keine Zweitstimmendeckung vor. Und nur nach Zweitstimmen werden bei dieser Wahl die Anzahl der Mandate verteilt- welcher Kandidat der Partei dann tatsächlich das Mandat bekommt ist halt eine zweite Frage. Es ist eben nur persönliches Pech der Wahlkreiskandidaten, dass sie ggf. doch nicht in den Bundestag einziehen.
Natürlich verfallen die, da bringt auch der Winkelzug es auf die, verfassungsrechtlich als rechtlich eingestufte, Zweitstimmendeckung, zu schieben nichts. Es ist einfach glasklar, dass eben der Teil des Wahlsystems, die Direktwahl, dadurch beschädigt wird, Man hat damals schon mit Absicht die Mischung aus beiden gewählt, da man jeden Wahlkreis vertreten haben wollte, und nicht, dass aus einer Ecke des Bundeslandes eine gehäufte Anzahl Vertretern kommt. Man hätte es eleganter lösen können, z.b. die komplette Trennung beider Wahlen. Aber da haben eben auch wieder lagertaktische Gründe mitgespielt. Und sollte das Wahlrecht zur nächsten Wahl nicht angepasst werden, dann werden sicherlich in Bayern und den Wahlkreisen, wo die Leute nicht reinkamen, sehr viel mehr "unabhängige" Kandidaten antreten. Das hatte ich für die CSU eigentlich als Plan B für diese Wahl schon angemerkt.
Bei den drei üblichen Verdächtigen habe ich aber wenig Hoffnung darauf, dass sie außer verzögern und zaudern (wie in den letzten 12 Jahren CDU/CSU+SPD und 4 Jahren CDU/CSU+FDP Regierung von 2005 bis 2021) was wirklich Bewegendes auf die Beine stellen.
Das kann man so unterschreiben. Das Ergebnis der nächsten Wahl kennen wir dann jetzt schon.
Wenn man sich die Ergebnisse der Bundestagswahl anschaut ist das aktueller denn je.
Schau dir mal die Zweitstimmenergebnisse in den "westlichen" Bundesländern an. Alle über 15%, Bayern fast 20% AfD. Dass die AfD im "Osten" prozentual höhere Werte hat, liegt einfach daran, dass es weniger Menschen sind, da ja der Aderlass ziemlich groß war. Auf totale Wählerzahl bezogen gibt es mehr AfD-Wähler im "Westen" als im "Osten".
Eine Koalition mit der Afd war nicht gewollt,deswegen gab es quasi nur noch die Möglichkeit über das BSW.
Wunschkonzert und an den Hals werfen war das nicht.
Die Wähler haben es abgestraft. Dass Wähler manches anders sehen, als dann staatspolitisch passiert, dürfte klar sein. Ich habe Bekannschaft in Thüringen, da haben welche BSW gewählt, und von denen hört man seit Monaten genau das: Sie haben sich den "Altparteien"* an den Hals geworfen, sie haben die erste Gelegenheit für den Futtertrog genutzt. Von denen haben dann, eigener Aussage, dann BSW gestern nicht gewählt. Wenn ich mir dann auch beispielhaft die letzte Umfrage in Sachsen-Anhalt ansehen, wo BSW letztes Jahr bei 23% stand, und im januar dann runter auf 14%, also fast 10 Prozentpunkte verloren. Zeigt halt, dass das ganz von den Wählern bestraft wurde.
*AfD/BSW-Sprech
Vorher hat sie doch als Neupartei quasi aus dem nix bei Landtagswahlen gute Ergebnisse geholt und regiert auch dort mit.
Und genau das, so hat sie vorhin selber eingesehen, hat der Partei den Einzug gekostet. Das war vielen klar, BSW werfen sich bei der ersten Gelegenheit den "Altparteien" (BSW/AfD-Sprech) bei allen drei Landtagswahlen an den Hals, und gehen in zwei Ländern direkt in die Regierung und in Sachsen stützen sie zumindest die Regierung. Das hat nicht wenige Wähler gekostet, die was anderes wollten, aber z.b. nicht die AfD wählen wollten.
