Beiträge von area58653

    Bist du überwiegend in Grossstädten und Ballungsräumen oder überwiegend in Kleinstädten und Dörfern unterwegs?


    Für Grosstädten und Ballugsräume würde ich zu o2 tendieren, für Kleinstädte oder Dörfer zu Congstar.

    Zwar sind die ganz schlimmen Zeiten wo o2 ausserhalb der Grossstädte und Ballungsräume nur GSM/EDGE hatte inzwischen bist auf einige Ausnahmen weitgehend vorbei, aber es gibt dann meistens trotzdem "nur" LTE800 oder bestenfalls die LTE800+LTE900+NR700 Kombi die zwar offiziell als 5G zählen aber von den meisten 5G Smartphones nicht genutzt werden kann. Real kommt man in Kleinsätdten und Dörfern mit o2 meist "nur" auf so 10-40 MBit/s. Und selbst mit einem Highend-Smartphone das die LTE800+NR700 Kombi unterstützt kommt nicht über 80 MBit/s hinaus. Für die normale Smartphonenutzung reicht das zwar natürlich mehr als locker aus, aber 5G Feeling kommt nicht auf!

    Die Telekom hingegen setzt oft sogar in Dörfern auf LTE800+LTE900+LTE1800+LTE1800+DSS2100+LTE2600 und selbst Sparausbauten laufen mit mindestens LTE900+LTE1800+LTE1800. Auch wenn du bei Congstar kein 5G nutzen kommst kommst du in der Regel auch mit 4G locker auf die je nach Tarif möglichen 50 MBit/s oder 100 MBit/s.

    Entscheidender sind eher die Schwächen der Netze, da ist es so das o2 vereinzelt noch immer ein paar Ecken hat wo es nur GSM/EDGE gibt. Aber auch die Telekom ist nicht perfekt, und leistet sich oft gerade an den Ortsrändern eine gewisse Indoorschwäche die auch ziemlich nerven kann.

    Die Europapark Betreiber hatten oder haben sehr gute Beziehungen zu Vodafone (D2). Dort wurden seinerzeit die ersten LTE-Sender aufgebaut, um z.B. Bilder aus einem noch auf der Strecke befindlichen Fahrgeschäft zum Ausstiegspunkt zu übertragen, um diese (ausgedruckten) Bilder nach der Fahrt an die Passagiere verkaufen zu können.

    Das hätte man aber doch bestimmt auch einfach über ein internes WLAN + LAN Netz realisieren können.

    Wenn man die Zahlen nicht kennt, kann man unmöglich schätzen, wie viele Kanäle und Frequenzen man benötigen würde. Ist auch sehr vom Standort abhängig. An den Flughäfen, Neuschwanstein und ähnlichen Punkten, wo viele Touristen an einem Punkt zusammen kommen, die u.U. (noch) kein VoLTE im Roaming verwenden können, braucht man momentan noch viel mehr GSM-Kapazität. Wie lange noch, ist fraglich. VoLTE im Roaming haben alle schön ignoriert und schlafen ruhig weiter. In diesem Sommer wird es krachen wenn wieder viele Touristen kommen werden. Die schöne neue Welt: Jetzt kostet das Telefonieren im EU-Roaming nicht mehr, man kann aber mangels VoLTE-Roaming gar nicht mehr telefonieren, weil 3G in vielen Ländern schon abgeschaltet ist oder zumindest sehr ausgedünnt wurde. Zurück in die 2000-er Jahre, als im Italienurlaub oft alle GSM-Sprachkanäle belegt waren.

    Wenn man im Urlaub am Strand oder vor einer Sehenswürdigkeit steht dann will man doch in der Regel es entweder gleich posten, oder wenn man Zeit hat direkt von dort live gehen. Dafür braucht man aber schon ein solides Datennetz, also idealerweise 4G/5G oder wenigstens 3G.


    GSM hilft da keinen Deut weiter.


    Reine Sprachtelefonie spielt ja heute kein so grosse Rolle mehr. Ganz unverzichtbar ist sie natürlich nicht. Aber das macht man dann doch eher von der Unterkunft aus. Da wird die GSM Kapazität sicher reichen, da es ja dezentral ist. Und in den meisten Tarifen wäre auch VoWiFi eine Alternative.

    es kann sein, dass bei der o2-Cz Prepaid im 5G-Netz zur Zeit das Datenvolumen nicht berechnet wird. Speedtests ohne Ende und im Upload bis fast 100 Mbit/s.

