Beiträge von area58653

    Ich würde mal davon ausgehen das alle Verträge die auf der eigenen Plattform laufen, also alle Verträge die ab Januar 2024 abgeschlossen werden aber möglicherweise auch schon einige Verträge die Ende 2023 abgeschlossen werden, dann gleich im Oktober 2024 auf das Vodafone Netz umgestellt werden.


    Bestandskunden die noch auf der alten o2 Plattform laufen wird man schrittweise umstellen.


    Da könnte ich mir vorstellen das man vielleicht November 2024 - Februar 2025 die 1&1 Kunden als erstes umstellt weil die ja 5G als Vertragsbestandteil haben, vielleich März 2025 - Juni 2025 die Smartmobil Kunden weil das ja innerhalb der Drillisch-Familie die Premiummarke ist und diese dann wohl als Zweites 5G bekommen dürften. Die restlichen Drillisch Kunden wird man dann wahrscheinlich im 2. Halbjahr 2025 und 1. Halbjahr 2026 umstellen, und bis Juni 2026 könnte man dann alle Kunden auf der neuen Plattform inklusive Vodafone Roaming haben. Das ist aber nur meine Spekulation.

    Wobei ich nicht weiß was das bringen soll. Der deutsche Tankstellenkunde hat heute schon alle sinnvollen Mittel an der Hand, nur werden diese nicht oder nur wenig genutzt.

    Externe Websites und Apps sind nicht immer aktuell, und man nutzt sie eben dann oft doch nur wenn man eine längere Fahrt plant, aber wenn man im Alltag an einer Tankstelle vorbeikommt und gerade Zeit zum tanken hat, tankt man eben oft doch ohne vorher nochmal zu vergleichen.


    Aber so ein Aufsteller mit dem regionalen Durschnittspreis hätte dann schon eine erheblich grösse Wirkung, weil wenn man sieht das die aktuelle Tankstelle deutlich teurer ist als der regionale Durchschnittspreis, dann würde man eher abbrechen und weiterfahren.

    Konsequent wäre, würde o2 nun radikal den Wasserkopf ausdünnen und einen eigenen Discounter auf Drillisch-Niveau auf den Markt werfen. Der müsste aber, wie seinerzeit Blau oder simyo extern arbeiten, da ansonsten die Papierschieber allein wegen der Wahrung der Pfründe Sand ins Getriebe streuen würden, siehe das frühe Congstar.

    Ich glaube das wäre mehr Risiko als Chance.

    Denn o2 könnte dabei nur dann gewinnen wenn die Kunden der neuen Discounter vorwigend aus den Konkurrenznetzen kommen würde, also o2 z.B. Kunden von Fraenk, ja! mobil, Lidl Connect, o.tel.o, SIMon Mobile, etc. ins Netz holen könnte.

    Aber ob das gelingen würde wäre fraglich, denn die Kunden der D-Netz Discounter haben sich oft ganz bewusst für einen D-Netz Discounter und gegen das o2 Netz entschieden.

    Das Risko wäre eben das der grösste teil der Neukunden aus dem eigenen Netz kommen würde, und z.B. statt seinem 14,99€ o2 Vertrag nur noch 11,99€ beim neuen Discounter oder statt 9,99€ bei Tchibo Mobil nur noch 7,49€ beim neuen Discounter bezahlen würde.

    Dann hätte o2 keine echten Neukunden gewonnen sondern nur seine eigene Marge reduziert.

    *****

    Aber ich denke so schlecht ist es für o2 gernicht wenn Drillisch das Netz verlässt.


    Klar gehen damit auch Einnahmen verloren, aber allzuviel Geld haben die o2 wahrscheinlich eh nicht gebracht. Weil Drillisch ja eh ein Billiganbieter ist und auch Drillisch selbst noch dran verdienen muss.


    Und wenn die Drillisch Kunden gehen, sinkt die Netzlast, das heisst man muss weniger Netzkapazität in den Grossstädten und Ballungsräumen nachrüsten sondern kann sich auf die unterversorgten Problemregionen fokussieren.


    Ich finde schon, dass Drillisch immer noch sehr attraktive Konditionen hat. Vor allem bei den Marken sim.de und handyvertrag.de


    Natürlich schlafen die anderen Anbieter nicht und vor allem Freenet versucht da immer wieder eine attraktiven Deal anzubieten. Aber jede Woche neue Tarife raushauen bei zig Marken, dass schafft auch Freenet nicht in diesem Preisgebiet.

