Beiträge von 01454er

    Du bist na dran mit deiner Theorie zu den Reparaturen. Es geht immer ums Geld. Richtig. Aber es geht auch um Verunsicherung. Und wenn Politik erratisch und ideologisch wird, ist die Sicherheit, die die Anschaffung langlebiger Konsumgüter bedingt, leider für viele Leute nicht mehr groß genug.


    Außerdem ist es Banane, ob man einen Golf V, VI oder VII fährt. VW-Radio raus. Android rein. Fertig.

    ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht. Man kann noch wenigstens 12 Jahre problemlos Verbrenner als Neuwagen kaufen, von Gebrauchten ganz zu schweigen. Warum sollte man dann heute Rostlauben mit Gewalt an Leben erhalten? Aber gut, ein Ding mehr, bei meinen Mitmenschen, das ich nicht verstehe.

    Naja. Wenn die Fahrzeuge in D im MITTEL über 11 Jahre alt sind, sind 12 Jahre Restnutzung kein Argument. Ausserm weiss niemand, was Politik bezüglich der Steuern auf Kraftstoffe anrichten wird.

    Die Antriebstechnik ist natürlich die Gleiche, aber das Konzept ist komplett anders.

    Die VW ID Modelle sind typische Elektroautos für Elektro-Enthusiasten und Ökohipster mit den typischen Kennzeichen: Nahezu komplett geschlossene Front, grosse reingebastelt wirkende Touchscreens und Fokus auf Assistenzsysteme statt auf Fahrspass.


    Die Audi Elektromodelle hingegen versuchen trotz gleicher Antriebstechnik weiterhin soviel Audi wie möglich zu sein, sowohl was das Aussendesign als auch das Cockpit betrifft.

    Womit dann also deiner Meinung nach Außendesign und Cockpit entscheidend für den Fahrspaß sind? Ist bei mir vollkommen anders und überwiegend sogar nicht vom Auto selbst beeinflusst. Habe ich auf langen Fahrten keinen Stau, habe ich Fahrspaß. Ergo braucht’s den Luxus der Flexibilität des Fahrtbeginns und ein halbwegs schlaues Navi. Letzteres ist bei mir Waze, das besonders in Ost- und Südeuropa sehr prognosesicher ist.


    Meine Meinung zu eAutos: Ich fahre mit dem eigenen Auto keine 25tkm p.a. und lege zu viel Wert auf sehr günstige Kosten pro Kilometer. Also wird es der geerbte Golf mit seinen bisher 10 Jahren und 180tkm noch ein Weilchen machen dürfen. Nahziel: 250tkm = noch 2.5 Jahre. Danach? Keine Ahnung! Ich kann weder in der Firma noch zu Hause laden. In der Firma müsste ich relativ stark elektrisch umbauen, um verwertbare Querschnitte quer durchs Haus verlegen zu können. Zu Hause? Blockrandbebauung, ergo ausgeschlossen, da Laternenparker. Sollte also der Golf plötzlich ableben, wäre es wieder ein Verbrenner. Mindestens 5 Jahre alt. Ggf. einer mit Restgarantie aus Korea, um nicht die Katze im Sack zu kaufen. Sollte ein Wunder geschehen und meine 18000-Einwohner-Heimat irgendwann mehr als 5 Ladesäulen beheimaten, würde ich im ersten Schritt per Langzeitmiete einen Elektrischen für 6-12 Monate testen.


    Jedenfalls bleibe ich gespannt, wie man der breiten Masse das Verbrennerfahren mit eAutos weit jenseits der 25000€ austreiben will. Bzw. darf man irgendwann dann gespannt sein, wie die Krankenschwester vom Dorf in die Stadt zur Nachtschicht anreist oder ob sie sich nicht einen Job auf dem Dorf z.B. in der Pflege sucht, der per Fahrrad abwickelbar ist. Man sollte nicht vergessen, dass Autos in D im Schnitt 11,3 Jahre alt sind und somit ein riesiger Gebrauchtmarkt deutlich unter 10000€ existiert, den Elektrische absehbar nicht bedienen können.


    Über Wirkungsgradketten müssen wir nicht diskutieren. Am Ende wird sich immer das Effizientere durchsetzen. Fraglich bleibt nur, wie man die Verwerfungen auf dem Weg dahin glättet ohne die Gesellschaft zu sprengen.


    Freunde, die Werkstätten betreiben, berichten: Die Leute lassen aktuell ihre alten Karren instand setzen, koste es, was es wolle. Viele wollen/können nicht elektrisch, wollen aber auch mit einem neuen oder jüngeren Verbrenner nicht in die Sackgasse hinein kaufen. In der Firma haben wir im Juni einen LT28 nach 21 Jahren wieder einmal durch den TÜV gebracht. Keine Augenweide, aber fährt. Und ein neuer/anderer Transporter hätte deutlich mehr Wertverlust als die für den TÜV „investierten“ 2500€ im ersten Jahr an Wertverlust generiert.