    Das klingt wirklich gut wenn man sich an einem Ort mit 5G Versorgung gefindet, weil ansonsten ist o2 GO ja wirklich extrem unattraktiv.

    Generell sind tschechische Prepaidkarten nicht wirklich attraktiv, früher als bei T-Mobile Twist bei der Tagesflat noch StreamOn enthalten war hat es anders ausgesehen, aber das wurde ja leider abgeschafft.

    Das funktioniert einfach physikalisch nicht.

    Wenn du weniger Frequenzen nutzt, reduziert sich die Clustergröße und die Störungen steigen sehr schnell stark an. Siehe:

    XKwW64L

    Natürlich kann man deshalb nicht auf ein 1/3 Frequenzbedarf, aber den GSM Bandbreitenbedarf von ca. 3 MHz auf ca. 1,6 MHz reduzieren sollte schon funktionieren.

    Wenn es mal wo ein paar Gleichkanalstörungen gibt ist das nicht so tragisch. Kommt in Grenzgebieten auch so schön öfters vor.



    Ich erkenne bei dem Modell den Vorteil für die Anbieter nicht. So lange noch "GSM-Störsender" im Band 8 sind können O2 und Vodafone ihre 10 MHz nicht komplett für 4G nutzen. Man sieht das ja schon heute bei O2 und GSM 1800, das immer noch nicht komplett abgeräumt ist.

    Ich kann mir kaum vorstellen dass 1&1 Interesse an GSM hat. Geld wird mit Daten verdient.

    Angeblich nutzt o2 derzeit ca. 7 MHz für LTE900. Mit einer Desektorisierung wären es eben 8,4 MHz oder bei einer völligen GSM Abschaltung 10 MHz.


    Aber ehrlich gesagt macht das wohl kaum einen grossen Unterschied.


    Für ein gemeinsames GSM Netz sind wohl 10MHz nötig.

    Soviel Intresse an GSM besteht heutzutage nicht mehr das da 10 MHz nötig wären, ich denke 4-5 MHz entsprechend 20-25 GSM Kanälen würden locker reichen.


    Vielleicht ist die Intention das dann 1&1 anzubieten im Gegensatz für Ruhe bei 800MHz.

    GSM stellt heute niemenden mehr zufrieden, denn GSM ist schon jetzt kaum für Datenübetragung zu gebrauchen, und ein gemeinsames Netz das dafür etwas stärker ausgelastet wäre, das wäre dafür noch weniger zu gebrauchen.


    GSM taugt nur für Sprachtelefonie und SMS, wobei es für SMS keine Rolle spielt, da SMS auch über LTE funktionieren, selbst wenn kein VoLTE möglich ist.


    Der einzige Anwendungsfall wo GSM noch gefragt sind sind Sprachanrufe wenn kein VoLTE (wegen Roaming oder Endgerät) möglich ist.

    *****

    Wenn man sich statt GSM auf UMTS als rudimentäres Basisnetz geeinigt hätte würde die Sache wieder anders aussehen, denn dann wären selbst bei einem einzigen Träger je nach Auslastung, Anbindung und Empfangssituation immerhin real so 0,5 bis 10 MBit/s möglich, was z.B. für WhatsApp incl. Fotos und Videotelefonie, Instagram, TikTok, Maps, Webradio und Musicstreaming ausreichen würde.

    Aber GSM/EDGE auf dem Smartphone einfach zum Kotzen und noch schlimmer als garkein Netz. Weil wenn man garkein Netz hat, dann geht das Smartphone wenigstens sobald man wieder ein bisschen Empfang hat in LTE. Aber ist es erstmal in GSM/EDGE dann bleibt es oft minutenlang dort obwohl es schon wieder seit ein paar Minuten LTE Empfang gäbe.

    Mir waren die ca. 30 Sekunden nicht zu viel Aufwand. Aber das empfindet sicherlich jeder individuell. Mit der eingesparten Zeit kannst du sicherlich einen zusätzlichen Speedtest mit deinem Smartphone machen.

