"Übergangsgenerationen" haben immer Eigenschaften beider, weil halt diese Trennungen auch willkürlich (Werbeindustrie) sind und es in Wirklichkeit ein kontinuierliches Spektrum gibt.
Jein, natürlich sind Menschen Individuen und verhalten sich nicht exakt so wie der Prototyp iherer Generation.
Aber ich finde schon das es leider kein kontinuierliche Entwicklung gibt, sondern realtiv harte Brüche zwischen den Generationen. Die Jahrgänge 1982 und 1994 sind sich trotz zwölf Jahre Altersunterschied sehr ähnlich während die Jahrgänge 1978 und 1982 als auch 1994 und 1998 trotz nur vier Jahren Altersunterschied gewisse Schwierigkeiten miteinander haben.
Das ist so weil die Veränderung keine natürliche Ursache hat, und nicht von den den Kindern und Jugendlichen selbst ausgeht, sondern eher von ihrer Umwelt, also den Älteren und den Medien.
Generation X ist zum Beispiel noch geprägt von "Aufstieg durch Arbeit" und dem "Ost-West-Konflikt"
Generation Y eher durch "Wissen ist Macht" und hatte sowohl in der realen als auch virtuellen Welt noch relativ viele Freiheiten. In der realen Welt das wir z.B. mindestens zwei, drei Nachmittage hatten wo wir als Schlüsselkinder sturmfrei hatten, und in der virtuellen Welt hatten wir Plattformen wie Yahoo! GeoCities, MySpace, SecondLife und studiVZ / schülerVZ wo wir auch unter uns waren, ohne Eltern, Nachbarn und Lehrer.
Generation Z hat schon Ganztagschulen besucht wo sie in aller Regel erst dann heim kommen wenn mindestens ein Elternteil schon zuhause ist, und auch in der virtuellen Welt haben sie das Problem das die dort genauso unter Beobachtung stehen da sich ihre Eltern, Nachbarn und Lehrer auf den gleichen Plattformen tummeln.
Es ist einfach massiv überbewertet. Von digitalen Freundeslisten kann man sich nichts kaufen, am Ende zählen persönliche Kontakte.
Jein.
Leute die weiter als 150km entfernt wohnen kann man eben nicht so einfach mal am Wochenende treffen. Social Media kann die echten Treffen zwar natürlich nicht ersetzten, aber es hilft schon viel die Zeit zwischen den realen Treffen dazwischen zu überbrücken.
Und es ist auch schön einfach mal einen Hastag eingeben zu können, und schauen was die Leute von einem Ort so posten. So versuche ich zum Beispiel mit #lytton und #lyttonbc zu verfolgen wie es mit dem Wiederaufbau nach dem Brand von 2021 weitergeht mit Fotos die von noramlen Leuten stammen und nicht von Massenmedien. Und auch in den Zeiten des Corona-Lockdowns war es ganz hilfreich um zu schauen wie die Situation in anderen Ländern wirklich ist, ohne sich darauf verlassen zu müssen das einem die Massenmedien servieren. Das persönlich zu erledigen wären viel zu aufwendig.