Beiträge von area58653

    Es ist kein Platz für einen vierten Anbieter vorhanden, s. Fusion E-Plus/Telefonica.

    Würde ich so nicht sagen, das Problem von E-Plus und o2 war, das in den 2010er Jahren die Nachfrage nach Sprachtelefonie allmählich abgeebbt ist und die Nachfrage nach Datendiensten immer grösser wurde, aber gerade da E-Plus und noch mehr o2 zumindest abseits der Grosstädte und Ballungsräume sehr schlecht aufgestellt werden.

    In Deutschland gäbe es noch etliche unbesetzte Sparten, z.B.
    - bezahlbares Roaming in wichtigen Reiseländer ausserhalb des EWR
    - Teeny-Prepaidtarife mit z.B. 100 Allnet-Einheiten und 25GB Daten für knappe 15€

    Auch die Telekom web 'n' walk HandyFlat hatte 384 KBit/s.

    Faierweise muss man aber sagen, das damals Netz- und Geräteseitig ohnehin maximal HSDPA 7.2 mit realen 4,5 MBit/s möglich gewesen wären, und der UMTS Ausbau ohnehin so mager war das man ohnehin oft nur GSM/EDGE Empfang hatte. Instagram und TikTok gab es damals noch garnicht, und auf studiVZ und Facebook wurden meist nur Fotos und keine Foto-Collagen und Videos gepostet.

    Den Vorsprung von 34k Stationen bei T oder rund 27k bei o2 oder VF aufzuholen, ist eine "absolute Herausforderung". Ist das in endlicher Zeit zu schaffen?

    Ich denke kein Spätstarter kann zu den alteingesessenen Anbietern aufschliessen, aber was bei einer Beteiligung an der Frequenzauktion 2015 möglich denbar gewesen wäre:

    Anfang 2018: Start als MVNO mit eigener Vorwahl, eigenem Mailboxsystem, eigenem IP-Core und eigenem International Roaming
    Mitte 2020: Aktivierung des eigenen Netzes mit ca. 3.000 Stationen, zwar überwiegend in Ballungsräumen aber auch mindestens 3 Stationen pro Landkreis
    Mitte 2021: Zusätliche aktivierung von 5 MHz LTE2100 aus der Auktion 2019
    Anfang 2023: Verdoppelung auf ca. 6.000 Stationen
    Ziel: 10.000 Stationen bis Ende 2025

    Wichtiger als die Zahl der Stationen sind die Frequenzbänder: Mit 1 Träger UMTS900 + 5 MHz LTE700 (B28) + 5 MHz LTE2100 (B1) + 15 MHz NR1800 (n3) könnte man schon Einiges reissen.

    Aber mit LTE2600 (B7) und NR3600TDD (n78) allein kommt man so oder so nicht allzuweit. Auf dem Land nicht in die Fläche und in den Grossstädten nicht zuverlässig in die Gebäude.

    Wie erkenne ich in Netmonster die Ankerfrequenz bei NSA? Ist das immer das LTE-Band, das die Station für eine LTE-Verbindung anbietet? Oder kann es auch ein anderes Band sein?

    Da bin ich mir auch nicht sicher wie man das erkennen kann, die einzige Möglichkeit wäre wohl die Reiheinfolge wie Netmonster die Bänder anzeigt. Aber ob man sich drauf verlassen kann.

    Oft ja mehrere Ankerbänder vorhanden, gerade bei NR1800 (n3) ist das auch sinnvoll, das sowohl LTE2600 (B7) bei sehr gutem Empfang für maximale Datenrate als auch LTE800 (B20) bei schlechten Empfang als Ankerband funktioniert. Auch LTE2100 (B1) wäre als Ankerband möglich.

    Bei der B1+B7+n3 Kombination wären bei einem Xperia 10 III folgende Kombinationen möglich:

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    Ich bin mir aber nicht sicher ob man via Netmonster erkennen kann welche der Kombinationen genau verwendet wird.

