Beiträge von area58653

    Entspann dich. Mobilfunknummern sind (meistens) siebenstellig (plus Vorwahl). Mit sieben Stellen hat so ein Block eine Kapazität von 10 Millionen Nummern, und es gibt schon fast 50 zugeteilte Blöcke, also rechnerisch bis zu 500 Millionen Nummern. Wenn das nicht reicht, sind noch reichlich Mobilfunkvorwahlen frei.

    Aber wenn man nicht soviele Wegwerf-Tarife die nur für den Aktionszeitraum attraktiv sind angeboten hätte, gäbe es noch mehr freie 017x Rufnummern.

    Prinzipiell würde ich dir zustimmen.


    Aber die Versorgungsauflagen der Frequenzauktion 2015 hat Keiner der drei etablierten Anbieter fristgemäss bis Ende 2019 erreicht, und da gabs auch kein Bussgeld sondern eine grosszügige Nachfrist.


    Bei der Frequenzauktion 2010 wurden zwar die laxen Versorgungsauflagen rechtzeitig erfüllt, aber da es nur eine gemeinsame Versorgungsauflage für die 800 MHz Frequenzen gab, hat sich o2 damals auch ziemlich rausgemogelt, und von ein paar einzelnen Ausnahmen kaum Stationen in unterversorgten Gebieten gebaut, sondern den Job nahezu komplett der Telekom und Vodafone überlassen, um die 800 MHz Frequenzen dann vorallem in den Grossstädten und Ballungsräumen einzusetzen.


    Und 1&1 als Neueinsteiger hat schon schlechtere Voraussetzungen als ebablierte Netzbetreiber, und der Corona-Lockdown kommt auch noch dazu.


    Da die Auktion ja eh frühestens im Sommer 2025 laufen wird, muss die definitive Entscheidung ob 1&1 zugelassen wird oder nicht ja erst Anfang 2025 fallen.

    Ich finde es derzeit noch viel zu früh über eine Frequenzauktion 2025 zu sprechen, denn es gibt derzeit da zwei grosse Unsicherheitsfaktoren:

    Was wird dann neu versteigert? Nur die Frequenzen die 2025 regulär auslaufen oder noch etwas mehr Frequenzen.

    Was ist bis dahin mit 1&1? Derzeit würde ich es nichtmal als sicher ansehen das 1&1 solange als Netzbetreiber durchhält. Und wenn ja, dann ist die Frage wie.

    Wenn 1&1 jetzt wirklich Gas gibt und bis Ende Oktober die 1.000 Stationen schafft die sie bis Ende letzen Jahres hätten haben müssen und bis Ende 2024 mindestens 2.500 Standorte schafft, dann wäre ich auch dafür 1&1 noch eine Chance auf zusätzliche Frequenzen zu geben.

    Aber wenn 1&1 die 1.000 Stationen auch dieses Jahr nicht schafft und auch nächstes Jahr garnicht oder nur mit Mühe und Not, dann sollte man keine Frequenzen an 1&1 verschwenden, die dann nur ungenutzt wären.



    Ich halte nichts von Gleichmacherei sondern man sollte schon auf die unterschiedlichen Ausgangssituation schauen, so das man den bisherigen Anbietern nur die Abgabe solcher Frequenzen zumuten kann die keinen Netzumbau erfordern.

    Und die Telekom braucht schon ihre 15 MHz Band 8 da die Telekom ja einzelne Standorte hat wo nur GSM900 + LTE900 + LTE1800 + LTE1800 läuft.

    Allerdings könnte die Telekom locker auf 5 MHz Band 28, prinzipiell sogar auf ihre kompletten 10 MHz Band 28 verzichten, da die Telekom Band 28 eh nur an ein paar einzelnen Stationen nachgerüstet hat.

    Ich könnte mir folgendes vorstellen:

    Lowband:


    Bei Band 8 dürfte Alles so bleiben wie es ist, weil die Telekom bei der aktuellen Netzkonfiguration ihre 15 MHz und Vodafone und o2 ihre 10 MHz brauchen.

    Bei Band 28 und 20 könnte ich mir mehrere Varianten vorstellen. Die beiden kleinen Varianten wären das Band 20 so bleibt wie es ist und die Telekom entweder 5 MHz oder sogar ihre kompletten 10 MHz Band 28 an die Telekom abgibt. Die grosse Variante wäre das Telekom und o2 jeweils 15 MHz Band 20 und Vodafone und 1&1 jeweils 15 MHz Band 28 bekommen.


    Midband:


    Da wird es vorallem bei Band 3 knapp, denn Vodafone hat seine kompletten Frequenzen schon langfristig gesichert. Und die Telekom wird maximal 5 MHz abgeben, denn bei der Telekom gibt es kaum eine Station ohne Band 3 und deshalb wird sich die Telekom nicht mit weniger als Vodafone, also weniger als 25 MHz zufrieden geben. Und mit 5G lassen sich ja auch 25 MHz Träger nutzen. Und selbst wenn die Telekom 5 MHz abgibt, sind die nicht nur für 1&1 intressant, sondern auch für o2 als kleiner Ausgleich zu den Band 1 Frequenzen die dann an 1&1 gehen.


    Band 34 und 39 laufen auch demnächst aus, allerdings sind sie defacto wertlos weil es dafür kaum passende Hardware gibt. Weder bei der Netztechnik noch bei den Endgeräten. Vielleicht verbleiben die 5 MHz Band 39 bei o2 und die 14,2 MHz Band 34 gehen an 1&1 aber auf absehbare Zeit wird es weitgehend bedeutungslos bleiben.


