Beiträge von area58653

    Spätestens seit Fukushima (kein russischer RBMK oder WWER, sondern westliche Reaktortechnik von General Electric) ist mein Vertrauen in die Kernenergie auf dem Nullpunkt angelangt.

    Fukushima hat zwar westliche Technika, aber die Sidewasserreaktoren sind schon nochmal ein, zwei Generationen älter als z.B. die Druckwasserreaktoren von Cattenom oder Gundremmingen B/C.


    Und dann kommen auch noch andere Faktoren hinzu die nicht direkt was mit dem Reaktortyp zu tun haben. In Fukushima waren einerseits überdurchschnittliche viele alte Brennstäbe den Abklingbecken, was die Lage zusätzlich verschlimmert hat.

    Grob fahrlässig war es natürlich auch im Tsunami-Gebiet weder eine zweite, halbwegs flutsichere Stromversorgung noch Kühlwasserteiche für eine rein passive Notkühlmöglichkeit zu haben.

    Diese Woche habe ich ein - wie ich finde - potthässlichen Wagen gesehen:


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    Der kostet dann auch noch zwischen 130k und über 200k, je nach Ausstattung… Insbesondere das Heck lässt ihn auf mich billig und unausgegoren wirken.

    Schön ist wirklich anders!

    Das Heck gefällt mir aber schon ganz gut, vorallem die 2x2 Endrohre haben schon was. 8)


    Aber die Front gefällt mir garnicht! <X Die wirkt einfach zu übertrieben brachial und durch die Höhe irgendwie wie ein Schrankwand. Und die extrem schmalen Scheinwerfer passen auch nicht dazu.

    Auch der ID.2 wird zum Marktstart im Jahr 2026 kein Gamechanger mehr sein, sondern nur ein weiter E-Kleinwagen der sich der Konkurrenz stellen muss.

    Ich fürchte damit wirst du leider recht haben.

    Gamechanger wären für mich vollelektrische Subkompakte die sowohl vom Preis als auch Materialanmutung, Desing und vorallem auch Fahrleistungen auf dem Niveau von subkompakten Verbrennern wie Audi A1, Hyundai i20, Kia Rio, Seat Ibiza, Suzuki Swift und VW Polo liegen.

    Preislich denke ich da an so 31.890€ UVP und real dann 31.890€ + 5.250€ Zusatzausstattung - 4.920€ Händlerrabatt + 890€ Überführungskosten = 33.110€ Händlerpreis.

    Und technisch denke ich an einen 68 KWh Akku, 185 km/h Vmax, 22 KW AC-Lademöglichkeit für schnelle Feierabendnachladung und 75 KW CCS-Lademöglichkeit für schnelle Unterwegsladung.



    Was in meiner naiven Vorstellung interessant wäre, ein "Höchstpreis"-Anbieter, der wirklich jede Milchkanne, jedes Seitental und jeden Ferienweiler ausbaut. Dann könnten die Kunden entscheiden, ob sie das Angebot annehmen oder für weniger Geld hat mit einer punktuell lausigen Netzqualität zufrieden sind.

    Ich denke das viele Leute zwar schon bereit wären einen gewissen Aufpreis für eine gute Mobilfunkversorgung zu bezahlen, aber bei weitem keine Höchstpreise.

    Denn eigentlich hatten wir die Situation schon vor einigen Jahren.

    Ein o2 Free 16GB für knapp 5€ oder ein o2 Free 60GB für knapp 10€ waren schon sehr unbefriedigend wenn man bis auf gelegentliche Grossstadt-Wochenendausflüge nur GSMonly hatte und folglich eh nur so lächerlicher 100-150 MB nutzen konnte.

    So effektive 22,50€ (34,95€ bei etwa 300€ enthaltener Hardwaresubvention) für einen T-Mobile CompleteComfort S haben zwar die meisten Leute auch noch als akzeptabel angesehen. Aber die darin enthaltenen 500GB haben eben selbst bei sparsamer Datennutzung für so 6-9 Tage gereicht, den Rest des Monats war man dann auch auf 64 KBit/s gedrosselt und das war dann auch nur geringfügig besser als o2 EDGE.


    Die effektiven 63,50€ (79,95€ bei etwa 400€ enthaltender Hardwaresubvention) die ein Telekom CompleteComfort XL gekostet hätte, wollte schon damals niemand ausgeben.

    Und damals hatte Mobilfunk noch einen wesentlich höheren Stellenwert als heute, einerseits weil Mobilfunk damals noch als Statussymbol taugte, anderseits weil damals auch Social Media noch wesentlich mehr los war als heute.

