Beiträge von area58653

    Hab gerade gelesen das die Ukraine den Brückenkopf von Krynki jenseits des Dnipro bei Cherson aufgegeben hat: https://www.sueddeutsche.de/po…0090101-240717-930-176954

    Bislang soll es dort zu 1.000 toten bzw. 788 vermissten ukrainischen Soldaten gekommen sein.

    Einst galt dieser Brückenkopf ja als Hoffnungsträger für die Ukraine weiter in Reichweite der Krim zu kommen, aber diese Option geht nun verloren.

    Die Provider sollten einfach (wieder) Bundles aus Festnetz- und Mobilvertrag anbieten, das halte ich für am sinnvollsten.

    Das fand ich aber auch nicht sinnvoll. Denn egal ob Familie oder WG, reicht ja maximal ein Festnetzanschluss für alle Bewohner. Und bei den heutigen VDSL (Super)vektoring und Kabelinternetbandbreiten und abgeschaffter Störerhaftung braucht nichtmal jede Familie oder WG einen eigenen Festnetzanschluss, sondern da können sich ruhig drei, vier Wohneinheien egal ob Reihenhaus oder Etagennachbarn einen Festnetzaschluss teilen.


    Du. Für dich. Es geht hier aber um Tarife für den Mainstream der jüngeren Zielgruppe.


    Mobilgeräte haben schon 2019 die Laptop/PC Besucher im E-Commerce insgesamt überholt. Das können Anbieter gut anhand der Browserinformationen bzw. der genutzten App erfassen.

    Die Erfahrung in meinem Umfeld ist das zwar das Generation X und Y das meiste am Notebook / PC / iMac machen und die jüngeren Generationen Z und @ schon mehr am Smartphone und Tablet machen und weniger am Notebook / PC / iMac, aber ganz verzichten tun sie nicht.

    Ich finde das Nutzungsverhalten der Generationen sieht etwa so aus:

    Generation Silent: 100% via Smartphone oder Tablet, Notebook / PC / iMac nichtmal vorhanden
    Genration Boomer: stark vom beruflichen Background abhängig *
    Generation X: ca. 30% via Smartphone oder Tablet und ca. 70% via Notebook / PC / iMac
    Generation Y: ca. 50% via Smartphone oder Tablet und ca. 50% via Notebook / PC / iMac
    Generation Z: ca. 65% via Smartphone oder Tablet und ca. 35% via Notebook / PC / iMac
    Generation @: ca. 75% via Smartphone oder Tablet und ca. 25% via Notebook / PC / iMac


    * Bei Boomern hängt das Nutzungsverhalten extrem stark vom beruflichen Background ab. Boomer die irgendwo in einer Art von Büro arbeiten oder gearbeitet haben, machen nur ca. 20% via Smartphone oder Tablet und wirklich ca. 80% via via Notebook / PC / iMac. Boomer die aber im Handwerk, Pflege oder Land- und Forstwirschaft gearbeitet haben oder noch arbeiten sind oft das genaue Gegenteil und machen wirklich 100% via Smartphone oder Tablet weil sie Notebook / PC / iMac entweder nicht nutzen wollen oder garnicht besitzen. Und Boomer die im Aussendienst gearbeitet haben oder noch arbeiten machen so ca. 50% via Smartphone oder Tablet und ca. 50% via Notebook / PC / iMac.


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    Aber auch alles was am Smartphone oder Tablet gemacht wird, läuft nicht zwingend über Mobilfunk. Denn Tablets haben meist nichtmal eine Mobilfunkschnittstelle, denn Tablets mit Mobilfunkschnittstelle findet man fast nur im Businessbereich. Und auch bei den Smartphones geht viel Nutzung nicht über das Mobilfunknetz sondern WLAN und damit Festnetzinternet.

    Auch Generation Z kommt mit so 35-40GB wie z.B. o2 Mobile M Plus für rabattierte 16,99€, Vodafone Smart M für rabattierte 19,99€ oder HIGH Mobile 40GB für 19,99€ ganz gut aus, weil der Rest über Festnetzinternet geht.

    Und Genration @ lebt noch komplett von Taschengeld und muss oft mit so 3GB und 200 Allnet-Einheiten pro vier Wochen für 6,95€ bei o.tel.o SMART M Prepaid auskommen so das eine 15€ Aufladung dann wenigstens für acht Wochen reicht.

