Beiträge von area58653

    Ich finde was Elon Musk mit Twitter vor hatte garnicht falsch, aber die Umsetzung dann schon viel zu überstürzt und unüberlegt. Vorallem die ganzen Entlassungen.


    Ansonsten muss man bedenken das Twitter in seinen Hauptmärkten (USA, Kanada, Australien und Neuseeland) anders ist als in Europa und dem Rest der Welt. Dort wird Twitter von der breiten Gesellschaft genutzt. In Europa und dem Rest der Welt ist Twitter eher ein elitärer Dienst für Politiker und Journalisten. Deshalb sind die Standpunkte da auch sehr verschieden.


    Skeptisch bin ich aber den Plänen gegenüber das Twitter zum Bezahldienst entwickelt werden soll. Denn es gibt ja schon das weltweit verfügbare PayPal das eh auch von Elon Musk stammt, und gerade in den USA zudem noch Cash App https://cash.app so das ich da keine grossen Chancen für einen Twitter Bezahldienst sehe.

    Nachdem die US Midterm-Wahlen weitgehend ausgezählt sind kann man sich nun Gedanken über das Ergebnis machen.

    Auf dem ersten Blick sieht es auch einem Remis aus, die Republikaner haben zwar im Repräsentantenhaus mindestens 6 Sitze und eventuell dort auch die Mehrheit gewonnen, aber anderseits haben die Demokraten zwei Gouverneure und mindestens einen Senator hinzugewonnen.

    Aber intressant ist es sich die Ergebnisse nicht auf Basis der Bundesstaaten sondern auf Basis der Wahlkreise ansieht, zum Beispiel bei den Gouverneurswahlen:

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    Auf den ersten Blick sieht es da recht ausgeglichen aus, aber bei bem zweiten Blick auf die Wahlkreise sieht man das selbst in den Vorzeigestaaten der Demokraten wie Kalifornien, New York und Connecticut abseits der Grossstädte überall Republikaner gewählt wurden:


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    Aber das ist doch vertragswidrig.

    Meine Taktik:

    Nehme das Handy mit der Freenet Funk SIM aber so 1-2x im Monat im Auto mit damit es auch mal eine andere TAC sieht und mach dann auch einen kurzen Anruf zu Freunden oder auf mein eigenes Haupthandy, damit keine reine stationäre Nutzung und keine reine Datennutzung unterstellt werden kann.

    Komme vom Datenvolumen meist auf so 120GB bis 200GB.


    Natürlich ist nur 1-2x im Monat die Wohnung verlassen, nur 2-5 Minuten Telefonie aber 120-200GB Datennutzung keine plausible Smartphonenutzung.

    Aber das verwendete Endgerät ist ein (altes) Smartphone, und es wird immerhin 1-2x im Monat in einer anderen TAC benutzt und es wird immerhin so 2-5 Minuten telefoniert, also sollte es vertragskonfirm sein.

    Natürlich kann man Telekom & o2 zusammen nutzen, zum Beispile finde ich die Kombination aus 4B Flexz! oder fraenk und o2 Unlimited Basic durchaus attraktiv, dann hat man 6-15 GB schnelles Datenvolumen im Telekom-Netz und eine unlimitierte 2 MBit/s Flat im o2 Netz.


    Rein rechnisch wären aber die Kombination Telekom & Vodafone oder o2 & Vodafone besser, denn Telekom & o2 sind sich doch sowohl im Inland als auch Ausland relativ ähnlich.

    Im Inland nutzen Telekom und o2 meist die gleichen Turmstandorte, nur das die Telekom mehr LTE Bänder laufen hat, und zusätzlich eigene exklusive Dachstandorte. Dafür sendet o2 von den Turmstandorten mit mehr Sendeleistung und hat oft schon 5G ausgebaut. Und auch im Ausland haben Telekom und o2 in vielen Ländern die gleichen Roamingpartner.

    Da gebe ich zu, da bin ich noch sehr in der "Festnetz-Denke", und das will ich auch garnicht ändern. Ein Tarif für jedes Gerät, den man auch noch individuell pausiert, wäre mir viel zu umständlich, und viel zu nervig.

    Finde drei Tarife müssen reichen:
    1) Freenet FUNK als VDSL Ersatz
    2) Mobilfunktarif fürs Haupthandy ggf. mit Multicards für Zweithandy und Smartwatch
    3) by Call Tarif mit eigener Nummer für öffentliche Angabe, eBay Kleinanzeigen, etc.

    Ich pausiere eigentlich Freenet FUNK eigentlich nie, würde es höchstens machen wenn ich mal länger als zehn Tage abwesend wäre. Aber das war jetzt seit es Freenet FUNK gibt eh noch nicht der Fall. Selbst wenn ich mal vier Tage in der Schweiz bin wo ich es garnicht nutzen kann lasse, sind mir die potentiellen 3,96€ Ersparnis den Aufwand mit der Pause nicht wert.

