Beiträge von area58653

    Für den Globus nicht, für die deutschen Steuerzahler macht es dagegen einen erheblichen Unterschied aus.

    Denn Deutschland hat sich zu Klimazielen verpflichtet und hat dadurch mit Milliarden andere Länder subventioniert deren Ziel zu erreichen und nun werden weitere Milliarden benötigt Deutschlands Ziele zu erreichen.

    So wirklich intressiert mich auch als Steuerzahler eh nur was bei mir und in meinem Umfeld passiert.

    Ob die geförderten E-Autos nun im Ruhrpott oder auf Fyn rumfahren, macht für mich keinerlei Unterschied.


    Und die Ziele sind ja erstmal nur Richtwerte, die man nachträglich anpassen kann. Wenn deutsches Steuergeld hilft das Dänemark seine Ziele übererfüllen kann, dann kann man im Gegenzug auch die deutschen Ziele etwas lockern.


    Wer jetzt in die E-Auto-Welt einsteigen will, bekommt gebraucht sehr günstige Modelle. Beispielsweise die Zoe von Renault. In einschlägigen Foren kann man nachlesen welche Vor- und Nachteile das Auto hat.


    Ein Mega-Vorteil ist der 22 kW AC Ladeanschluss, den viele viele superteure Autos wie Mercedes EQS, Porsche Taycan, Porsche Macan etc. nicht haben, auch nicht gegen Aufpreis.

    Ich sehe eine 22KW AC-Lademöglichkeit zwar auch als grossen Vorteil, aber beo der Renault ZOE muss man nämlich fairerweise auch sagen das die im Gegenzug dafür in den meisten Varianten CCS-Schnellladung kann oder in der einzigen CCS-Variante dann nur um die 45KW. Ausserdem kann die Renault ZOE nur je nach Variante 135 km/h oder maximal 140 km/h Vmax was für die Mittelstreckentauglichkeit schon ein sehr grosser Nachteil ist.

    Wirklich wünschenswert wären eigentlich sowohl 22KW AC also auch mindestens 75KW CCS und mindestens so 185 km/h Vmax.

    Den "Vorteil" schätzt kaum jemand. AC Lader unterwegs sind am aussterben. AC Lader in Deutschland zu Hause haben 11 kW und das ist in der Regel schon zu viel, weil man damit selbst einen großen Akku über Nacht lässig geladen bekommt.

    In meiner Region sind 22KW AC-Lader schon noch deutlich häufiger als CCS-Lader auch wenn die CCS-Lader zum Glück auch langsam am Kommen sind.

    Aber 22KW wären eben auch prinzipiell als heimische Lademöglichkeit machbar, der Aufwand und die Kosten sind quasi identisch zu 11KW.

    11KW ist irgendwie garnichts Halbes und nichts Ganzes. Der Aufwand ist genauso gross wie bei 11KW, aber für zügiges Feierabendladen um die Feierabendreichweite zu füllen ist es immer noch zu wenig.

    Und für die Übernachtladung reichen einphasige 3,7KW auch aus.


    Wo ist das Problem? Lerrohre sind schonmal die halbe Miete (idealerwesie sollten natürlich Zugdrähte mit verlegt worden sein, dann ist das Strippenziehen mit wenigen Handgriffen erledigt).

    Kommt drauf an wo die Leerrohre enden. Wenn sie schon nah an der Haupftverteilung enden und man sie nur noch dort anschliessen und ggf. höchstens noch einen weiteren Zählerschrank daneben intstallieren muss, dann ist es natürlich schon ziemich ideal.

    Aber wenn das Leerrohr nur irgendwo im Keller endet, und mehrere Mauerdurchbrüche erforderlich sind, wird es trotz Leerrohr noch ziemlich teuer.

    Dann multipliziere das Ganze bitte noch mit einem Faktor für die Anzahl der Länder, in die visafrei eingereist werden kann. ;)

    Das sollte man nicht überbewerten.

    Denn es gibt nicht nur visafrei und visapflichtig, sondern unendlich viele Abstufungen. Und oft ist eine Einreise in visumpflichtiges Land sogar einfacher und unkomplizierter als in ein visafreies Land.

    Denn manche Länder sind zwar aus diversen Grünen (zum Beispiel entweder Stolz das sie grundsätzlich Visafreiheit nur auf Gegenseitigkeit machen und keine einseitige Visafreiheit anbieten, oder aber um eine Einnahmequelle für Devisen zu haben) aber die Ausstellung eines Visums ist reine Formsache. So wollen aussen Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort, Angaben zu weiteren Staatsbürgerschaften und nem Foto nichts weiter wissen. Und natürlich das Geld.


    Umgekehrt gibt es auch Länder die offiziell visiafrei sind, aber die eine Einreiseerklärung mit diversen Nachweise wie Einkommen oder ausreichend Ersparsnisse wollen, die in der Ausführlichkeit weit über viele Visaanträge hinausgehen.


    Wie zuvor geschrieben, kostet er mehrere hundert Dollar.