    Denke es tut Generation @ ganz gut wenn sie lernt das Datenvolumen Geld kostet, und das es auch noch andere Alternativen gibt, wie WLAN zuhause, bei Freunden, oder auch viele öffentliche Hotspots und das man auch ein bisschen rausgehen, Sport machen oder die Natur erkunden kann.

    Den günstigsten GB Preis bekommt man IMHO im Telekom-Netz bei fraenk, wenn man viele Neukunden wirbt.

    Als Normalo muss man aber schon froh sein wenn man es schafft zwei oder drei Neukunden zu werben. Dann kommt man mit aktuellen Aktionsbonus auf so 24-28GB für 10€ oder 34-38GB für 15€.

    Weiter dürften Leute in meinem Umfeld oder auch die meisten TT User nicht kommen. Um in Richtung theoretisches Maximum zu kömmen müssten man schon ein angesagter Influencer sein oder eine Grossfamilie haben wo man den älteren Angehörigen was verticken kann.

    Ganz ohne werben und betteln gibts aber aktuell auch 40GB mit 5G bei HIGH Mobile, das finde ich wesentlich attraktiver:

    forum654.jpg


    Das geht preislich schon voll in Ordnung, und ist etwa die gleiche Preisklasse wie ein rabattierter Vodafone Smart M 40GB für 19,99€ oder ein rabattierter o2 Mobile M Plus 35GB für 16,99€.

    Allerdings sind bei HIGH Mobile aber auch die meisten Telekom-Vorteile weg. Man ist auf 50 MBit/s gedrosselt was zwar locker reicht, aber man kann vom tollen Multiband-Ausbau des Netzes dann kaum profitieren. Und auch die attraktiven Länder-Roamingpässe für Bosnien-Herzegowina, Türkei, Kanada, etc. kann man nicht buchen.

    Alles was dann bleibt ist die monatliche Kündbarkeit und das die Schweiz inklusive ist. Dafür hat man dann aber bei o2 die Festnetznummer und die theoretische Möglichkeit auf 300/50 MBit/s. Und bei Vodafone sogar auf 500/100 MBit/s.

    Da würde ich sagen nehmen sich alle drei Netze nichts. Was einem wichtiger ist muss man selbst entscheiden.


    Beim Thema Happy Hour - das kann schon interessant sein, wenn man z.B. eine (U)HD-Film mobil schauen will, nur muss man sich halt "erziehen", jedes Mal die App zu starten und hoffentlich funktioniert die Buchung dann auch, wenn ich es brauche... da bin ich noch skeptisch.

    Aber eine Stunde ist wirklich sehr kurz. Da muss man dann schon Angst haben das man während des Films einen Anruf bekommt oder auf Toilette muss, und dann die Stunde nicht mehr reicht. Soviel Zeitdruck will man sich dann doch nicht antun.

    Wenn es nur nach der Anzeige des 5G Indikators geht, dann kommen die 96% auch in meiner Region gut hin.

    Denn auch ca. 75% der GSM900 + B20 oder GSM900 + B20 + B1 haben den 5G Indikator aktiv.


    Bei den GSM900 + B20 + B8 + n28 Stationen ist auf B20 der 5G Indikator natürlich zu 100% aktiv, auf B8 aber auch zu ca. 50%.

    Es gibt nur vier denkbare Fälle wo man keinen 5G Indikator hat:
    - man ist in eine der ca. 25% GSM900 + B20 oder GSM900 + B20 + B1 Stationen ohne 5G Indikator eingebucht
    - man ist in eine der ca. 50% GSM900 + B20 + B8 + n28 Stationen ohne 5G Indikator auf B8 in B8 eingebucht
    - man ist via MOCN bei Telekom oder Vodafone eingebucht
    - man ist in einer GSMonly Station eingebucht und hat nur GSM / EDGE Empfang
    - man hat garkein Netz und ist auf Netzsuche

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    Ich würde sagen das die prozentuale Angabe der 5G Abdeckung und seit etwa 2018 auch die prozentuale Angabe der 4G Abdeckung komplett sinnfrei ist, weil sie nichts aussagt.