    Ich hab den Eindruck das Mobilfunk heute immer unbedeutender wird. Vorallem weil Social Media wegstirbt, immer mehr Nachrichtenseiten ihren Content hinter Paywalls verstecken.

    Ich hab eher den Eindruck das Mobilfunk heute oft nur noch Hintergrundberieselung ist, die natürlich gerne mitgenommen wird, wenn sie billig zu haben ist. Aber wirklich Geld dafür ausgeben will kaum jemand.


    Die Bundesnetzagentur scheint sich vorzustellen, dass drei oder vier Netzbetreiber in ähnlich guter Qualität die Provinz ausbauen sollen. Das wäre für den vermeintlich oder tatsächlich teureren Anbieter natürlich ein Alptraum.

    Ich sehe da noch ein zweites Problem!

    Nämlich wenn man extrem in die Pampa ausbauen muss, fehlt das Geld um dafür in den Dörfern und Kleinstädten endlich Mid-Band auszubauen.

    Und wenn man nur Low-Band bieten kann, dann fehlt der Anreiz das man den Kunden irgendwelche Mid-Range Tarife mit 100-200 MBit/s 5G geschweige denn Premium Tarife mit 5G Max verkaufen kann, da man eh nichtmal die bis zu 50 MBit/s die heute jeder Discount-Tarif bietet, erreichen kann.

    Und so verliert man dann immer mehr Kunden aus den Mid-Range Marken und Premium Marken an die Discounter.

    Und das ist dann schon schlecht für die Mobilfunkanbieter, wenn dann die Einnahmen noch mehr zurückgehen.

    o2 hätte zwar dann eine Erweiterung nötig, aber ich denke nicht ds o2 dafür ein neues Fundament oder einen neuen Stromanschluss braucht. Denn die Nokia Technik lässt sich ja flexibel erweitern. Da würde man wohl nicht viel merken ausser Antennentausch und ein paar Module mehr.

    Es könnte sein das die Telekom erweitern will, aber reines Mid-Band B3+B3+Bn1+B7 mit eigener eNB zubaut, und G8+B20+B8 so wie es ist mit zwei Sektoren belässt.

    Anderseits könnte es auch sein das es vielleicht garkein Mobilfunk ist, sondern FM oder DAB+ Rundfunk vielleicht? Sowas wird aber in der Regel länger in Voraus angekündigt.

    Ich glaub selbst wenn es zur Kernschmelze kommen würde, dann würde es wohl auch nicht schlimmer als in Three-Miles-Island machen, denn solche Druckwasserreaktoren wie in Cattenom haben schon ein halbwegs stabiles Containment.

    Und deinen Wandertouren nach zu urteilen kommst du doch garnicht aus der Grenzregion zu Cattenom, sondern eher aus dem sudöstlichen RLP und bist weiter von Cattenom entfernt als die Menschen in Luxembourg und Saarbrücken, das heisst du könntest selbst bei einem GAU rechtzeitig evakuiert werden. Und Tiere wie Pferde oder Immobilien um die du dir Sorgen machen müsstest hast du auch nicht. So gesehen musst du dir doch da echt keine Sorgen machen.

    Mal im Ernst, keine Sau kennt Quam, wenn ich schon eine Marke zurück hole dann eine die Bekanntheit hat und das wäre zb Simyo oder BASE, gerade bei den jetzt 30-50 Jährigen dürften die meisten BASE kennen. Allerdings dürfte Telefonica die Marke BASE sowieso nicht mehr nutzten weil die Marke ist eingetragen von der Koninklijke KPN N.V und auch SIMYO gehört mittlerweile der ORANGE ESPAGNE, also hat sich das auch erledigt.

    Was die reine Bekanntheit betrifft stimme ich dir zu!

    Allerdings finde ich das Markeimage von Quam viel besser und cooler als bei Simyo und Base.

    Quam war damals 2001/2002 schon ziemlich cool, und der Konkurrenz ebenbürtig, denn man hatte die gute Sprachqualität des E-Plus Netzes. Und UMTS und geschweige LTE gab es damals noch bei einem Anbieter.

    Simyo hingegen hatte immer und überall ein totales Billigimage, so wie Dacia bei den Automarken.

    Base weckt bei mir in zweierlei Hinsicht negative Erinnerungen!


    Einmal erinnert mich an Base vorallem an die Zeit als die Shops nicht mehr nach Mobilfunshops einer Marke ausgesehen haben, sondern eher wie pakistanische Gemischtwarenläden weil es die E-Plus Gruppe damals mit ihrer Mehrmarkenstrategie so übertrieben hat, das am Ende garkeine der Marken mehr richtig erkennbar war.

