Gegen die Forderungen nach einer Freigabe von 470-694 MHz laufen TV-Anbieter und Konzertveranstalter ("Kulturfrequenzen") Sturm. Außerdem würde es Jahre dauern, bis auch in allen Nachbarländern die Frequenzen wirklich nutzbar freigeräumt sind. 5-10 Jahre könnte das dauern.
Das Frequenzen freiräumen ist nur eine Sache.
Das grössere Problem ist das es längere Zeit dauert bis Geräte kommen die das Band unterstützen und sich die dann auch weit genug verbreiten.
Selbst Band 28 ist bis dato nur in Kombination mit Mid-Band also 3 oder 1 oder 7 nutzbar, ob jezt B3+n28 oder B28+n3 wäre egal. Aber die von o2 so häufig verwendete G8+B20+B8+n28 Kombination bedeutet das es für die meisten Nutzer defacto bei B20 only oder B8 only bleibt.
Dann würden Flächenfrequenzen für 1&1 frei.
Darüber könnte man reden wenn jetzt 1&1 mehr als 10.000 Standorte für die vorhandenen Frequenzen aufgebaut hätte. Dann könnt man sagen die sind ausbauwillig und brauchen weitere Frequenzen für die Flächenversorgung.
Aber solange sich bei 1&1 selbst die Minimalvorgaben ewig hinziehen brauchen wir die nächsten Jahre noch nicht über Flächenversorgung durch 1&1 reden.
Aber so wie es aussieht müssen wir froh sein wenn 1&1 die 2.000 Standorte sie sie bis Ende 2022 hätten haben sollen wenigstens bis Ende 2024 hinbekommt, und es zum Ende der Dekade also Ende 2029 wenigstens 5.000 Standorte werden.
Ich würde 1&1 eher als Vodafone-MVNO (wie Lycamobile und m:tel) mit zusätzlich eigener City-Hotspotversorgung sehen.