Beiträge von area58653

    Trotzdem sehe ich da keinen wirklichen Sinn ein 3-5jähriges Festgeld abzuschliessen.

    Wenn jemand nur 3,5% auf sein Festgeld bekommt aber auch das Tagesgeld im 1,6...3,75% sagen wir durchschnittlich 2,25% bekommt sehe ich keinen Sinn wegen den läppischen 1,25% Unterschied eine 3-5jährige Bindung einzugehen.

    Anders war es noch zu DM-Zeiten, wo es noch kaum Tagesgeld gab sondern nur Sparbücher und Festgeld üblich waren, und man sich oft mangels Internetzugang auch nicht so gut informieren konnte. Da war dann zwischen 2,25% auf dem Sparbuch und 7,75% Festgeld ein satter Unterschied, der die Bindung rechtfertigt hat.

    Natürlich hat die Eurasische Wirtschaftsunion nur eine relativ schwache Bedeutung und ist bei weitem nicht so stark wie die Europäische Union.

    Aber ich glaube garnicht das es der Hauptzweck der Eurasischen Wirtschaftsunion war wirklich mehr russische Produkte zu verkaufen, sondern es war eher eine "Notaktion" um dem Westen wenigstens irgendwas entgegensetzen zu können. Denn man muss schon auch sagen das Russland vom Westen dazu quasi gedrängt worden ist.


    Denn nach dem Ausscheiden von Chriac und Schröder hat der Westen Russland nicht mehr als Partner gesehen sondern nur noch als billigen Lieferanten für Erdgas und einige andere Rohstoffe.


    Wenn die Partnerschaft zwischen EU und Russland weiter vertieft hätte, also Russland Visa-Freiheit und ein einfaches Freihandelsabkommen mit der EU angeboten hätte, dann wäre es vermutlich niemals zur Gründung der Eurasischen Wirtschaftsunion gekommen.

    Ein Smartphone im Tethering Modus mit einer Fritz!Box zu verbinden hab ich noch nie probiert, aber eigentlich braucht man in der Konstellation ja garkeinen Router mehr.

    Man kann ja einfach das WLAN des Smartphones mit einem guten WLAN Repeater wie z.B. einem Fritz!Repeater verstärken. So handhabe ich es mit Freenet FUNK.

    Dort sind aber auch die Leitzinsen gezwungenermaßen um einiges höher, weil sich die Inflation hartnäckig hält. Im Euroraum sieht der Markt ein anderes Szenario und zwar, dass Leitzinsen um die 4% die Inflation wieder Richtung 2,x% drücken sollten. Und sobald das sichtbar wird, wird die EZB die Leitzinsen logischerweise wieder senken. Die FED hat es ja vorgemacht. Sie hat den Großteil ihrer Arbeit bereits erledigt, auch wenn es in den letzten zwei Wochen zu ein paar Irritationen am Markt gekommen ist.

    Ich glaube das die Notenbanken die Wirkung der Leitzinsen generell überschätzen, weil das Wirtschaftsklima, die Gesellschaftsstimmung und Technische Neuerungen eine weitaus grössere Wirkung auf das Investitions- und Konsumverhalten haben als Kreditkosten.


    Und diesmal kommt hinzu das es ja garnicht an der Euro-Binnenwirtschaft liegt sondern an den infolge der gegenseitig verhängten Sanktionen so teuer gewordenen Energiepreise. Das ist eine komplett externe Ursache, wo die Zinserhöhungen noch weniger helfen.

    Trotzdem sind die Zinserhöhungen natürlich nicht komplett wirkungslos, sondern die Zinserhöhungen haben den Absturz des Euros gegenüber den anderen Ländern zumindest etwas abgefangen, und das hilft dann schon ein bisschen, weil auch Energieträger in USD gehandelt werden. Hätte die EZB garnichts gemacht wäre der Euro wahrscheilich heute vielleicht 0,92 USD und 0,87 CHF und entsprechend teuer wäre Sprit, Gas, Strom, etc.


    Von Tagesgeld zum Vermögensaufbau würde ich abraten. Das ist nicht Sinn und Zweck von Tagesgeld und auch nicht besonders effektiv. Mehr als seine Liquiditätsreserve sollte man da nicht vorhalten.