    Highband:


    Da wird es einen Kampf um Band 7 geben, denn mit 5G sind da breitere Träger als mit LTE möglich, und deshalb wird die Telekom da mindestens 25 MHz wollen. Wenn Vodafone und o2 genügsam sind und sich mich jeweils 15 MHz begnügen würden für Drillisch auch 15 MHz verbleiben.


    Bei Band 38 wird die Telekom vermutlich ihre nicht nutzbaren 5 MHz freiwillig abgeben, auch o2 wird ihre zerfledderten 20 MHz abgeben und selbst Vodafone würde sich trotz der vereinzelten Verwendung mit 20 MHz begnügen und 5 MHz abgeben. Dann wären für 1&1 immerhin 30 MHz frei.

    Zusammengefasst würde es dann ab 2026 so aussehen:

    Telekom:
    15 MHz Band 20
    15 MHz Band 8
    20 MHz Band 32
    25 MHz Band 3
    20 MHz Band 1
    25 MHz Band 7
    90 MHz Band 78
    -> 100 MHz FDD
    -> 90 MHz TDD
    -> 20 MHZ SDL
    -> 310 MHz Gesamtspektrum


    Vodafone:

    15 MHz Band 28

    10 MHz Band 8

    20 MHz Band 32

    25 MHz Band 3

    20 MHz Band 1

    15 MHz Band 7
    20 MHz Band 38

    90 MHz Band 78

    -> 85 MHz FDD

    -> 110 MHz TDD

    -> 20 MHZ SDL
    -> 300 MHz Gesamtspektrum


    o2:

    15 MHz Band 20

    10 MHz Band 8

    25 MHz Band 3

    10 MHz Band 1
    5 MHz Band 39

    15 MHz Band 7

    70 MHz Band 78

    -> 75 MHz FDD

    -> 75 MHz TDD

    -> 225 MHz Gesamtspektrum


    1&1:
    15 MHz Band 28

    10 MHz Band 1
    14,2 MHz Band 34

    15 MHz Band 7

    30 MHz Band 38

    60 MHz Band 78

    -> 40 MHz FDD

    -> 104,2 MHz TDD

    -> 184,2 MHz Gesamtspektrum

    In Thüringen gibt es 2 weitere Standorte von 1&1:


    • Der Bereits erwähnte mit der Adresse: Flur 3, Flurstück 195, 99428 Gelmeroda
    • Alte Chaussee 83, 99102 Waltersleben (Der erste Mast ohne Mitmieter - 1&1 ist hier alleiniger Inhaber und Nutzer)

    Gelmeroda wundert mich mehr, denn das ist zwar an der A4 aber dennoch eher ländlich. Wenn dann hätte ich noch eher südlich Richtung Legefeld und Bad Berka erwartet.


    Waltersleben ist ja fast noch Erfurt.

    Wobei nun 5€ aus meiner Sicht das Kraut nicht fett machen und ich jenes durchaus zahlen würde, hätte ich einen Tarifhausvertrag und das Angebot wie von dir genannt. Ich habe hier Stellen, da ist 4G (wochentags) ziemlich voll (Süden von Lpz. nahe der HTWK). Mit 5G gehts dort besser. Wahrscheinlich haben viele Studenten einen Drillisch Vertrag...

    Aber 5€ allein für die 5G Freischaltung nur ohne das man mehr Datenrate und mehr Highspeed-Datenvolumen gibt finde ich unsinnig. Egal ob bei Tarifhaus o2 oder Congstar. Bei o2 kommt natürlich hinzu das viele reine Lowband-Standorte mit den meisten Geräten eh nicht nutzbar sind.

    Wenn man schon monatlich 5€ verlangt müsste es schon eine attraktiver "Kombideal" sein aus:
    - 5G Freischaltung
    - 20% mehr Highspeed-Datenvolumen aber mindestens 3GB
    - Anhebung der Datenrate von 50 MBit/s auf mindestens 150 MBit/s

    Damals gabs das McDonalds 1x1 noch: Hamburger, Cheeseburger, Chickenburger, kleine Pommes, 0,25l Softdrink, McSundae, Fruchttüte mit Äpfeln und Trauben, Fruit&Yoghurt und Heisse Tasche (je nach Aktion) für jeweils 1€.


    Unmittelbar nach der Abschaffung waren es Preise so zwischen 1,29€ für 0,25l Softdrink und McSondae bis 1,69€ für Cheesburger und Chickenburger.

    Ist schon länger her das ich das letzte mal einen McSundae hatte, glaube das war unmittelbar als der vegane Schoko-McSudnae eingeführt wurde, den hab ich dann aus Neugier probiert. Da waren es noch glaube ich 1,89€. Aber das ist schon seine Zeit her und jedes Restaurant kann eigene Preise machen.

    Wegen den Weltpolitik den Handschlag verweigern finde ich aber echt albern.


    Verstehen könnte ich wenn sie wegen einer persönlichen Fehde den Handschlag verweigern würde.


    Ich denke da an sowas wie damals Tonya Harding die ihre Mitbewerberin mit einer Eisenstange verprügeln lassen wollte. Da wäre es echt legitim den Handschlag zu verweigern wenn es das auch im Eiskunstlauf gäbe.


    Aber Anna Smirnowa hat ja nichts mit dem Einmarsch in die Ukraine zu tun.

    steht in den FAQ ;) :

    und können dann unbegrenzt viele Starterpakete auf sich registrieren lassen."

    Zusammen mit den Vorteilen in den ersten vier Wochen fördert das nur die Verschwendung von Rufnummern.


    Ich will keine Begrenzung verlangen, aber wenn es stattdessen beim XS 4x 1GB, beim S 7x 1GB, beim L 10x 2GB und beim XL 10x 3GB drauf gäbe würde sich das Problem garnicht stellen.