Ich denke nicht, dass man langfristige Klimaprognosen und Wettervorhersagen so ohne weiteres vergleichen kann
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Natürlich sind Wettervorhersagen und Klimaprognosen zwei komplett unterschiedliche Dinge, aber man würde erwarten das die Wetterprognose die wesentlich leichtere Aufgabe davon wären.
Genauso wie ein Tausch eines Heizkörperthermostates und der Einbau einer Wärmepumpe zwei komplett verschiedene Dinge sind. Aber einen Klimatechniker der nichtmal den Tausch eines Heizkörperthermostates hinbekommt würde man auch nicht den Einbau einer Wärmepumpe zutrauen.
Und so eine ganz "kleinteilige", also für kleine Gebiete exakt passende Vorhersage ist wohl nicht ganz einfach.
Prinzipiell waren die Warnhinweise (überfrierende Nässe, Glatteis oder was auch immer) nicht so falsch, finde ich.
Naja, so wie es aussieht gibt es hier nirgendwo im 50km Umkreis ein wirkliche Glättegefahr.
Das es irgenwo in ganz anderen Regionen schon Glättegefahr gibt mag sein, aber das ist bei Niederschlag im Winter ja fast immer so.
Ihr wisst schon, es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung Reifen. 
Mit drei verschiedenen Sätzen Winterreifen, darunter Spike-Reifen für Glatteis- und Extremschneesituationen könnten man in der Tat unter fast allen Witterungsbedingungen fahren, aber das ist erstens nicht zumutbar, und zweitens in Deutschland auch garnicht zulässig.
"Früher" kam auch in manchen Jahren (meist witterungsbedingt) kein Zug. Dann wurde man eben von den Eltern gefahren. Juhu. Ohne viel Drama. Man hat sich halt beholfen und gut war. Gings nicht, bliebt man halt daheim. Aber heute machen sich die Leute tageweise vorher schon verrückt und malen sich Horrorszenarien aus 
Eine gewisse Vorplanung ist aber schon nötig, weil Entscheidungen in letzter Minute bekommen meist nicht Alle mit und dann gibts nur Chaos.
Dann quälen sich manche Eltern unter widrigsten Witterungsbedingungen zur Schule und erfahren dort das sie ihre Kinder wieder mitheimnehmen müssen oder es allenfalls Notbetreuung gibt. Gleiches gilt auch für Reisen, wenn ich jemand unter widrigsten Witterungsbedingungen oder zum Bahnhof oder Flughafen quält und erfährt das sein Zug oder sein Flug ausfällt. Oder noch schlimmer man bei Umsteigeverbindugen am Umsteigeort strandet oder Schüler zwar noch in die Schule aber nicht mehr heim kommen.
Damit es kein totales Chaos gibt, müssen solche Entscheidungen schon mindestnes so 12h vorher kommuniziert und entsprechend so 14h vorher definitiv getroffen werden.