Beiträge von area58653

    Wenn man die Frequenzen von 1&1 wegen Verstoß gegen die Bedingungen wieder einkassiert hat, hätte man schon mal ein etwas Spektrum dafür.


    Daß private Anbieter keine Infrastruktur mit brauchbarer Flächendeckung aufbauen, weiß man seit dem 19. Jahrhundert, wo man Eisenbahnen verstaatlicht hat, nachdem jede Aktiengesellschaft ihre eigenen Bahnhöfe in die Städte gebaut hatte. Es hat auch seinen Grund, warum das Bundesstraßennetz staatlich unterhalten wird.


    Warum glaubt man eigentlich daran, daß es ausgerechnet beim Mobilfunk anders läuft?

    Die n78 Frequenzen sind dafür aber völlig ungeeignet!

    Wenn dann hätte man bei der Frequenzauktion 2010 gleich 5 MHz B20 und 15 MHz B3 einbehalten sollen.

    Und das heißt jetzt, weil es bei dir so ist, ist das bei allen anderen auch so? Achso. Gut gemacht. Übrigens 1&1 wird als erstes ins eigene Netz überstellt, bevor dieses smartmobile oder winsim das überhaupt zu fassen bekommt.

    1&1 Tarife sind allerdings echt selten, da kenne ich wirklich niemanden.

    Intressant wird es deshalb erst wenn die Drillisch Marken migriert werden, denn das ist dann schon eine grössere Anzahl. Und es wäre billig genug um sich eine Test-SIM zu besorgen.



    Das würde dann aber zu Probleme an den Parzellengrenzen führen.

    Dann hätte man nämlich so eie ähnliche Situation wie wir sie 2014 beim Ausbau von LTE800 hatten.

    Wenn man z.B. zuhause nur Vodafone LTE, bei der Freundin nur o2 LTE und am Arbeitsplatz und im Lieblingsrestaurant nur Telekom LTE hatte, dann hat einem das zumindest im Bezug auf Mobilfunk kein Stück weitergeholfen.

    Und auch als Festnetzersatz war es nutzlos, da bei den bezahlbaren Tarifen schon nach 10-15 GB auf 384 KBit/s gedrosselt wurde. Wer zumindest DSL 3000IP hatte ist dann trotzdem lieber dabei geblieben.

    Wen dann wäre es am Besten gewesen wenn man so wie in Frankreich ein bisschen Spektrum für ein staatliches Netz indem dann alle kommerziellen Netze hätten roamen können reserviert hätte.

    Aber so eine Entscheidung hätte wenn dann schon vor 10-20 Jahren fallen müssen, jetzt ist es für sowas viel zu spät.

    Ist das nicht riskant für den Staat? Geld eintreiben ist doch immer mit Aufwand und Risiko einhergehend.

    Die schnelle Auszahlung ist ja nötig, damit der Umweltbonus wie ein Rabatt wirken kann.

    Würde man den erst nach einem Jahr bekommen, müsste man ihn komplett vorfinanzieren, da kein Autohaus ein Jahr auf den Restbetrag warten möchte. Und auch günstige Leasingangebote wo der Umweltbonus schon eingerechnet ist, wären dann nicht möglich.

    Kleines Update: Seit der Einführung der 5G-Festnetzersatzprodukte hat sich auch für die Mobilfunkkunden etwas verändert. In den Speedtest verschiedener Anbieter steht jetzt beim Anbieter auch offiziell 1&1 und nicht mehr o2 - de. Viel mir aber auch erst gestern auf... Vorher war dem nicht so.


    46.xxx schreibt er da gerade bei mir.


    Hab heute morgen zufällig ein iPhone mit smartmobil.de SIM in die Hände bekommen und dort gibt es ganz normale o2 IP-Adressen und garnichts 1&1 Eigenes:


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    Tochter:

    Fuhr einen Mini Cooper S, findet den Wagen ziemlich altbacken und uncool. Ist viel in der Stadt unterwegs und freut sich nun über das überall kostenlos Parken. Bei Preisen von 2,5€ pro angefangener Stunde, spart man da schnell viel Geld. Es ist egal, ob es eine Ladesäule oder ein normaler Parkplatz ist - wichtig ist nur, dass ein E-Kennzeichen ist. Also Jugendliche, die viel unterwegs ist, gerade natürlich Shoppen, Treffen und Party ist das natürlich ein gefundenes Fressen mit dem kostenlosen Parken (machen eigentlich übrigens fast alle Städte so). Probleme an der Uni zu parken und jedes mal Geld einzuwerfen sind ebenfalls entfallen. Viel unterwegs sagte ich? Passend, da kann man auch ständig die eher noch freien Parkplätze der AC-LAder mitnehmen und sich freuen, mitten in der Innenstadt noch einen Parkplatz bekommen zu haben. Sie hat ihren Wagen tatsächlich zwar erst gestern übergeben bekommen (Model 3 Standard Range+), fuhrt aber bereits aus den oben genannten Gründen oft mit Mamas Auto. Bezahlen, muss sie den Wagen übrigens selbst, abgesehen von der "Überführungspauschale", zahlt sie alles selber (Startkapital aus ihrem Mini).

    Hier wäre das ganz anders, beim Parken bringt hier das E-Kennzeichen garnichts, weil die Ladeplätze sind mit "Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs" gekennzeichnet und befinden sich überwiegend dort wo auch die umliegende Parklätze kostenlos sind.

    Und die Innenstädte sind spätestens seit dem Corona-Lockdown eh tot und vorallem für Jüngere unintressant geworden. Und in den Univiertel, Vororten und den Industriegebieten wie sich Clubs befinden gibt es eh keine Parkplatznot.


    Ja, wenn es nicht eher mit den Ladekarten ein Kartell wäre, da regelt sich gar nichts von selbst nach unten.


    Ladekartenkartell würde ich nichtmal sagen, aber wenn man sich die Preise für Haushaltsstrom so ansieht ist es kein Wunder das auch die Preise für Ladestrom entsprechend steigen müssen.

    Kleine Ladenetzbetreiber sind auf externe Stromlieferanten als Partner angewiesen.

    Grosse Betreiber haben zwar eigenen Strom, aber wenn man für Haushaltsstrom schon um die 60 ct/KWh (ohne Berücksichtigung der Strompreisbremse) verlangt, dann kann man den Ladestrom kaum billiger anbieten, sonst würden sich die Haushaltsstromkunden völlig veräppelt vorkommen.

    Wahrscheinlich wird drauf spekuliert das sich die Regierung auch zu einer Preisbremse für Ladestrom hinreissen lässt.

    Das der Euro sich wieder über die Parität zum Schweizer Franken gekämpft hat und heute sogar kurz die 1,01 CHF Marke antesten wollte.


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    Bei Zahlungsdienstleistern gibt es aber immer noch deutlich schlechtere Kurse, bei Paypal zum Beispiel immer noch 0,9608 CHF.


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