    Ein singlehaushalt braucht zu Hause kein internet wenn der einzige Bewohner nicht da ist....da spart freenet funk die Kosten für das ortsgebundene Internet weg ( egal ob 20 Euro DSL oder irgendwelche Rabatte oder das wohl von dir gemeinte congstar mit 384 kbit.s nach dem ersten GB )


    30 Euro für reinen Mobilfunk, wäre auch mir zu teuer....aber am Ende zählt alles was auf der Rechnung steht und dort fallen eben 20 Euro DSL weg im singlehauahalt....


    Auch ein Single möchte gerne sein SmartHome nutzen, den Saugroboter durch die Wohnung jagen, weil vielleicht nach Feierabend Besuch kommt, deswegen bereits schonmal vorab im gewünschten Zimmer die Temperatur erhöhen, das Garagentor fürs Auto. Oder auch für Updates der Spielkonsole oder des PCs. Selbst bei Singles ist idR. noch ein richtiger Anschluss Zuhause vorhanden (auf welcher Art bzw. Medium letztlich auch immer). Ansonsten sind das eher Lösungen für Leute, die sich nicht wirklich beschäftigen wollen/können, den Cent 20x umdrehen müssen/wollen oder eben sonst ein sehr begüngsames Leben führen.


    Die Vorstellung Freenet Funk sowohl als Hauptmobilfunktarif als auch als VDSL Ersatz gleichzeitig zu nutzen finde ich völlig utopisch und unrealistisch.

    Selbst wenn man als Singlehaushalt nur dann wenn man zuhause ist Internetzugang zuhause will, wäre das einfach nicht praktikabel: Denn aktiviert man an seinem Hauptsmartphone Tethering und lässt mindestens drei Geräte (Notebook, Smart-TV und Spielekonsole) darüber laufen, zieht es einem im Nu den Akku leer. Zwar kann man auch as Ladekabel anschliessen, aber wenn man dann z.B. einen Videoanruf bekommt müsste man es dann doch wieder vom Ladekabel nehmen. Und das ruiniert dann nur auf Dauer den Akku.

    Und zudem könnte man dann auch schlecht zum Beispiel gleichzeitig telefonieren und am Smart-TV Streaming laufen lassen. Denn durch die Haltung ans Ohr würde WLAN oft so abgeschirmt das die anderen Geräte die WLAN Verbindung verlieren.


    Hinzu kommt noch das kastrierte Roaming. Selbst in der Schweiz könnte man sich nichtmal ins Netz einbuchen, und somit nichtmal Paypal oder Kreditkartenzahlungen authentisieren weil dann sie TAN-SMS nicht ankommt. Und in den EWR Ländern hätte man zwar noch SMS und 1GB Daten zur Verfügung, aber hätte keinerlei Telefonie zur Verfügung.

    Egal ob Single, Familie oder WG - Freenet FUNK taugt nur als mobiler VDSL Ersatz, aber diese Aufgabe erfüllt es wirklich gut!

    Es werden bei LTE 10 Mhz angezeigt ja, an den GSM Kanälen sieht man aber was wirklich läuft.

    Da muss man dann aber erstens relativ viel rechnen und mitdenken, und kann trotzdem nur schätzen.

    Denn man sieht bei GSM ja zunächst nur den Kanal mit BCCH, aber nicht ob noch weitere Kanäle vorhanden sind. Das sieht man ja nur entweder unter Last oder wenn Channel Hopping aktiv ist. Zumindest mit dem Netmonitor diverser Nokia und LG Geräte sowie dem Apple Engeneering Mode der alten iOS Versionen.


    Aber beim Apple Dashboard vom iOS 15.7 und 16 sowie den ganzen Android Apps wäre ich mir nicht sicher, ob sie überhaupt den Kanalwachsel anzeigen würden, wenn innerhalb einer Zelle der Kanal gewechselt wird.

    Verstehe das auch nicht wieso die unlimited Angebote so schlecht angenommen werden.


    Finde Freenet Funk zwar als VDSL Ersatz toll, aber als Mobilfunktarif ist er einfach zu kastriert.


    Womöglich haben sie eine Pauschale ausgehandelt.

    Wäre ich Freenet, würde ich den Kunden zur Wahl stellen, 99ct pro Tag oder 29,95€ im Monat ohne Pause.

    Monatlich wären das für Freenet sogar ein paar Cent mehr pro Kunde, aber ich bin sicher, die meisten, die keine Pause brauchen, würden dazu greifen.


    Ich fände sogar so 39€ ohne Pause voll okay wenn dafür Folgendes inklusive wäre:

    1) vollwertiges EWR-Roaming natürlich begrenzt auf 32,9 GB FUP


    2) in der Schweiz, Balkanstaaten, Türkei und Maghreb-Staaten zumindest SMS-Roaming (wichtig für Zwei-Faktor Authentifizierung und Datenroaming begrenzt auf 3 GB

    3) die Möglichkeit zu jeder Hauptkarte noch bis zu drei Zusatzkarten mit eigener Rufnummer für je 7€ zu buchen, die dann 25GB im Inland, 5,9 GB FUP im EWR-Roaming und 0,5GB in den restlichen Ländern bieten.

