Beiträge von area58653

    Von so billigen Preisen können wir hier nur träumen, letzte Woche und auch das Wochenende waren hier Diesel und Super E10 stabil bei 1,709 €/l, seit heute jetzt bei 1,729 €/l.

    Und das obwohl der Ölpreis stabil im $74-77 Bereich und der Dollarkurs ebenso stabil bei 1€ = $1,07-1,09 liegen.


    Ich denke fast das man die Preise erhöht weil die Osterfeiertage und Osterferien vor der Tür stehen.

    Wieso? Mein letzter Benziner zeigte mir vollgetankt 520km an. Mein Elektrowagen vollgeladen 580km. Wenn du also mit 520km einen Monat auskommst, kommst du mit dem Elektrowagen doch bestens hin. Für dann wohl einmal im Monat laden braucht es auch keine eigene Ladesäule. Trotz mittlerweile drei Eektroautos haben wir Zuhause auch weiterhin keinerlei Lademöglichkeit

    Diese Rechnung geht aber nur bei rein rein grössstädtischer Nutzung mit viel Stop-and-Go Verkehr auf. Denn gehen wir mal von 48l Tankgrösse und 80 KWh Akkugrösse aus würde das bedeuten das du mit dem Benziner satte 9,2 l/100km Verbrauch hattest aber mit dem Elektroauto nur 13,8 KWh/100km und das klappt eigentlich nur bei Stop-and-Go.

    Ich finde es eher normal so 3x im Monat 30-38l zu tanken.

    Aber auch ein nur noch ca. 1/4 voller Tank, also ca. 12l Restinhalt, also dann wenn man zum tanken fährt, entsprechen bei einem Benziner immer noch gut 170km Restreichweite und bei einem Diesel gut 200km.

    Ein bezahlbares Elektroauto wie ein Mazda MX-30 oder Mini Cooper SE haben selbst mit einem randvoll geladenem Akku nichtmal diese Reichweite, müssten also täglich geladen werden.

    7,4KW Ladung kann sowohl einphasig 32A als auch zweiphasig 16A sein, in Europa ist letzteres bevorzugt da es netzverträglicher ist. Aber die meisten Autos wie VW e-Golf, Audi Q4 e-tron 35 und die erste Generation des Mazda MX-30 können Beides.


    7,4KW Wallboxen gibt es eh nicht, aber die betreffenden Autos können eben maximal 7,4KW und laden auch an einer 11KW oder 22KW Wallbox nur mit 7,4KW.

    Der Einstiegstarif mit 12,99 Euro ist schon ziemlich teuer. Da könnte man sich überlegen, ob man nicht einen Unlimited smart mit 10 MBits für 14,99 Euro im Angebot holt.


    Die softe Drosslung bei den Prepaid Tarif reicht für Messenger und eventuell 128 kbits webradio. Insta, TikTok, YouTube, Spotify eher nicht.

    384 KBit/s reichen auch für Spotify, und bei Instagram reichts um durch den Newsstream zu scrollen, Fotos und Ultrakurzvideos bis etwa 20 Sekunden ggf. mit Filter oder Sticker als Posting oder Story zu posten, oder als Nachricht zu senden und zu empfangen.


    Bei längeren Videos, bei TikTok, bei Youtube & Dailymotion geschweige denn Videostreaming ist man natürlich raus. Aber irgendwie sollte die Drossel ja auch spürbar sein damit wenigstens ein Teil der User dann Zusatzvolumen bucht.

    Bei einer milden Drosselung auf sagen wir 5 MBit/s hat man eben das Problem das quasi Alles bis hin zu Videostreaming noch so gut funktioniert das bei den Nutzern keinerlei Druck entsteht kostenpflichtiges Zusatzvolumen zu buchen, und die Nutzer nahezu genausoviel Datenvolumen wie mit einer 5G Max Flat verursachen können.

    Die Wallbox lädt in der Regel auch nur doppelt so schnell wie die Steckdose. Je nach Kapazität des Akkus reichen 10-12 Stunden zum Vollladen aus. Was bringt es mir dann, wenn das Auto nachts 0:00 Uhr schon voll ist?

    12 Stunden Ladedauer ist definitiv zu lang, denn wenn das Auto morgens um so 7 Uhr voll sein soll, dürfte man es dann schon ab 19 Uhr nicht mehr benutzen.

    Aber so 7 Stunden sind natürlich machbar, und das heisst das man bei einer 3,7KW Lademöglichkeit so 24KWh bzw. 110km laden kann, und das reicht dann für den Alltag. Wenn man nach einer längeren Fahrt heimkommt dauert es dann ein paar Tage bis der Akku voll ist oder man fährt bei Gelegenheit an einen Schnelllader.

    Bei 7,4KW und 11KW sehe ich auch keinen wirklichen Vorteil, denn für die Ladung über Nacht ist das meist nicht nötig, ausser nach einer langen Fahrt. Und für eine schnelle Feierabendladung immer noch zu langsam.

    Aber bei 22KW wirds dann wieder intressant, weil da könnte man noch am Feierabend direkt für die Feierabendnutzung nachladen, das man mit einem vollen Akku in die Feierabendnutzung starten kann.

    Ich glaube nicht das das "Berliner Problem" auf die Verantwortung von bestimmten Politikern geht - sondern der Kern des "Berliner Problems" ist das es in Berlin so gut wie keine Mittelschicht gibt weil man diese komplett ins Brandenburger Umland gedrängt hat, so das es in Berlin fast nur noch Unterschicht und Oberschicht gibt.

    Da ist es kein Wunder wenn sich eine Mehrheit für die Klimaneutralität 2030 ausspricht. Denn die Unterschicht kann sich dort eh kein Auto leisten, sondern bekommt nur die negativen Auswirkungen des Durchgangsverkehrs ab, und die Heizkostenabrechnung wird eh direkt ans Amt durchgereicht. Und der Oberschicht mit sechsstelligem Einkommen tut ein gewisser Aufpreis für die CO2-Kompensation nicht weh, aber beruhigt das Grüne Gewissen.

    Aber Berlin steht da nicht allein da, sondern wir erleben diese Tendenz überall in Deutschland. Was die Flächenbundesländer betrifft haben die einerseits noch den Vorteil das sich die Wahlergebnisse von Grossstädten, Mittelstädten und Kleinstädten&Land erstmal etwas ausgleichen, aber auf Dauer hat man das Problem das sich Grossstädte und Kleinstädte&Land soweit voneinander entfernen, das es unmöglich wird, gemeinsame Kompromisse zu finden.

    Das sah man zum Beispiel schon bei der Landtagswahl in Bayern im Herbst 2018:

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