    Wenn man nicht gerade ein Fan von unflexiblen Aktiensparplänen oder Fondsparplänen ist, sondern selbst flexibel agieren möchte, ist ein Tagesgeldkonto durchaus ein erster Schritt zum Vermögensaufbau. Denn jeden Monat direkt Fondanteile oder Einzelwerte in so 200€ Häppchen kaufen wäre schon immer zu teuer gewesen. Deshalb bin ich dafür immer erst eine gewisse entbehrliche Summe, bei den früheren Ordergebühren reichten so 2.000€ bis 3.000€ aber heute sollten es eher 5.000€ bis 8.000€ sein, anzusparen, dann aufs Girokonto umzubuchen und den gewünschten Wertpapierkauf zu tätigen.


    Warum sollte man das nicht? Nimm z.B. aktuell 5 Jahre für (echte) 3,50% (mit Zins und Zinsenzins): Wo sollen denn die 5jährigen noch hin? Bis 4%? Okay vielleicht, aber mehr ist nach derzeitigem Kenntnisstand auf keinen Fall zu erwarten und bis dahin parkst du das Geld mit 2,5% und verlierst jeden Tag 1%/360. Man kann sich nämlich auch "tot warten". Lieber ein Drittel jetzt zu 3,50%, das nächste Drittel bei 3,75% und hoffen, das letzte Drittel noch mit 4% loswerden zu können. So hat man wenigstens mal einen Fuß in der Tür, falls es bei den mittelfristigen Laufzeiten vom aktuellen Niveau aus wieder abwärts geht.


    Der größe Irrglaube ist nämlich, dass viele Leute meinen, die Leitzinsen stünden in einem Zusammenhang mit mittel- oder langfristigen Laufzeiten. Das ist eben nicht der Fall und wenn die EZB bis Sommer noch insgesamt 100 Basispunkte drauf packt, wird sich das bei den langen Laufzeiten 5 bis 10 Jahre kaum auswirken. Viel entscheidender, als genau den Hochpunkt zu erwischen, ist doch die Frage, wo in zwei Jahren 3jähriges Festgelt stehen wird. Während ich noch aus dem 5Jahres-FG aus 2023 drei Jahre lang 3,50% bekomme, bekommts du für ein 3jähriges Festegeld dann vielleicht noch 2,0 bis 2,5%. Und dazu kommt die Frage: Mit welchem Zinssatz hast du die Zeit bis dahin überbrückt?

    Ich bin generell kein Fan von Festgeld, den die Festgelder mit kurzer Laufzeit von 6-18 Monaten liegen eh unter den Tagesgeldangeboten, und langfristige Bindungen mag ich nicht.

    Was den Leitzinssatz betrifft: Nehmen wir mal konservativ an er steigt auf maximal 3,75%, bleibt bis Jahresende dort und sinkt dann in kleinen Schritten auf langfristig stabile 2,75% ab.

    Dann nehmen wir als Referenz die Situation von 2008 als bei einem Leitzinssatz von damals 4,25% bei Kaupting Edge 5,65% aufs Tagesgeldkonto, also 1,4% über Leitzinssatz. Bezogen auf 2,75% Leitzinssatz wären das dann also 4,15%.

    Damit ergäbe sich etwa folgende Tabelle:

    Tagesgeld: 4,15%

    Festgeld 6 Monate: 3,25%
    Festgeld 12 Monate: 3,75%
    Festgeld 18 Monate: 4%
    Festgeld 24 Monate: 4,15%
    Festgeld 3 Jahre: 4,25%
    Festgeld 4 Jahre: 4,35%
    Festgeld 5 Jahre: 4,45%

    Das ist jedenfalls das was ich mir erhofen würde.

    Was willst du denn dann mit den restlichen 120 Euro aufladebons anfangen ( das Netz reicht dir nicht....irgendwann sind sie in der Schublade über das verfallsdatum und wertlos )

    Norma Connect Aufladebons lassen sich doch auch für Telekom MagentaMobil Prepaid, Edeka Smart und Kaufland Mobil verwenden. Die wird man locker für 12-13€ los.

