Beiträge von area58653

    Man muss mal abwarten ob die zwangsmigrierten Kunden im Vodafone-Netz glücklich werden oder wieder zurück ins gewohnte Netz wollen.

    Hier in der Fläche hat Vodafone die wenigstens Basisstationen und setzt viel auf MOCN.


    Für Vodafone war es eine Verzweiflungstat, in der man unüblichen Konditionen gewähren musste. Über so eine lange Laufzeit keinerlei Kopplung ans Datenvolumen zu vereinbaren, könnte sich mittelfristig als schlechter Deal herausstellen.

    Für Dommi zweifellos ein genialer Schachzug, der ihm Luft verschafft.

    Es wird zwar schon einige Ecken wo Vodafone wirklich schlechter ist als o2, aber insgesamt würde ich sagen das in den meisten Ecken das Vodafone Netz doch mindestens gleichwertig oder sogar besser ist.


    Dann werden die Preise teurer.

    Nenneswerte Preiserhöhunge in den Standardtarifen kann sich aber niemand erlauben, denn das beste Netz in Deutschland hat ja die Telekom, und selbst das ist über Congstar, Fraenk, 4BRO und Freenet Green LTE nicht mehr so teuer.

    Hinzu kommt das man bein heutigen Ausbau mit vielen Bändern kaum bestimmte Einträge einem Anbieter geschweige den einem Frequezband zuordnen konnte.

    Ganz früher, als es nur GSM900, GSM1800 und UMTS2100 gab konnte man über die Abstände und Ausrichtungen oft noch halbwegs zuverlässig Anbieter und Technologie erraten, aber heutzutage ist das hoffnungslos.

    Rechnerisch schon, aber es sind mir keine Wechesleichter bekannt, die über eine ungerade Anzahl Eingänge mit MPP-Trackern verfügen.

    Die Zahl der Mpp-Tacker hat damit nichts zu tun, man muss nichtmal alle vorhandenen Mpp -racker eines Wechselrichters nutzen.


    Kleine Wechselrichter haben in der Regel 1-2 Mpp-Tracker für 40-480V Eingangsspannung (also etwa 1-10 Module pro Strang) und grosse Wechselrichter haben in der Regel 2-4 Mpp-Tracker für 80-600V (also etwa 2-12 Module pro Strang). Innerhalb eines Strangs werden die Module in Reihe geschaltet.


    Haben alle Module die gleiche Ausrichtung ist es sinnvoller möglichst wenige Eingänge zu nutzen und jeden Strang mit möglichst hoher Strangspannung zu betreiben, dann dann springt er auch bei sehr wenig Sonne schneller an.

    Haben die Module eine unterschiedliche Ausrichtung ist es sinnvoller für jede Gruppe einen eigenen Eingang zu verwenden, weil dann der Wechselrichter etwas effizienter arbeitet.

    Ein paar kleine Verbesserungen sind es schon, aber wenn die Einspeisleistung auf 800W begrenzt bleiben lohnen sich meist trotzdem nicht mehr als drei Module also ca. 1,2 KWp Generatorleistung lohnen. Es sei denn man muss mangels besserer Optionen sein Balkonkraft im Schatten betreiben.


    1,38 KW (230V 6A) wären schöner gewesen dann hätte man die 2 KWp mit fünf Modulen gut ausnutzen können.

    Ich nutze zur Zeit Maingau: 49/59 Cent

    Das ist aber ein Budle-Angebot das nur für Maingau-Haushaltsstromkunden verfügbar ist. Oder kann man diese Konditionen auch so bekomme?

    Denn die Maingau-Standardkonditionen sind relativ unattraktiv:

    AC Deutschland: 54 ct/KWh
    AC-Ausland: 69 ct/KWh
    ***
    CCS-Deutschland: 64 ct/KWh
    CCS-Ausland: 79 ct/KWh
    CCS-Ionty: 75 ct/KWh


    Da finde ich die Kombinaion aus EWE Go und Grüne Säule attraktiver, da bekommt man dann folgende Konditionen:


    AC Deutschland & Europa via Grüne Säule: 49 ct/KWh

    ***

    CCS EWE (McDonalds) via EWE Go: 59 ct/KWh

    CCS CEZ via Grüne Säule: 61 ct/KWh

    CCS Deutschland & Europa incl. Ionity via EWE Go: 64 ct/KWh

    In meiner Wahrnehmung werden die Unzulänglichkeiten der Elektromobilität in erster Linie von denjenigen ohne eigene Erfahrung "festgestellt".


    Lustig fand ich gestern eine Kollegin, die mich (fast schon entsetzt) angesprochen hat, weil ich mit einem gemieteten BEV ins Büro gekommen bin. Ob das bei meiner Distanz (rund 100 Kilometer) nicht furchtbar stressig mit der Sucherei nach Ladesäulen wäre ^^ Ähm, nein - gar kein Stress. Ich habe weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt überhaupt geladen. Auch nicht am Arbeitsplatz. Sie bezieht ihre "Kenntnisse" aber auch daher, dass sie und ihr Mann einen Plugin Hybrid fahren und ihr Mann stets versucht, rein elektrisch zu fahren. Was bei dem Fahrzeug eben nur für 30-40 Kilometer möglich ist. Klar, in dem Fall ist man quasi auf der dauerhaften Suche nach einer Lademöglichkeit :D Ich habe sie dann gebeten ihrem Mann mitzuteilen, dass er schlicht ein für sein Vorhaben völlig ungeeignetes Fahrzeug gekauft hat. Mal sehen, ob ich ein Feedback erhalte ;)


    Wenn ihr keine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz habt, dann hat der Kollegin aber nicht ganz unrecht.

    Mit Lademöglichkeit am Arbeitsplatz wäre es natürlich relativ einfach, denn 100km schafft jedes Elektroauto auch unter widrigen Umständen.

    Aber 200km Gesamtstrecke und dann vielleicht auch noch vielleicht 70km Feierabendnutzung also 270km Gesamtfahrstrecke ohne Zwischenladung ist für die meisten bezahlbaren Elektroautos schon eine Herausforderung. Unter 60 KWh Akkukapazität würde ich mich da nicht rantrauen. Ab 60 KWh sollte es natürlich schon klappen und mit einem Elektroautos in der 80 KWh Liga ist es natürlich schon eine entspannte Sache. Aber die haben eben auch ihren Preis.

    Aber 3-5x wöchtentlich wäre mir das mit jedem Auto auf Dauer zu weit.