    Irgendwie sehe ich bei Drillisch keinerlei Innovationsgeist, und die unterschiedlichen Marken haben auch kein wirkliches Konzept, sodern mir scheint es als würden die Tarife wahllos zwischen den Marken getauscht. Aber nennenswerte Unterschiede gibt es zwischen den Tarifen ja eh nicht.

    Ob die Allnet-Flat mit harter 16 KBit/s Drosselung und nur dem gesetzlichen EWR-Roaming nun 17GB für 9,99€ oder 20GB für 12,99€ oder dann wieder 18GB für 11,99€ hat macht jetzt keinen sooo grossen Unterschied. Die 3GB und 3€ hin oder her machen eh keinen grossen Unterschied.

    Wenn Drillisch wirklich mal innovativ sein möchte dann könnten z.B.


    - Tarife mit weicher 384 KBit/s Drosselung wie bei o2 Prepaid anbieten
    - Tarife mit Inklusiv-Roaming in Schweiz, einigen Balkanländern und Türkei anbieten
    - Tarife mit viel Datenvolumen aber ohne Sprachflat & SMS-Flat sondern nur ein paar Inklusivminute und Inklusiv-SMS anbieten, z.B. 150min + 150sms + 75GB für 14,99€
    - Tarife mit bis zu fünf kostenlose SIM Karten oder eSIM Profilen für Mehrgerätenutzer anbieten

    Da ist durchaus was dran: Noch vor einigen Jahren hatte Drillisch gegenüber den Mitbewerbern extrem günstige Tarife, aber inzwischen gibt es auch bei Tchibo Mobil, o2 mit Priorty Code oder Kündigungsrabatt, o.tel.o, SIMon Mobile oder Freenet Tarife im o2 oder Vodafone-Netz genauso attraktive und noch attraktivere Tarife als bei Drillisch.

    1&1 könnte attraktive Roamingpakete anbieten um reisefreudige Kunden zu überzeugen.

    Das würde ich auch sehr gut finden!

    Aber allzuviel Hoffnung habe ich da nicht, denn bislang ist da bei Drillisch garnichts passiert. Es gibt nur das gesetzliche EWR-Roaming. Und für 4,99€ kann man noch 1GB für die Schweiz, Inseln und Zwergstaaten (Zone 2) buchen was aber dazu führt das man auch im EWR nur noch 1GB nutzen kann, was deshalb extrem unattraktiv ist.


    Wer oft im Ausland außerhalb der EU unterwegs ist, fährt mit jeweiligen eSIMs IMHO immer besser.

    eSIMs werden aber nativ nur von Apple iPhone und einigen Top-Geräten von Samsung und Xiaomi, und ich glaub noch zwei Motorola Geräten unterstützt.

    Und von diesem eSIM.me Adapter hört man auch Sachen das es entweder recht schwierig zu konfigurieren ist oder das einige Anbieter damit doch nicht funktionieren.

    https://matrix.in/collections/esims


    Habe mal den Indern eine Chance gegeben und 30 tage unlimited gebucht. Roaming mit 5G geht nur bei Vodafone aber ansonsten läuft alles super damit Youtube Musikstraming usw. IP kommt aus der Isle of Man spannenderweise.:)

    Funktionieren Telekom und o2 garnicht oder nur 2G/4G?

    Die Gültigkeit in 58 Ländern ist echt intressant, da ist mit Schweiz, Serbien, Türkei, Belarus, Russland, Kanada, USA, Mexico, Südafrika, Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Taiwan, Australien und Neuseeland fast Alles dabei wo man hinkommen könnte. :thumbup:


    Umgerechnet 65€ sind jetzt aber kein Schnäppchen.

    Oder übersehe ich eine günstigere Option als die International SIM for Europe, Unlimited Data - 28 Days für 5900 Rs?

    Unter Global Prepaid SIM (58 Countries)" gibt es auch reine Datentarife wie 4GB für 1.099₹ (~12,20€) bis 25GB für 2.999₹ (~33,30€)

    Identische Rufnummer ist aber nur erforderlich wenn man mit der Smartwatch Anrufe und SMS mit der Hauptrufnummer führen will.