    Das hat aber auch seine Gründe, nämlich das Syrien wegen der vielen westlichen Sanktionen gegen die Assad-Regierung kaum auf normalem Wege an Devisen kommen kann, und durch den Krieg der Staat generell knapp bei Kasse ist. Da sind überhohte Gebühren für Reisepässe eine der wenigen Möglichkeiten überhaupt und Geld und ggf. Devisen zu kommen.

    Genau und diese Kunden müssen damit rechnen das der Anbieter von seinem Recht gebrauch macht und diese Kunden Fristgerecht kündigt.

    Der Kunde kann sich dann ja gerne bei einem anderen Anbieter umschauen und dort einen Tarif buchen.


    Kann alles also nicht so schlimm sein für den Kunden, ansonsten...

    Natürlich kann man man Verträge zu den regulären Kündigungsfristen kündigen oder befristete Verträge nicht verlängern. Aber gerade in der Mobilfunkbranche sind Kündigungen durch den Anbieter schon sehr unüblich.

    Und wenn es keinerlei Zeichen gibt, und man denkt es sei Alles in der Geschäftsbeziehung in Ordnung, aber man dann quasi aus dem Nichts gekündigt wird, ist das schon etwas unfair.

    Ich glaube ja das die meisten Kunden garkeinen so grossen Wert auf Unlimited legen, sondern auch gut mit 750GB im Monat oder 25GB pro Tag und anschliessender 384 KBit/s Softdrossel und fair bepreister Nachbuchmöglichkeit leben könnten.

    Oder wenn man wirklich Unlimited machen will könnte man z.B. mit einer Formulierung "Kunden die über 750GB im Monat verbrauchen empfelen wir bei Verfügbarkeit VDSL oder Glasfaserprodukte."

    Dann wüssten die Kunden wenigstens woran sie sind und welches Gesamt-Datenvolumen unbedenklich ist.

    Man könnte durchaus denken das o2 bewusst Unsicherheiten schüren will, damit sich nicht trauen bis zum Schwellenwert auszureizen und ggf. Festnetz zu kündigen, wenn sie feststellen würden das sie auch zusammen mit Festnetz weniger als den Schwellenwert verbrauchen würden.


    Kann alles also nicht so schlimm sein für den Anbieter, ansonsten....

    Ich denke das o2 wollte das sich die Kunden entweder mit dem o2 Mobile XL 280GB begnügen oder wirklich hohe Preise für o2 Unlimited Max bezahlen, aber die Kunden nicht bereit waren das zu machen.

    Das Problem beim Umweltbonus war eher das der Herstelleranteil eh nur reine Makulatur war der auf die Listenpreise aufgeschlagen wurde, und selbst der Staatsanteil wurde teilweise von den Herstellern eingestrichen indem sie kaum Rabatt auf E-Autos gegeben haben.

    Das relativ viele E-Autos die in Deutschland mit Umweltbonus zugelassen worden sind nach Dänemark gingen, ist eigentlich garnicht so schlimm. Denn für die globale CO2-Bilanz macht es keinen Unterschied ob sie in Deutschland oder Dänemark genutzt werden. Im Gegenteil, die Nutzung in Dänemark ist sogar effektiver, da der dänische Strommix einen deutlich geringeren CO2-Ausstoss hat als der deutsche Strommix.

    Deutschland macht leider alles kaputt. In anderen Ländern kann man einfach Alles relativ bequem mit den Mastercard & Visa Produkten erledigen.

    Da gehen oft schon die komplett anonymen Prepaidkarten bis etwa 2.000€ Guthaben / 250€ Onlinekäufe / 250€ POS-Zahlungen was eh schon für die meisten Alltagsgeschäfte ausreichen.

    Und namentliche Prepaidkarten oder namentliche hybride Kreditkarten mit Prepaidfunktion * gehen bis 100.000€ was für einen Autokauf auch locker ausreichen würde.

    * bedeutet das es eine klassische Kreditkarte mit z.B. 1.600€ Limit ist die einmal monatlich abgerechnet wird, aber die Karte nicht nur eine Kartennummer sondern auch noch eine IBAN hat auf die man Geld überweisen kann. Wenn man also 98.400€ auf seine Karte überweist hat man dann volle 100.000€ Limit. Und das Guthaben wird dort übrigens auch noch einigermasen passabel (so 0,6% bis 1,25% wie die Basisvezinsung bei unseren deutschen Tagesgeldkonten) verzinst.

    Zudem sind im Ausland Kartenzahlungen immer etwas anonymer da dort nur so wie früher bei uns das Datum übermittelt wird, und es kein KassenSichV und keine TSE-Pflicht gibt.

    Und scheinbar sind dort auch die Banken und Zahlungsdienstleister genügsamer und fordern nicht soviel Provision bei der Nutzung von Mastercard & Visa Produkten so das sie dort fast jeder akzeptiert.

    Aber in Deutschland sind wir so rückständig das es keine hybriden hybride Kreditkarten mit Prepaidfunktion gibt, und echtes Kreditlimit im fünfstelligen oder sechsstelligen Bereich bekommen nur Topverdiener. Zudem denke ich das auch viele Autohäuser garkeine Kartenzahlung beim Neu- oder Gebrauchtwagenkauf akzeptieren würden weil ihnen die Kosten dafür zu hoch wären.