    Vor einigen Jahren gab es aber schon wesentlich bessere VVL-Angebote wie Free 60GB für 19,99€. Sowas gibt es heute leider nicht mehr. Heute muss man oft schon mit so 7,50€ oder 8€ auf den Listenpreis zufrieden sein.

    Das glaube ich eher nicht....


    Auch wenn du das all deinen kurzen Sicherzlich finanzieren willst....ich denke nicht das der Schnitt über die 7,99 und 3 GB von ihren eltern finanziert bekommt.

    Gerade Teenys brauchen das meiste Datenvolumen:

    - da sie mehr Dienste Nutzen die Datenvolumen fressen wie z.B. TikTok
    - innerhalb dieser Dienste auch Live-Dienste nutzen wofür man an Ort und Stelle online gehen muss, z.B. am Fussballplatz live gegen einen anderen Verein aufs Tor schiessen
    - mangels eigener Wohnung halten sich Teenys mehr draussen und an Plätzen wo es kein WLAN gibt auf, z.B. Grillen am See, Parkplatztreffen, etc.

    Und im internationalen Vergleich sind jetzt 20GB pro vier Wochen oder 25GB pro Kalendermonat sind im internationalen Vergleich eh nicht viel.


    Sobald man seine eigene Wohnung hat und aus der übers WLAN live gehen kann, und in der Freizeit dann in Bars geht wo es ebenfalls WLAN gibt, sind der Datenverbrauch schon rapide, und dann kommt man durchaus mit so 9GB pro vier Wochen wie bei Tchibo hin.


    Die 3GB für 7,99€ sind höchstens für sparsame Senioren eine Option, aber am Bedarf von Teenys gehen diese Tarife komplett vorbei. Einerseits sind 3GB einfach viel zu wenig, umgekehrt wird kein Teeny von der Sprachflat nennenswert Gebrauch machen, sondern da sind 25 Sprachminuten viel.

    In der Schweiz weis man da eher was Teenys und Junge Erwachsene wollen:

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    Mal außen vor gelassen, dass mir persönlich das Haus nicht gefällt: erstaunlich, wie niedrig die Preise (aus meinem Blickwinkel) in Bremen sind (oder ist Kattenesch ein besonders schlechtes Viertel?) =O Wir haben vor ein paar Jahren eine 2-Zimmer Wohnung, unter 50 Quadratmeter, ca. 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, keine U-Bahn, keine S-Bahn in der Nähe, die nicht nur renovierungs- sondern erheblich sanierungsbedürftig war, für deutlich mehr verkauft.

    Naja, es ist nicht der allerbeste aber auch nicht der schlechteste Stadtteil, eben realtiv weit südlich an der Grenze zu Niedersachsen gelegen, und der Flughafen ist in der Nähe, aber davon hört man eigentlich trotzdem nicht viel. Und es sind eben überwiegend Reihenhäusern und Einfamilienhäuser und es gibt viele Grünflächen aber trotzdem ist die Infrastruktur noch gut.

    Ich finde man bräuchte ein mehrstufiges Ladekonzept:

    1) Viele blaue CEE-Steckdosen überall dort wo Autos lange stehen: Bei den Stellpätzen von Wohnanlagen, bei den Arbeitgebern und an Pendlerbahnhöfen


    2) 75KW CCS-Schnelllader nicht nur an den Autobahnen sondern auch innerorts an attraktiven Standorten

    3) Bei einer Verbreitung von Fahrzeugen mit 22KW AC-Ladefähigkeit wären an Orten wo man sich mindestens 90 Minuten aufhält wie z.B. Badesee, Bars und Clubs, Freibäder, Kinos etc. auch 22KW AC-Ladeplätze eine günstigere Alternative zu den 75KW CCS-Schnellladern

    Und natürlich vernünftige Elektroauto mit mindestens 65 KWh Akku, 185 km/h Vmax, 22KW AC- und 75KW CCS-Schnellladefähigkeit zu einem bezahlbaren Preis.