Ich glaube du unterschätzt die Komplexität der bahnbetrieblichen Ausbildung für Triebfahrzeugführer und selbst für Zugführer. Das geht nicht mal so nebenbei und die Durchfallquote und Abbrecherquote ist bei den Quereinsteigern extrem hoch. Jede Prüfung kann nur maximal zwei Mal wiederholt werden und es darf kein einziger sicherheitsrelevanter Fehler auftreten. Straßenbahn kann man als Student vielleicht noch fahren, aber bei der Eisenbahn sind die Regelwerke viel zu komplex.
Ich weis nicht wie schwierig die Ausbildung ist, aber viele EVUs suchen ja mittels Flyer in den Zügen schon länger Mitarbeiter, und die Voraussetzungen sind ja prinzipiell nicht so hoch. Führerschein Klasse B, entweder Mittlere Reife oder alternati mindestens 3 jährige, beliebige Ausbildung und 19 Jahre Mindestalter.
Problem für Studenten oder Junge Eltern ist aber das sie es nicht in Vollzeit machen können, aber statt acht, neun Monate Vollzeit müssten doch auch 15-25 Monate Teilzeit funktionieren. Wäre dann vielleicht sogar ein Vorteil weil dann etwas mehr zeit zum lernen bleibt.