    Und dann noch die Sache mit dem Netz, denn wenn ich an die Marke Base denke, dann denke ich eher an Frühling 2012, und als Geräte an Apple iPhone 4 S, Samsung Galaxy S2 und LG Optimus 2X, aber man mit Base damals ausserhalb der Grossstädte und Ballungsräume dann immer nur einen Punkt oder ein G für GPRS oder bestenfalls ein E für EDGE im Display hatte, und amit eigentlich kaum Datendienste nutzen konnte. Während man mit den D-Netzen schon nahezu überall UMTS hatte.


    Aber meiner Meinung nach sollte man eher Marken reduzieren statt mehr zu launchen. Mehr Marken brauchen mehr Werbung und kosten mehr Geld bringen aber nicht unbedingt mehr Kunden.

    Auch da würde ich dir prinzipiell zustimmen, vorallem Marken deren Tarife sich eh nicht untescheiden, wie z.B. die ganzen Drillisch-Marken, braucht kein Mensch.

    Aber für eine "App-Marke" wie Fraenk darf es schon ein eigener Markenname sein. Und da o2 noch kein solches Angebot hat, wäre es schon intressant so ein Angebot zu launchen. Und eine Wiederbelebung der Marke Quam wäre da schon schön.

    Oder Loop fand ich als Marke auch nicht schlecht. Denn bei Loop denke ich nicht an die späten Zeiten wo man durch den Netzausbau den Anschluss verloren hat, sondern wie bei Quam eher an die Zeit um 2001/2002 wo Loop noch grün war, es eh nichts anderes als GSM gab, und man durch das T-D1 Roaming auch ein gutes Netz hatte.

    Bei uns (22 Partein in zwei zusammengebauten Blöcken, gemeinsame Tiefgarage mit 22 Parkplätzen) wurde nun diese Woche endlich die Lastverteilung/-mangement installiert + 3 Stellpätze haben sich gleich anschließen lassen mit einer Wallbox. Jetzt kann jeder weitere, sofern er mag, sich an dieses Lastverteilung/-mangement dranhängen (müssen aber geeichte und vernetzbare Wallboxen sein).

    Mal sehen, bin gespannt wie sich das jetzt entwickelt.

    So ein System ist aber allenfalls solane intressant, solange nicht allzuviele Leute anschliessen und das Lastmanagement nicht greifen muss.

    Denn ansonsten hat man da zwar recht hohe Anschaffunskosten für eine vernetzbare Wallbox, aber nicht mehr Nutzwert als bei einer einfachen Schukosteckdose, wenn gerade zur Hauptladezeit am Feierabend ohnhine auf Schukoleistung abgeregelt wird.

    Wenn man erst spätabends zum über Nacht laden anschliesst wird zwar die Lastregelung nicht mehr greifen, aber dann ist die Ladeleistung ohnehin relativ egal.


    Wie das 25K-Modell aussieht werden wir erst wissen wenn es auf den Markt kommt. Die Zeiten in denen VW Basismodelle mit besserem Klappstuhl und "ohne alles" verkaufen konnte, dürften aber vorbei sein. Mit dem Citroen e-C3 gibt es bereits heute eine Alternative in dem Segment. Ebenfalls vor dem ID.2 dürften der Renault 5 E-Tech, vielleicht auch ein Tesla Model 2 erscheinen, sowie etliche "Made in China"-Modelle, die man heute noch gar nicht kennt.

    Der Citroën e-C3 und Renaul 5 sind aber bei weitem keine "Gamechanger" da technisch doch relativ schwach sind, ganz besonders der Citroën e-C3.

    Und für das Geld was ein Citroën e-C3 als Neuwagen kostet bekommt man auch einen gebrauchten ca. 2 1/2 jährigen Audi Q4 e-tron 35 der dann nicht nur von den technischen Werten her besser ist, sondern auch von der Materialanmutung, Verarbeitung und Markenimage.

    Nicht nur der Preis allein ist entscheidend, sondern der Preis in Relation zu der gebotenen Leistung.

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    Man sieht den Sprung um 9:40 wo die Sonne über die Hecke kam. So in etwa dürfte es dann auch bei dir aussehen, und ebenso dann Abends.


    Die morgentliche Abschattung ist ja nicht so schlimm, aber eine abendliche Abschattung ist schon schlimmer, da viele Haushalte gerade dann den höchsten Eigenverbrauch hätten. Und das ist ja bei typischen Balkonkraftwerken das Einzige was zählt, weil da die Einspeisung garkeinen Erlös bringt.