    Ansonsten wäre es kein Problem z.B. fürs Smartphone Lebara und für die Smartwatch Fraenk mit unterschiedlichen Rufnummern zu nutzen. Für Messenger kann man ja trotzdem die Rufnummer vom Smartphone verwenden.

    Warum? Die (temporäre) Stromquelle wird an Bord untergebracht und nennt sich Akku. An den Endhaltestellen wird kurz geladen - fertig ist der Lack. Trotz der Reichweitenangst mancher muss man nicht ständig unterwegs nachladen. Ein paar wenige Haltestellen oder Busdepots zu elektrifizieren reicht also.


    Zudem lassen sich die Fahrten von Linienbussen sehr gut planen. Es sind schließlich Linienbusse deren Start, Ziel, Route und Fahrtzeiten weit im voraus feststehen. Sie fahren nicht spontan zu Tante Erna, um ein Stück Kuchen zu essen und ein Glas Limo zu trinken.

    Finde es aber fragliche ob bei "richtigen" Buslinien die Standzeit an den Endhaltestellen und ggf. noch an der Zentralhaltestelle wirklich reichen würde, um genug Strom für die ganze Fahrt sowie eine gewisse Sicherheitsreserve zu laden.

    Natürlich lassen sich die Fahrwege von Linienbussen besser planen als von privaten PKW, wirklich planmässig läuft es aber auch da oft nicht:


    - zu den Stosszeiten verringern sich die Standzeiten an den Endhaltestellen meist erheblich, weil es wegen Verspätungen durch Stau die Endhaltestellen erst verspätet erreicht werden, die Busse aber für die nächste Fahrt tortzdem wieder pünktlich abfahren sollen.


    - wegen Baustellen Umwege gefahren werden müssen die die Fahrstrecke verlängern.

    - in wachsenden Städten und Ballungsräumen bleiben die Endhaltestelle oft nicht Enthaltestellen, sondern die Strecken werden oft alle paar Jahre verlängert.


    Kostenparität zu Diesel nach Förderung. Toll.


    Die meisten anderen stellen ihre Versuche mit Wasserstoff nach spätestens zwei bis drei Jahren wieder ein, nachdem sie auf dem Boden der Realität aufgeschlagen sind. Im städtischen ÖPNV sind batteriebetriebene Fahrzeuge ideal, da die Durschnittsgewindigkeit gering und die Bremsphasen häufig sind, somit braucht man nur "kleine" Batterien. Außerdem muss der Fahrer während seiner Schicht mindestens 30 Minuten stehen. Ideal für BEV!

    Richtige Buslinien fahren ja nicht nur in den Innenstädten rum sondern realtiv weit in den Aussenraum, so 20-35km sind da schon normal, und im Aussenraum wird dann auch die Geschwindigkeit höher.

    Natürlich müssen die Fahrer ab einer bestimmten Stundenzahl eine längere Pause mache, aber das heisst ja nicht unbedingt das dann auch der Bus stehen bleibt. Sondern es kann dann oft so sein das der Bus dann von einem anderen Fahrer übernommen wird, also nach der Pause die Linien gewechselt werden.


    Montpellier: Die Stadt hat 51 Wasserstoffbusse eingesetzt. Alle wurde verkauft, da die Betriebskosten H2 bei 95 Cent/km, bei den BEV Bussen nur 15 Cent betragen haben!


    Prof. Dr. Martin Streichfuss: Hat alle Systeme intensiv untersucht. Reine Batteriesysteme sind bis 250 km/Tag im Vorteil. Wasserstoffsysteme bei schwierigen Bedingungen und Einsatz über 250 km/Tag. Schafft man jedoch eine Zwischenlademöglichkeit sind die Vorteile von Wasserstoff dahin. Es bleibt nur der Nachteil des erheblich höheren Energiebedarfs.

    250km für einen Linienbus sind echt nicht viel, bei ca. 20-35km Streckenlänge wären das gerademal 8 Fahren am Tag, also nur 4 Fahrten in jede Richtung.

    Anders ist es natürlich bei einem reinen Komfort- und Okowerbeangebot, bei so einem kleinen 3km Rundkurs durch die Innenstadt würde das natürlich für satte 83 Runden reichen.