    8x 12€ für die Aufladebons und 2x 5€ für SIM Karten mit halbwegs schöner Nummer sind auch 106€ -> bei knapp 75€ Einstandspreis wäre selbst das kein schlechter Deal.

    Aber natürlich bringt es noch mehr sich die 150€ auszahlen zu lassen.

    Schweden und Finnland wissen es jetzt und werden nicht ohne Grund jetzt der NATO beitreten.

    Ich bin mir nicht sicher ob Schweden und Finnland wirklich so freiwillig der Nato beitreten wollen. Und ich bin mir nicht sicher ob sie das auch wirklich tun werden.

    Denn durch die EU-Sanktionen sind Schweden und Finnland ja bei den russischen Gegensanktionen ja quasi "mitgefangen", und irgendwoher müssen wie jetzt ja weiterhin Erdgas und Uran bekommen. Könnte mir da durchaus vorstellen das es da gewissen Druck aus Richtung USA gab.

    Wobei Schweden wohl in der aktuellen Situation tatsächlich mehr in Richtung Nato tendiert, denn für Schweden waren vorallem Dänemark, Norddeutschland und die Niederlande wichtige Handelspartner, und Polen und Schweden wichtige Arbeitskräfteherkunftsländer für die schwedische Industrie. Und da alle fünf Länder Nato-Mitglieder sind, und gerade Polen und Litauen die mitunter US-Getreusten Länder überhaupt sind, will man es sich da wohl nicht verscherzen. Ausserdem hat Schweden mit Aimpoint und Saab Dynamics auch bedeutende Rüstungsindustrie wo man wahrscheinlich auch gute Geschäfte mit der Nato hofft. Trotzdem hat Schweden wohl kein grosses Intresse als potentielles Nato-Mitgliede seine eigenen Rüstungsausgaben erhöhen zu müssen.

    Für Finnland sieht es anders aus, denn für Finnland war Russland der wichtigste Partner, da es (ausser dem noch gut mit Schnellfähren erreichbarem Estland oder eben auf dem Landweg ebenfalls über Russland) das einzige Nachbarland. Finnland hat russische Kernkraftwerke errichten lassen lassen, Kone und Nokian Tyres produzieren teilweise in Russland, und etliche Finnen flogen auch über St. Petersburg auf Geschäftsreise oder in den Urlaub wenn ein Ziel ab Helsinki oder Turku nur mit Umstiegen erreichbar gewesen wäre.

    Ich würde mich nicht wundern wenn Schweden und vorallem Finnland zwar formell der Nato beitreten möchten um Solidarität mit den anderen EU Staaten zu zeigen, aber insgeheim versuchen den Nato-Beitritt zu vermasseln.

    Lasse halt einen Netzmonitor mitlaufen, dann weisst du, woher das französische Signal kommt. Runde 60km bis zur Grenze auf Band 7 sind jedenfalls sehr ungewöhnlich, da muss alles passen (Sendewinkel, Höhe). Ebenso für die vermutliche Leistung der 1&1 Anlage.

    Wundert mich eigentlich nicht, Band 7 und 38 sind prädestiniert für Überreichweiten, da wegen der selteneren Nutzung das Interferrenzlevel geringer ist. Und gerade die Frequenze die an 1&1 vermietet sind sind ja in Deutschland ansonsten komplett frei.

    Früher waren auch GSM1800 und LTE1800 prädestiniert für Überreichweiten, aber seit die Anbeiter immer mehr LTE1800 ausgebaut haben, ist es damit vorbei.


    Dank des Hinweises von scharl muss ich nurnoch die Straße runter. Ich will ja beim Senderzählen keinen unterschlagen wenns am Ende auf jeden Einzelnen ankommt:


    80687 München, Friedenheimer Str. 16. Sender ist an.

    Der sollte dann eigentlich an den S-Bahn Stationen Hirschgarten und Laim noch zu erfassen sein, aber extra hinfahren lohnt sich wohl nicht, weil ich mir ziehmlich sicher bin das sich senderlistemuc.de dieser Aufgabe annehmen wird.