Beiträge von area58653


    Datenroaming ausschalten oder gar Flugmodus möchte man aber absichtlich nicht, denn gerade in der Ostsee oder Adria im Ionischen Meer hat man nämlich auch oft durchaus Stückchenweise Emfang normaler EWR-Netze die dann immerhin gut genug dafür sind kostenlos SMS, Mailboxinfos und Messengernachrichten abzusenden und oft sogar reichen um schnell ein Posting abzusetzen.

    Es ist irgendwie schon makaber das oftmals ganz normale, kostenlose EWR-Netze so massiv gesteert werden das nichtmal 2-5 Einbuchversuche reichen sondern man oft >10 Versuche braucht oder sogar Tricks wie Smartphone in den 2G Modus setzen und GSM einbuchen und erst dann in den 2G/3G/4G/5G Modus zurückwechseln und dann nochmal manuelle Netzsuche machen.

    Aber bei solchen Abzock-Netzen wo mal ausnahmsweise Roaming-Steering wirklich wünschenswert wäre, wird es nicht gemacht.

    Am Hafen hätte ich keine Angst vor Roaming in Offshore-Netzen, denn auch wenn man dann in ein solches Offshore-Netz gerät weil es nicht deakviert wurde, hat man ja einen beleg durch sonstige Netzkontakte. Denn auch wenn jemand am Hafen innerhalb von 2 Stunden vielleicht 139 MB über ein Offshore-Netz verbraten hat aber vorher und nachher in ganz normalen EWR-Netzen eingebucht war ist das ja ein Beleg das er nicht an Bord sein konnte.

    Er meinte dann noch, dass die Maske eh nix bringt. Auf die Diskussion habe ich mich nicht eingelassen.


    Rein rational gesehen hat er aber recht.

    Denn Masken, auch wenn sie ansich wirksam sind, würden höchstens in Verbindung mit Lockdown etwas bringen.

    Aber z.B. mit ca. 2.500 Leuten ohne Maske im Bierzelt sitzen oder mit ca. 800 Leuten ohne Masken im Club feiern, aber bei ca. 60 Leuten im Zug auf der Maske bestehen ist ansich schon albern.

    Gut, es gibt zwar Leute die aus Angst vor Covid nicht mehr gross rausgehen. Aber ein Teil ihrer Kinder, Enkel, Nachbarn, Freunde und Bekannten wird es tun. Und wenn sie dann irgendwo diese im kleinen Kreis treffen, wird sie Covid trotzdem treffen, auch wenn sie selbst nicht mehr rausgehen und im ÖPNV auf Maske bestehen.

    Wer denkt er könnte Covid entkommen, dürfte sich ja nichtmal mehr mit seinen Enkeln oder langjährigen Schulfreunden ohne Maske treffen. Und selbst eine Freigänger-Katze wäre tabu, denn selbst die kann sich bei den Nachbarskatzen infizieren und dann ihre Besitzer.

    In den Weilern und Dörfern ist jetzt aber der Bedarf nicht so riesig das es da Load-Balancing bräuchte, und wo der Bedarf höher ist, kann man ja noch zusätzliche Frequenzbänder einsetzen.


    Und man muss auch bedenken das der Betrieb übertrieben vielen Frequenzbändern an einem Standort relativ teuer ist, weil man dann mehr RRUs raucht als wie wenn man sich auf ein paar Bänder beschränkt.

    15 MHz B20 + 15 MHz n3 bzw. 15 MHz B28 + 15 MHz n3 wären quasi ideale 5G NSA Kombinationen.


    Das sind in den Basebands aber unterschiedliche Bänder, heisst diese kannst du nicht duplexen, nur aggregieren.

    In der Praxis nichtmal das, da die Endgeräte wieder B20+B28 noch B20+n28 oder B28+n20 können.

    Aber ansonsten ist die Idee von Frank73 garnicht so schlecht, wenn z.B. die Telekom und Vodafone je 15 MHz @ 800 MHz und o2 und 1&1 je 15 MHz @ 700 MHz nehmen würden.

    Das würde sogar die Low-Band Performance der Netze verbessern weil sie dann 15 MHz hätten statt 10+10 MHz die sich nicht aggregieren lassen.

    Im Prinzip würden die Funkfrequenzen schon gut für 4-5 Netzbetreiber reichen aber eben nur wenn man sie komplett neu verteilen würde.

    Allerdings ist es jetzt rechtlich fragwürdig Frequenzen die bis 2033 bezahlt sind schon vorzeitig neu zu vergeben, denke da müsste der Staat dann den aktuellen Frequenzinhabern Geld zurückgeben. Und selbst dann ist es fraglich ob überhaupt einen neuen Mitbewerber möchten.

    Die Telekom wird nen Teufel tun, ohne Not und Zwang dem Dommermuth zu helfen. Persönlich denke ich, wird man da immer noch hoffen, ihn zur Aufgabe zu bringen.

    Momentan sieht es auch so aus als hätte 1&1 Drillisch innerlich schon irgendwie aufgegeben, weil die letzten Monate garnichts mehr von ihnen gekommen ist.

    Wenn sie es ernst meinen würden, müsste sie schon vor dem Start des eigenen Funknetzes vorangehen.