    Ich finde das
    - nur 68% 5G Abdeckung (alle Bänder kombiniert), aber im Detail 56% n3 | n1 | n7 und 37% n38 | n78
    besser sind als
    - satte 98% 5G Abdeckung (alle Bänder kombiniert) aber im Detail dann 94% n28 sowie 17% n3 | n1 | n7 und vielleicht gerademal 6% n38 | n78

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    Deshalb wäre ich eher dafür sechs Bandbreitenklassen wie es sechs Schulnoten gibt zu definieren:

    > 300 MBits (sehr gut)
    100-300 MBit/s (gut)
    30-100 MBit/s (befriedigend)
    10-30 MBit/s (ausreichend)
    3-10 MBit/s (mangelhaft)
    < 3 MBit/s (ungenügend)


    17 MBit/s wären für mich dann immer ausreichend, egal ob es über überlastetes 5G, mittelmässiges Low-Band 4G oder gut laufendes DC-HSPA 3G erreicht wird.

    Und natürlich wäre es auch nötig sich wegen der unterschiedlichen Emfpangseigenschaften, vorallem aber auch wegen der unterschiedlichen möglichen Bandkombinationen, sich auf ein einheitliches Referenzgerät zu einigen.

    Da wäre mein Vorschlag immer die Einstiegsvariante der zweitaktuellsten Apple iPhone Serie zu nehmen. Aktuell wäre das dann ein iPhone 14.

    Congstar Guthaben funktioniert auf jeden Fall, denn ja! mobil und PENNY Mobil laufen ja auf der Congstar Plattform, und Congstar war schon immer die Aaufladealternative wenn man abseits von Rewe und Penny Guthaben kaufen will.

    Aber Telekom MagentaMobil Prepaid, Edeka Smart und Norma Connect laufen doch auf der Telekom Xtra Plattform.


    Daneben gibt es auch noch die Telekom Multibrand Plattform auf der Kaufland Mobil und Variatel laufen.


    Das Guthabencodes nun zwischen den Plattformen getauscht werden können ist mir neu, kann aber schon gut sein. Vielleicht hat es was mit der Einführung des Multiguthabens zu tun?

    Nee, gar nicht. Die 57 Cent sind eine klipp und klare Preiserhöhung, und Blockiergebühr nach 2 Stunden an AC (also bei den meisten Autos nach 22 kW, bei einem Einphasenlader wie dem Davia Spring bereits nach 14 kW) sind schlicht eine Zumutung. Mal abgesehen davon ist das Netz von Aral Puls vergleichsweise dünn, so dass relativ oft die 75 Cent fürs Roaming zahlen muss. Das Angebot kann man knicken.

    Natürlich macht es nur an Aral Pulse Ladern Sinn den Tarif zu nutzen. An anderen Ladern nutzt man einfach lieber EWE Go und zahlt dann 59ct oder 64ct. Aber nicht 75ct.

    Nicht direkt, aber indirekt schon.

    Denn ich denke solcher "Müll" wird gerade dann abgesetzt, wenn die Leute gerade nichts besseres zu tun aber ihr Smartphone bei der Hand haben. Sei es das ihr Zug auf offenere Strecke hält, das sie ein paar Minuten eher mit der Arbeit fertig geworden sind und auf den Feierabend warten, oder gerade auf Toilette sitzen. Da wird dann das Smartphone gezückt und solcher "Müll" abgelassen.

    Wären wir nicht im Jahr 2024 sondern erst im Jahr 2007, und die Leute hätte noch Geräte wie Nokia 6110 Navigator, Nokia 6120 Classic, Motorola KRZR K3, Samsung SHG-U700 oder LG KU970 Shine dann wäre es sehr beschwerlich so einen "Müll" vom Handy aus abzusetzen, sondern müsste es schon an einem Notebook, PC oder iMac machen.

    Und allein die Tatsache das man sich hinsetzen muss glaube ich führt zu einem anderen "Mindset" und das man Communitys und Foren mehr wertschätzt.

    Die norderupäischen und baltischen Anbieter haben doch beim Low-Band, also LTE800 und UMTS900, bei 700 MHz bin ich nicht sicher, auf das Joint-Venture Modell gesetzt und dadurch Kosten gespart. Einerseits weil es dadurch keine Frequenzknappheit gab und anderseits weil dadurch nur die Hälfte gebaut werden musste.

    Also je zwei Anbieter teilen sich einen 15 MHz Träger LTE800 und einen 5 MHz Träger UMTS900, jeder der beiden Anbieter baut aber nur die Hälfte des Landes aus, und lässt den anderen Anbieter via Roaming (später bei LTE auch MOCN aber das gabs ja 2012 noch nicht) in dieses Teilnetz.

    Das wäre auch in Deutschland möglich gewesen, z.B. zwischen Telekom & o2 (die hatten ja schon Erfahrung zusammen) und Vodafone & E-Plus.