    2/3 der Gewinne der DTAG kommen aus dem US-Geschäft. Außerdem ist T-Mobile US der global am höchsten bewertete Mobilfunkkonzern.


    Wenn aber T-Mobile US um die 179 Mrd wert ist, die DTAG daran knapp über 50% hält, selbst aber „nur“ 94 Mrd. wert ist, kann man die Aussagen von Herrn Höttges schon irgendwie verstehen. Der Druck auf ihn und „seinen“ Laden ist immens.


    Die DTAG drücken über 135 Mrd Euro Schulden. T-Mobile US liegt da bei über 75 mrd. Ohne die Struktur der Anleihen zu kennen, könnten die Entwicklungen am Zinsmarkt diesbezüglich durchaus spannend werden. Der massiv gestiegene Zins muss dazu nur eine zunehmende Zeit einwirken.


    Am Ende wird er weder in D noch in den USA große Sprünge machen können, solange die Zinsen nicht deutlich sinken. Jeder Euro wird gebraucht werden, das US-Wachstum zu treiben bzw. alternativ die Gläubiger zu füttern. Eine Sondersituation mit Nullzinsen geht zu Ende, die die DTAG davor bewahrt hat, die US-Tochter aus finanziellen Nöten abwerfen zu müssen. Und nun hat der auch noch große Player an der Backe, die in den Mobilfunk einsteigen und sich aufschwingend, das Festnetz aus dem All zu attackieren.


    Vielleicht bereitet er aber auch nur seinen Abgang vor, ehe die Bewertungen angepasst werden.

    Ursprünglich ging es um zwei Sims eines Vertrags in verschiedenen Geräten, und deren Netz im Roaming- mit dem gleichen Gerät hast du doch erst angefangen?

    Noch einmal für dich: Ich bin halt nicht fehlerfrei. Im Gegensatz zu dir.


    Zum Thema: Eine Fullflat steckt im Router, 3 in iPhones, 2 in iPads. Alle im selben Einsatz im Ausland. Alle im gleichen Vertrag mit Connect. Keine der oben beschriebenen Probleme.


    Meine multisim vom 20 GB-SIM vom Tarifhaus hab ich vorhin mal getestet. Auch keine Probleme.

    Dann habe ich doch was falsch verstanden. Seltsam. Wer hat 2 Sims eines Vertrags in einem Gerät und warum? Aber vielleicht ist es hier einfach nur zu sonnig, um denken zu können.


    Hab aber multiSIMs hier in Nutzung. Fullflats in den Handys der Familie und im Router in der Wohnung. Alle LTE. Alle wechseln im halbwegs Gleichtakt das Netz.

    Also Prinzip "Gießkanne" einen Tropfen auf jeden heißen Stein, der dann letztlich keinen Effekt hat. Dann bin ich für lieber so, in der Hoffnung dort nachhaltig Wertschöpfung zu etablieren. Da hat dann auch perspektivisch das Steuersäckchen etwas davon.

    Man könnte über x Jahre steuerfrei stellen. Klappt aber in der EU nicht, das Konzerne über Holland/Irland-Konstrukte eh kaum Steuern zahlen.


    Die Hoffnung auf ein sich Rechnen hat die Vergangenheit gezeigt, geht nahezu nie auf. Wie viel Geld haben Kohle-, Solar-, Ost-, Biogassubventionen zurückgespielt. Subventionen sind Drogen, die abhängig und erpressbar machen. Wie richtige Drogen.

    Ich glaube, du wirfst hier zwei Dinge durcheinander: Einerseits O2-Multicards in verschiedenen Geräten, die zum selben Vertrag gehören und andererseits zwei verschiedene SIMs im selben Gerät.

    Nö. Zwei o2-Sims in einem Gerät. Eine mit 20 GB, die manchmal nicht reichen. Die andere unlimitiert und mit freigegebenem 5G. Ich weiß, Luxus. Aber ist so.

    Kann ich so nicht bestätigen. Beim SIMs im iPhone 13 wechseln hier in Italien mehr oder weniger im Gleichklang zwischen Iliad und TIM. Dabei ist es auch egal, ob es die beiden o2-SIMs sind oder ich die eine durch eine eSim von Norma oder Eskimo ersetze. (Alles eSIMs, SIM-Slot ist leer.)


    (Erstaunlich hier in der Toskana finde ich, wie oft LTE wegbleibt und man auf 3G zurück fällt. In 5G wurde ich noch nirgends eingebucht.)