Eigentlich müsste man die Ukraine besser unterstützen. Wenn Russland verliert ist die NATO erstmal sicher vor einen Angriff und China wird die Idee der Taiwaninvasion neu bewerten.
China kann dann Russland etwas Kleingeld geben um die im Opiumkrieg (Vertrag von aigun) an Russland verlorene Gebiete zu kaufen.
Ob den Konflikt die Ukraine oder Russland gewinnt ist völlig irrelevant. Wahrscheinlich wird es ohnehin so enden das es keinen eindeutigen Gewinner geben wird.
Ein wirkliche Gefahr für andere Länder wie Moldawien oder gar EU-Länder hätte es allenfalls dann dagegen wenn Russland so erfolgreich gewesen hätte das die Ukraine innnerhalb von wenigen Wochen gefallen wäre und kapituliert hätte. Dann hätte es durchaus sein können das Russland im Siegesrausch einfach weitergemacht hätte.
Die zweitgrösste Gefahr entsteht wenn der Westen Russland noch weiter demütigt und eventuell nach einer Niederlage einen so unterdrückenden Friedensvertrag aufdrücken will das Russland nichts mehr zu verlieren hat. Denn dann wird sich Russland (ob nun Putin oder ein Nachfolger) spielt auch keine Rolle denken: Wir sind jetzt ohnehin ruiniert, aber wenn der Westen uns in den Ruin treiben will dann ziehen wir sie mit in den Ruin, und feuern einfach wahllos ein paar Atomwaffen nach Westeuropa und Alaska.
Du hast keine Eier. Man muss kämpfen, wenn man nicht Opfer sein/werden will.
Da würde ich dir sogar zustimmen.
Das Problem ist aber das wir garnicht für uns kämpfen sondern nur entmündigte Erfüllungsgehilfen der Amis sind.
Deutschland und auch vielen anderen europäischen Ländern würde es in einer multipolaren Weltordnung wie sie Russland anstrebt ja wahrscheinich sogar besser gehen als in der unipolaren US-dominierten Weltordnung wo wir nur entmündigte Erfüllungsgehilfen der Amis sind.