    Im 800 MHz Bereich kann man nur mit 5 MHz Blöcken arbeiten da LTE800 und auch NR800 eine Mindestbandbreite von 5 MHz haben.

    Im 700 MHz Bereich wäre bei LTE700 die Mindestbandbreite zwar nur 3 MHz aber bei NR700 auch 5 MHz.

    Vielleicht würde die Telekom ja einen 700 MHz Block vorzeitig 2025/2026 abgeben, weil die Telekom die Frequenzen ja eh nicht stark nutzt. Denke das die Telekom dann aber schon so 70% der Kosten die sie selbst dafür bezahlt hat sehen möcht. 2015-2021 lagen die Frequenzen ja eh nur brach, und wenn sich die Nutzungsdauer von 12 Jahre auf 4 Jahre verkürzt, wären 70% Ausgleich schon fair.

    Aber ich glaube nicht das 1&1 bereit wäre soviel Geld auszugeben.

    Was soll denn der Anbieter machen?


    Roaming mittels Ticketsystem und halbwegs fairen Preisen, also das erstmal eine kostenlose Vorschaltseite kommt, bei der dann der Kunde sein gewünschtest Ticket wählen kann.

    Bei Fähren könnte ich mir folgende Angebote vorstellen:

    2h max. 200MB für 19,90€

    24h max. 200MB für 49,90€

    24h max. 2GB für 119,90€

    Bei Kreuzfahrtschiffen würde ich eher sagen:
    2h max. 200MB für 19,90€
    7d max. 2GB für für 159,90€
    7d max. 20GB für 389,90€


    Dann wüsste der Kunde gleich was Sache ist und müsste keine Kostenfalle fürchten, und der Anbieter hätte gleich zwei Vorteile. Keine verärgerten Kunden mehr und zweitens vielleicht sogar mehr Einnahmen weil du diesen Preise dann doch mehr Kunden buchen würden.

    Band 67 ist völlig unintressant, denn selbst wenn ein Anbieter es geschenkt bekommen würde, wäre es nichts wert. Denn das können schonmal die an den Basisstationen verbauten RRUs nicht, also müssten erstmal teuer die Basisstationen umgebaut werden. Und dann könnte es kaum ein Endgerät nutzen.

    Im 800 MHz Band sehe ich absolut keine Möglichkeit, denn die sind ja das das absolute Rückgrat der etablierten Anbieter. Ein Frequenzverlust würde da einen sehr teuren Netzumbau erfordern. Darauf kann sich kein Anbieter einlassen.

    Möglichkeiten sehe ich nur 700 MHz Band und 1800 MHz Band, da bräuchte die Telekom nicht alle Frequenzen sondern könnte prinzipiell 5 MHz @ 700 MHz und 10 MHz @ 1800 MHz abgeben.

    Die 1800 MHz Frequenzen kommen tatsächlich 2025 auf den Tisch, aber die 700 MHz Frequenzen laufen bis 2033. Und warum sollte die Telekom freiwillig 1&1 Frequenzen abgeben? 1&1 hätte ja auch einfach schon 2015 mitbieten können, da hätten sie auch den Vorteil das sie schon eher hätten starten können.


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    In der Realität gibt es aber nur zwei Sachen wo eine FFP2 Maskenpflicht überhaupt funktioniert: Das sind sind erstens der Einzelhandel und zweitens der örtliche ÖPNV

    Schon bei längeren Bahnfahrten funktioniert eine FFP2 Maskenfpflicht nicht mehr, sondern dann wird nach spätestens ner Stunde die Maske entweder so zurechtgerückt das man vorbeiatmen kann, ständig getrunken um die Maske legitim absetzen zu können oder häufige Bahnfahrer bastelns sind sich eine teilweise ausgeräumte Maske mit der man besser atmen kann. Nutzt dann aber nichts mehr.

    Aber Bars, Clubs, Kino und Sport funktionieren mit Maskenpflicht einfach nicht, da würde so gut wie niemand mehr hingehen, so das für alle diese Bereiche eine Maskenpflich zugleich ein Defacto-Lockdown wäre!

    Blieben lediglich testen, impfen und genesen. Aber bei impfen eigentlich auch rausfällt wenn die Impfung nur drei Monate gilt. Würde man sich im Oktober impfen lassen dann wären schon ab Januar die Vorteile wieder dahin. Testen wäre okay wenn die Tests entweder mindestens 60-72 Stunden gelten würden und es wirklich genug Testmöglichkeiten die bis spätabends geöffnet hätten. Wenn man einen z.B. Donnerstag Abend gemachten Test dafür nutzen könnte um am Donnerstag ins Kino, am Freitag auf eine Sportveranstaltung und am Samstag in den Club zu gehen dann wäre das auch okay. Aber sich für ein einzelnes Wochenende 3-4x testen zu lassen ist schon zu nervig, und vorallem Samstags problematsich, wenn die Apotheken nur von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr testen. Steht man so früh auf um einen Test zu bekommen wäre man abends zu müde um noch in den Club zu gehen, und schläft man aus bekommt man in seiner Kleinstadt keinen Test mehr sondern müsste sehr weit fahren nur um in ein Testzentrum zu kommen das Samstags bis 20 Uhr offen hat. Und dann wegen dem Andrang auch noch relativ lange anstehen.