Beiträge von area58653

    Hab mir gerade Zeit genommen mir die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Thüringen anzuschauen. Da sollte sich die Ampel echt Gedanken machen, wenn sie nur noch insgesamt läppische 6,5% Wählerrückhalt (3,8% für die SPD, 1,5% für die FDP und 1,2% für die Grünen) hat:

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    Hab jetzt mal stellvertredend den Landkreis Sonneberg genommen. Aber auch in den anderen Landkreisen in Thüringen sieht es ähnlich aus. Und auch in anderen Bundesländern, egal ob Sachsen-Anhalt oder Bayern.

    Das Konzept der Ampelparteien mag gut für die Grossstädte sein, da kommt es ja von Hamburg über Berlin, Köln und Frankfurt bis nach München ja ziemlich gut an. Aber abseits der Grossstädte und Ballungsräume funktioniert es einfach nicht. Aber die Ampelpartein reagieren garnicht darauf sondern leben nur nach dem Motto "immer weiter so".

    Das ist ja das Problem, der Westen will nicht.

    Ich glaub nicht wollen kann man nicht sagen.

    Ich glaub der Westen, also die westlichen Eliten, haben einfach den Blick für die Realität völlig verloren, und leben in einer Scheinwelt in der es nur grünlinks geprägte, besserverdienende Grossstadtbewohner gibt.

    Und deshalb haben sie die Wirksamkeit der Wirtschaftssanktionen deutlich überschätzt.

    Leider kann keines meiner 5G fähigen Handys diese von O2 so häufig verwendete Frequenzkombi (obowohl n28 grundsätzlich laut Datenblatt gehen sollte).

    Genauso geht es mir auch. Und was besonders nervig ist, das ist das auch n28 SA trotz Freischaltung der SIM nicht funktioniert. Muss allerdings nicht an o2 liegen sondern kann auch an den Geräteherstellern liegen.

    Das wird doch nicht etwa der wachsende Datenverbrauch sein ;)

    Ich glaube eher an einem anderen Grund.

    Denn der Datenverbrauch ist zumindest bei mir und in meinem Umfeld seit dem Lockdown eher rückläufig.

    Aber ich denke das es eher daran liegt, das vielleicht der Marktanteil von o2 am wachsen ist.

    Der Standorte hat ja wenn ich mich richtig erinnere erst im November 2019 den LTE800 Ausbau bekommen und war bis dahin GSMonly. 2020 und 2021 waren eh Lockdown, und 2022 und 2023 hatten wahrscheinlich nur Auswärtige wo o2 schon länger gutes Netz hatte, Geräte mit o2 SIM dabei. Aber allmählich scheinen auch Einheimische ins o2 Netz zu kommen (wahrschein über die ganzen Discount- und Drillischmarken).

    Schon irgendwie merkwürdig das sich der Ausfall so lange hinzieht, und soviele verschiedene Systeme (Netzzugang, Datenverbindung, SMS, GSM Telefonie, VoLTE/VoWiFi Telefonie) betrifft.


    1&1 wird doch normalerweise nicht an allen Systemen gleichzeitig schrauben.


    Oder das was ganz Grosses in Gange, das man auf ein komplett anderes Core-Netzwerk wechselt und dafür dann auch die anderen Systeme anpassen muss?

    Aber der Standort hat schon eine neue StoB aus Mai 2024. Sollte also vielleicht dieses Jahr noch was passieren.

    Vielleicht. Allerdings sind an dem Standort alle drei Anbieter vertreten, könnte also auch Telekom und Vodafone betreffen. Gerade die Telekom ist in der Gegend ja ziemlich aktiv mit der Nachrüstung von B7 und vereinzelt auch n28.


    Mehr bringt so eine L8 only Station als Alleinversorger dann auch nicht.

    An normalen Tagen z.B. werktags abends nach dem Einkaufen oder Solarium bringt die Station in Speedtests durchaus bis zu 32 / 11 MBit/s.

    Und auch bei den Pfingstvolksfesten 2022 und 2023 gab es keine wirklichen Probleme, teilweise zwar gewisse Überlastungszeichen, mit viel höherem Upload als Download, aber immer noch so 4,23 / 10,2 MBit/s und darüber würde ich mich nicht beschweren, denn das reicht ja völlig.

    Ich war seit 1997 E-Plus Kunde und kann mich nicht daran erinnern das ich mal 24h kein Service hatte.

    Klar gab es mal Ausfälle aber die waren alle nach wenigen Stunden behoben.

    Bei bei o2 gab es schon insgesamt zweimal, 2008/2009 bei der Abschaltung des T-Mobile Roamings und dann 2016/2017 bei der Abschaltung des E-Plus Roamings in manchen Orten monatelange Ausfälle.

    Und auch ausserhalb davon gab es teilweise bei Standortkündigungen wochenlange oder monatelange Ausfälle.

    BTW: Was ist inzwischen eigentlich mit 36110 Schlitz?

    Problem ist wohl das nur zwei von vier Core-Rechenzentren laufen und bei einen Ausfall eines Rechenzentrums nicht genügend Kapazität für alle Kunden verfügbar ist.


