Für den Globus nicht, für die deutschen Steuerzahler macht es dagegen einen erheblichen Unterschied aus.
Denn Deutschland hat sich zu Klimazielen verpflichtet und hat dadurch mit Milliarden andere Länder subventioniert deren Ziel zu erreichen und nun werden weitere Milliarden benötigt Deutschlands Ziele zu erreichen.
So wirklich intressiert mich auch als Steuerzahler eh nur was bei mir und in meinem Umfeld passiert.
Ob die geförderten E-Autos nun im Ruhrpott oder auf Fyn rumfahren, macht für mich keinerlei Unterschied.
Und die Ziele sind ja erstmal nur Richtwerte, die man nachträglich anpassen kann. Wenn deutsches Steuergeld hilft das Dänemark seine Ziele übererfüllen kann, dann kann man im Gegenzug auch die deutschen Ziele etwas lockern.
Wer jetzt in die E-Auto-Welt einsteigen will, bekommt gebraucht sehr günstige Modelle. Beispielsweise die Zoe von Renault. In einschlägigen Foren kann man nachlesen welche Vor- und Nachteile das Auto hat.
Ein Mega-Vorteil ist der 22 kW AC Ladeanschluss, den viele viele superteure Autos wie Mercedes EQS, Porsche Taycan, Porsche Macan etc. nicht haben, auch nicht gegen Aufpreis.
Ich sehe eine 22KW AC-Lademöglichkeit zwar auch als grossen Vorteil, aber beo der Renault ZOE muss man nämlich fairerweise auch sagen das die im Gegenzug dafür in den meisten Varianten CCS-Schnellladung kann oder in der einzigen CCS-Variante dann nur um die 45KW. Ausserdem kann die Renault ZOE nur je nach Variante 135 km/h oder maximal 140 km/h Vmax was für die Mittelstreckentauglichkeit schon ein sehr grosser Nachteil ist.
Wirklich wünschenswert wären eigentlich sowohl 22KW AC also auch mindestens 75KW CCS und mindestens so 185 km/h Vmax.
Den "Vorteil" schätzt kaum jemand. AC Lader unterwegs sind am aussterben. AC Lader in Deutschland zu Hause haben 11 kW und das ist in der Regel schon zu viel, weil man damit selbst einen großen Akku über Nacht lässig geladen bekommt.
In meiner Region sind 22KW AC-Lader schon noch deutlich häufiger als CCS-Lader auch wenn die CCS-Lader zum Glück auch langsam am Kommen sind.
Aber 22KW wären eben auch prinzipiell als heimische Lademöglichkeit machbar, der Aufwand und die Kosten sind quasi identisch zu 11KW.
11KW ist irgendwie garnichts Halbes und nichts Ganzes. Der Aufwand ist genauso gross wie bei 11KW, aber für zügiges Feierabendladen um die Feierabendreichweite zu füllen ist es immer noch zu wenig.
Und für die Übernachtladung reichen einphasige 3,7KW auch aus.
Wo ist das Problem? Lerrohre sind schonmal die halbe Miete (idealerwesie sollten natürlich Zugdrähte mit verlegt worden sein, dann ist das Strippenziehen mit wenigen Handgriffen erledigt).
Kommt drauf an wo die Leerrohre enden. Wenn sie schon nah an der Haupftverteilung enden und man sie nur noch dort anschliessen und ggf. höchstens noch einen weiteren Zählerschrank daneben intstallieren muss, dann ist es natürlich schon ziemich ideal.
Aber wenn das Leerrohr nur irgendwo im Keller endet, und mehrere Mauerdurchbrüche erforderlich sind, wird es trotz Leerrohr noch ziemlich teuer.