    Unsere Regierung hat halt keinen Plan fürs Ziel!


    Die Hersteller machen es schon lange vor. Man muss die Fahrzeuge günstig über Gewerbeleasing in den Markt pressen.


    Fürs Gewerbe tun in Deutschland doch sowohl die Hersteller als auch die Regierung viel! Die 0,25% Besteuerung von Elektrodienstwagen macht E-Autos als Dienstwagen schon sehr attraktiv.

    Das gilt übrigens nicht nur bei den E-Autos sondern auch bei den Corona-Regeln wo man sich privat nichtmal zu viert oder fünft draussen im Garten treffen durfte aber Hunderte Mitarbeiter in einer Produktionshalle kein Problem waren.

    Aber das Problem ist das für Privatkunden attraktive Angebote fehlen.

    Und diese Strategie billig Gewerbefahrzeuge in den Markt pressen funktioniert bei E-Autos eben weniger als bei Verbrennern, da es bei den E-Autos noch viel grössere technische Fortschritte gibt, und dann E-Autos nach drei Jahre schon gewissen Nachteile gegen E-Autos der aktuellen Generation haben. Wenn man jetzt mal als Beispiel einen gebrauchten Audi Q4 e-tron 35 (war 2021 das Einstiegsmodell) mit einem neuen Audi Q4 e-tron 45 (heutiges Einstiegsmodell) vergleicht.

    Und auch bei den Verbrennern hat diese Strategie einige sehr unschöne Auswirkungen. Nämlich das übermässig graue, weisse und schwarze Kombis und SUVs von der Mittelklasse aufwärts in den Gebrauchtwagenmarkt gedrückt werden, aber Subkompakte, Kompakte, Coupes und Cabrios oder auch einfach farbige Autos im Markt fehlen.

    Ich kann die Seite von O2 da schon etwas nachvollziehen.
    Nehmen wir mal den Fall eines üblichen raffgierigen MyDealz Users als Super GAU an:
    +20 Datenkarten, die verkauft das Krokodil für 10€/mntl. das Stück.
    Kostenpunkt ca. 50€/mntl. für den Vertrag, Einnahmen dann 200€/mntl.
    Und dann zieht jeder der Datenkartennutzer mal so seinen 1TB im Monat.
    Das wäre dann mal eben über 20TB Verbrauch in ganz Deutschland irgendwo verteilt!


    Das die gewerbliche Weitervermietung definitiv nicht okay ist, das sollte doch hoffentlich jedem klar sein. Und wäre nicht nur eine fristlose Kündigung sondern auch noch Schadensersatz gerechtfertigt.

    Aber eine unentgeltliche Weitergabe innerhalb von Familien und Freundeskreisen ist was Anderes, nämlich etwas absolut Übliches und auch etwas das sich die Leute nicht verbieten lassen.

    Solange sich Gesamttraffic im Rahmen hält weil die Karten nur als Datenkarten im Smartphone und allenfalls zum gelegentlichen Notebook- und Tablet-Tethering verwendet werden ist es ja kein Problem.

    Ist aber schon eine deutliche Verteuerung, und gerade 24GB Tagesvolumen sind schon ganz ordentlich, und eh nicht von vielen Kunden zu reissen.

    Da wäre eine weitere begrenzte DayFlat unter der 7€ Unlimited Dayflat schon sinnvoll. Wobei mir da dann aber eher eine 10GB DayFlat für 4€ oder 8 GB DayFlat für 3,50€ lieber wäre.


    7€ ist für absolute Ausnahmefälle das mal zuhause DSL ausfällt oder man mal in einer Unterkunft ohne brauchbares WLAN gelandet ist vertretbar. Bei regelmässiger Nutzung in der Gartenlaube oder beim Camping aber doch deutlich zu teuer.

    Wohne in ner heavy holoday Region.


    Kann das absolut bestätigen. Martyn schreibt da einfack nen Mist, sorry.

    Ich wollte eigentlich garnicht auf das Thema eingehen weil ich glaube das es dann zu sehr Off-Topic wird, aber wenn ihr unbedingt wollt.

    Ich finde das Deutschland als Urlaubsland für sehr viele Leute ziemlich unattraktiv ist, und ganz besonders die sogenannten Tourismusregionen. Denn die deutschen Tourismusregionen haben nur zwei Zielgruppen:

    - Ü50 oder eigentlich eher Ü60 Wellnesstouristen
    - Junge Familien mit Kindern zwischen Babyalter und bis etwa 2. Klasse Grundschule

    Wenn man zu keiner diesen beiden Zielgruppen gehört dann haben die deutschen Tourismusregionen fast nichts zu bieten. Gut, so Sachen wie Städtereisen gehen natürlich schon irgendwie für Alle Zielgruppen, aber das macht man dann eher als zusätzlichem Kurztrip aber nicht als Haupturlaub. Und auch da wüde ich sagen: Alles was im 350km Umkrei ist kennt man eh von Tagesausflügen und bei mehr als 350km Entfernung Anreise per Bahn oder evtl. auch per Flugzeug bequemer als mit dem eigenen Auto.