    Eigentlich könnte man bei O-RAN mit wenig Aufwand ein Testsystem bauen um Änderungen vorher auszuprobieren.


    Meine Testkarte läuft ebenfalls nicht.

    O-RAN ist Funknetz, das hat mit dem Core-Netz nichts zu tun.


    Hat eigentlich mal jemand den Notruf gebraucht und kann bestätigen, dass er über 1&1 läuft?

    Nach meinem Kenntnisstand müssen die Simkarten ja seit längerem registriert sein um einen Notruf (112) absetzen zu können. Und die Abfrage dieser Infos sollte ja aktuell nicht möglich sein.

    Es muss nur eine SIM eingelegt sein damit beim Notruf eine IMSI mitübertragen werden kann. Registriert muss die SIM nicht sein.

    Denn es müssen ja auch jahrelang abgelaufene SIM Karten oder ausländische, jahrelang abgelaufene SIM Karten funktionieren.

    Notrufe funktionieren also schon dennoch.


    Um die Mittagszeit ging das ganze mal vollständig wieder,danach wieder nur Notrufe. Aktuell geht die Telefonie,es werden aber weder via LTE noch via 5G Daten übertragen.

    Meine Erwartung war das wenigstens bis heute 13 Uhr wieder Alles problemlos läuft. Inzwischen finde ich es auch mehr und mehr enttäuschend.


    Heute war das Ergebnis ein kleines bisschen besser:


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    Aber immer noch weit weg von akzeptabeln Werten, und das obwohl auch heute nicht sonderlich viel los war.

    Aber Alles in Allem sieht das Ergebnis schon ziemlich nach klassischer Überlastung aus.

    Wenn man ein Auto selbst bezahlen muss will man je nicht zuviel Geld ausgeben, aber wenn man es als Dienstwagen bekommt auch kein Budget verschenken.

    Elektroautos die ich persönlich in die engere Auswahl fassen würden wären:

    - Opel Astra Electric
    - BMW iX2 eDrive 20

    - Mini Cooper Countryman E

    - Audi Q4 e-tron 45

    Man muss aber auch sagen das zwar nicht die Ukraine aber der Westen unter Führung de USA zuvor schon lange Jahre Russland diskriminiert und ausgegrenzt hat. Und finde ich es schon nachvollziehbar das Russland im Gegenzug nun dem Westen eins reinwürgt. Die Ukraine ist in dem Fall leider das unschudige Bauernopfer. Aber so ist die Situation nun mal.


    Und warum ist das so? Weil man bei uns leider gepennt hat. Schon vor 10 Jahren, nach der Annexion der Krim, hätte man die Rüstungsproduktion massiv hoch fahren müssen. Dann hätte man der Ukraine alles geben können was sie gebraucht hätten um den Feind vernichtend zu schlagen. Dann hätte sich die Frage, ob er es auf ein weiteres Abenteuer dieser Art ankommen lassen wird, erst gar nicht gestellt. Die Chance ist verpasst, und jetzt steht die Sicherheit des gesamten europäischen Kontinents auf dem Spiel, sollte die Ukraine diesen Krieg verlieren oder zu einem faulen Kompromiss mit Gebietsabtretungen gezwungen sein.

    Mein konvnetionellen Waffen kann man eh keinen Krieg gewinnen, sondern nur mehr menschliches Leid verursachen und mehr Infrastruktur zerstören.

    Wenn der Westen wirklich gewollt hätte das die Ukraine den Konflikt gewinnt dann hätten sie vorallem:

    - Sich nicht auf Wirtschaftsanktionen verlassen dürfen wie sie schon im Iran gescheitert sind, sonsten stattdessen lieber internatioale Flugverbotszonen einrichten sollen.


    - Gleich am Anfang wirklich moderne Waffensysteme wie die Leopard II Panzer liefern sollen und nicht erst ausgemusterte III. Wahl Waffensysteme, und die modernen Waffensysteme erst als Russland schon weit eingerückt ist.

    - Vorallem auch an die Luftwaffe denken, und da auch ein paar wirklich moderne Flugzeuge wie Eurofighter oder Rafale liefern. Aber da ist ewig garnichts passiert, sodern erst jetzt kommen die ersten F-16, aber das sind auch Flugzeuge die in den Siebzigern entwickelt wurden, und russischen MiG-29 bestenfalls halbwegs ebenbürtig aber nicht überlegen sind.

    - Das der Westen der Ukraine nicht erlaubt Ziele auf russischem Boden anzugreifen, und auch nur sehr begrenzt Systeme liefert mit denen das möglich wäre. Zum Beispiel Taurus.

    Kurz zusammengefasst: Der Westen war im Bezug auf seine Wirtschaftssanktionen zu überheblich und hat deren Wirkung viel zu hoch überschätzt, und militärisch war am Anfang keinesfalls unterlegen sondern einach nur zu zaghaft, und das haben die Russen genutzt um entsprechend weit vorzurücken und halbwegs zuverlässige Nachschubwege zu etablieren.