    Damit würde das Angebot für viele Leute auch als Haupttarif reichnen, und man wäre in der Hinsicht flexbiel, das z.B. eine dreiköpfige WG oder Familie entscheiden könnte man sie entwder drei unlimitierte Haupttarife für zusammen 117€ bucht oder einen Haupttarif für den Routereinsatz und drei Zusatzkarten für die Smartphones für zusammen 60€.


    Und auch ein Single hätte die Wahl ob er nur einen Haupttarif für 39€ bucht und alle seine Zusatzgeräte wie Tablet, Notebook, Smart-TV und Spielekonsole mit dem Smarthphone tethert, oder einen Hauptatarif mit einer Zusatzkarte für zusammen 46€ bucht, und dann wie die WG oder Familie die Hauptkarte für den Routereinsatz verwendet und für sein Smartphonedie Zusatzkarte verwendet.

    o2 singalisiert an diesen Stationen 10mhz B8, deaktiviert innerhalb des LTE ein paar Resource Blocks und kann in diesen GSM laufen lassen. Dadurch entsteht effiktiv ein 7mhz LTE carrier.


    Huawei kann die Resource Blocks und GSM-Carries dynamisch auf- und abschalten und somit, alla DSS (wie angesprochen), das Spektrum dynamisch zwischen LTE und GSM verteilen. Bei Nokia ist diese aufteilung soweit ich weiß nur statisch möglich.


    Aber als normaler Nutzer kann man das doch garnicht erkennen oder?

    Ich gehe davon aus das das Apple Dashboard und NetMonster auf Android trotz einiger deaktivierter Resoucrce Blocks volle 10 MHz Carrierbreite anzeigen würden.

    "Übergangsgenerationen" haben immer Eigenschaften beider, weil halt diese Trennungen auch willkürlich (Werbeindustrie) sind und es in Wirklichkeit ein kontinuierliches Spektrum gibt.

    Jein, natürlich sind Menschen Individuen und verhalten sich nicht exakt so wie der Prototyp iherer Generation.

    Aber ich finde schon das es leider kein kontinuierliche Entwicklung gibt, sondern realtiv harte Brüche zwischen den Generationen. Die Jahrgänge 1982 und 1994 sind sich trotz zwölf Jahre Altersunterschied sehr ähnlich während die Jahrgänge 1978 und 1982 als auch 1994 und 1998 trotz nur vier Jahren Altersunterschied gewisse Schwierigkeiten miteinander haben.

    Das ist so weil die Veränderung keine natürliche Ursache hat, und nicht von den den Kindern und Jugendlichen selbst ausgeht, sondern eher von ihrer Umwelt, also den Älteren und den Medien.

    Generation X ist zum Beispiel noch geprägt von "Aufstieg durch Arbeit" und dem "Ost-West-Konflikt"

    Generation Y eher durch "Wissen ist Macht" und hatte sowohl in der realen als auch virtuellen Welt noch relativ viele Freiheiten. In der realen Welt das wir z.B. mindestens zwei, drei Nachmittage hatten wo wir als Schlüsselkinder sturmfrei hatten, und in der virtuellen Welt hatten wir Plattformen wie Yahoo! GeoCities, MySpace, SecondLife und studiVZ / schülerVZ wo wir auch unter uns waren, ohne Eltern, Nachbarn und Lehrer.

    Generation Z hat schon Ganztagschulen besucht wo sie in aller Regel erst dann heim kommen wenn mindestens ein Elternteil schon zuhause ist, und auch in der virtuellen Welt haben sie das Problem das die dort genauso unter Beobachtung stehen da sich ihre Eltern, Nachbarn und Lehrer auf den gleichen Plattformen tummeln.


    Es ist einfach massiv überbewertet. Von digitalen Freundeslisten kann man sich nichts kaufen, am Ende zählen persönliche Kontakte.

    Jein.


    Leute die weiter als 150km entfernt wohnen kann man eben nicht so einfach mal am Wochenende treffen. Social Media kann die echten Treffen zwar natürlich nicht ersetzten, aber es hilft schon viel die Zeit zwischen den realen Treffen dazwischen zu überbrücken.


    Und es ist auch schön einfach mal einen Hastag eingeben zu können, und schauen was die Leute von einem Ort so posten. So versuche ich zum Beispiel mit #lytton und #lyttonbc zu verfolgen wie es mit dem Wiederaufbau nach dem Brand von 2021 weitergeht mit Fotos die von noramlen Leuten stammen und nicht von Massenmedien. Und auch in den Zeiten des Corona-Lockdowns war es ganz hilfreich um zu schauen wie die Situation in anderen Ländern wirklich ist, ohne sich darauf verlassen zu müssen das einem die Massenmedien servieren. Das persönlich zu erledigen wären viel zu aufwendig.