Und zum Thema neues Wahlrecht hat Schmerzilein gerade das gesagt, was ich gestern heir gesagt habe, es kann nicht demokratisch sein, wenn Direktkandidaten einen Wahlkreis gewinnen, aber dann nicht in den Bundestag kommen. 23 Direktmandate verfallen, davon 15 der CDU und drei der CSU. Wie war das von der Ampel, es trifft gleichermaßen alle? Damit dürfte entlarvt sein, dass der Konstruktion der Zweitstimmendeckung eher die Verbesserung der Chancen der Ampel lag.
Was würde das ändern?
Hast du denn mitbekommen, wie das diesmal so lief? Nämlich gar nicht geschmeidig. Da liefen die drei vorigen vorgezogenen Neuwahlen (1983, 1990, 2005) nur besser ab, weil dort der Plan monatelang feststand, und jede Partei sich richtig vorbereiten könnte. Was sind 30 Tage? Merkel war 2017 bis 2018 ganze sechs Monate geschäftsführend im Amt. Es geht hier auch um Maximalfristen, wenn man solche geplanten Aktionen wie Kohl und Schröder macht, kann man das ganze auch verkürzen. Ist Friedrich heute schon im Amt? Nein, auch heute klebt Olaf noch.
Dass Wahlen auch ansich Zeit brauchen, Zeigen ja die Fristen im Bundeswahlgesetz für reguläre Wahlen. Die Fristen dort gehen über die 60 Tage die im Falle vorgezogener Neuwahlen hinaus. Ansonsten wird immer von modern gesprochen, aber hier wird eine zeitliche Frist von 1871 genommen, und als gut befunden, wo es z.b. viel weniger Auslandsdeutsche gab, und auch in der Verwaltung viel mehr Leute gearbeitet haben, die auch bereit waren, mehr als 30 Stunden in der Woche zu arbeiten.
Was sie eher anfechten sollte, wäre die kurze Frist, welche noch aus dem Kaiserreich stammt und 1949 einfach so ins Grundgesetz übernommen wurde. Diese Frist wird schon seit Jahrzehnten moniert. Da ja trotz Anordnung von Neuwahlen, der Bundestag da ist, würde man sich keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn die Maximalfrist 90 Tage beträgt.
1&1 scheint bei Multicard eSims auch mit einer Krücke zu arbeiten. Vor einigen Tagen hatte ich ein paar SMS versendet um zu testen ob RCS usw funktioniert mit Dual-Sim. Da fiel mir gestern nun auf, dass einige SMS an eine 01556x-Nummer gehen. Mir kam die Nummer dann doch bekannt vor. Es war die Nummer die im Smartphone bei der eSim der Multicard meiner Vertragsnummer im Sim-Manager stand. Die eSim war als die Sim eingerichtet, die die SMS empfangen soll. Scheinbar sind bei den eSims die per QR-Code per Post kommen, die Nummern erstmal fest zugeordnet.
Ist es eine eSim für eine Karte wo es keine Multicards gibt, aktualisiert sich die Nummer auf der eSim nach dem ersten einloggen. Bei Multicards aber nicht, da bleibt die Nummer wie schon gesagt stehen. Und die Nummer(n) der eSims von Multicards bleiben dann scheinbar auch dem Vertrag zugeordnet. Ich habe die Nummer der eSim angerufen. Beim ersten Anruf klingelte die Hauptkarte und die zweite Multicard (beides physische Sims, Nummer auf den Karten ist meine normale Nummer). Beim zweiten Anrufversuch klingelte dann nur die Multicard mit der eSim. Beim dritten Anrufversuch klingelten dann alle drei.
Bei den nachfolgenden Versuchen klingelte dann nur immer das Smartphone wo die eSim mit der 01556x-Nummer drin ist.
SMS sind bislang von einer 1&1-Sim nicht angekommen. Von Congstar zur 01556x-Nummer aber schon.