    Es geht nicht um den Zeitaufwand, sondern nur darum das ich nicht für eine einmalige oder allenfalls gelegentliche Sache extra ein App aufs Smartphone installieren will, und nicht überall persönliche Daten hinterlassen will.

    Das betrifft jetzt nicht nur Ladesäulen sondern auch die Bahn. Wenn ich vielleicht gerademal so 5-8 mal im Jahr mit der Bahn fahre installiere ich mir auch eine App der Bahn aufs Smartphone. Sondern dann kaufe ich meine Fahrkarten insofern möglich klassisch am Automaten, oder wenn das nicht möglich ist eben über den Browser.


    Bei einem Leihwagen, der große Strecken bewegt wird, wird man schon eine Ladekarte mitbekommen. Bei einem Werkstattwagen wohl nicht.


    Früher gab es auch nicht die goldene Tankkarte dazu!

    Benzin oder Diesel kann man ja an jeder Tankstelle gegen Bargeld oder mit bereits vorhandenen Karten bezahlen, da braucht man sich nirgends registrieren und persönliche Daten hinterlassen. Das ist der grosse Unterschied.

    Was doch durchaus in Ordnung ist

    Wenn man es bequem mag sind die Preise natürlich in Ordnung, 5GB reichen für so einen typischen Urlaub wo man in der Unterkunft eh WLAN hat auch aus, und bei den Gesamtkosten für einen Urlaub ist es im Endeffekt auch egal ob man für den Mobilfunktarif nun 25€ oder nur 10,40€ zahlt.

    Aber verglichen mit türkischen Tarifen wie https://i.ibb.co/kK6b1KH/forum225.jpg für etwa 10,40€ ist nicht wirklich günstig.

    Finde das ist gespieltes Drama.


    Erstens hat er ja wie rmol schon geschrieben hat immer noch die Französische Stattsbürgerschaft und auch die Staatsbürgerschaft der Arabischen Emirate, kann also gehen wohin er möchte und muss nirgends um Aysl bitten.


    Und warum sich von Russland distanzieren, die normalen Bürger sind ja nicht für den Konflikt in der Ukraine verantwortlich.

    Wenn er noch zwanzig Jahre jünger wäre würde ich sagen er will sich mit dieser Aktion in Hollywood und bei den EU Filmförderfonds einschleimen weil er noch auf Grosse Rollen hoft. Aber er ist 73, hat ausgesorgt und wird wohl eh keine Grossen Rollen bekommen, vorallem weil es da auch vor einigen Jahren gewisse Vorwürfe von Sexualdelikten gab.


    In seiner Situation wäre es wohl am sinnvollsten er würde einfach die circa zehn Jahre die ihm noch bleiben werden einfach dort geniessen wo es ihm am besten gefällt.

    Ausserdem haben Rundstrahler einen deutlich geringeren Antennengewinn, dazu kannst du Störer wie Gleichkanalbelegung nicht ausblenden.

    Die Antennen würden ja die gleichen bleiben, nur ein GSM RRU würde dann quasi auf alle 2-3 Lowband-Sektorantennen gepatcht.


    Das funktioniert in der Praxis schon allein durch den Grund nicht, da das Netz mit gewissen Re-use Mustern geplant wurde und dabei die Sektorierung eingeplant hat. Wenn du jetzt aus jedem Standort einen Rundstrahler machen würdest, müsstest du entweder die Standorte anders positionieren, was unmöglich ist, oder aber ein komplett anderes Sektorenmuster hochziehen, was wahrscheinlich fast genauso kompliziert wäre.

    Natürlich müsste man die Frequenznutzung neu planen, aber ich denke schon das man dann die für GSM benötigte Bandbreite von bislang so 3 MHz auf vielleicht so 1,6 MHz absenken könnte.


    Rein rational ist es den Aufwand aber natürlich nicht wert, weil ob nun LTE900 mit effektiven 7 MHz oder effektiven 8,4 MHz läuft spielt eigentlich keine nennenswerte Rolle.


    Der wohl realistischste Weg ist: Der Anbieter mit dem schon dichtesten Netz - die Telekom - lässt alles beim Alten also 5 MHz für GSM und die anderen beiden schalten ihre GSM Netze ab bzw. refarmen vollständig und zahlen dann einen Anteil.

    Die Telekom hat zwar die meisten Standorte aber auch bei GSM oft die grösste Indoorschwäche.