Beiträge von websgeisti

    Exakt das. O2 schiebt mehr als drei mal so viel Daten durch das Netz, wie die Telekom. Und wenn jetzt viele dieser Kunden auch noch zu Vodafone migriert werden, wird das o2 Netz bald viel mehr Kapazitäten frei haben.

    Der Vergleich hinkt doch etwas. Seit wann haben die 1&1 Drillisch Kunden denn soviel Datenvolumen bzw. Unlimited-Tarife, damit sich das so extrem auswirken kann? Es gibt auch bei Drillisch genug Kunden, die ihren Tarif z.B. einmal 2015 oder so abgeschlossen haben und nie wieder geändert haben. Die schlimmen Heavy User bleiben im o2 Netz und haben so vielleicht sogar ein wenig mehr Bandbreite (in Überlastregionen). Aber ich glaube jetzt nicht, dass das o2 Netz nach dem Wegfall wirklich „keine Überlast“ mehr haben wird.


    Außerdem arbeitet o2 ja bereits durch neue Deals mit freenet (neue Marke happy sim), Stärkung von blau, neue (alte) Marke Simyo daran, das Netz wieder ähnlich stark erneut auszulasten. Und dies könnte man durchaus schaffen, da man teils Bestandskunden wieder durchaus den Unlimited Max für unter 20€ anbietet.

    Gibt es doch schon. Congstar hat das erst im Juli unter der Bezeichnung "Refresh" eingeführt. Jederzeit und beliebig oft mögliches Nachbuchen des gesamten Datenvolumens für 8€. https://www.teltarif.de/congst…ecksetzen/news/95976.html.

    Ich finde es immer wieder beeindruckend, dass solche recht innovativen Tarife/Tarifoptionen derzeit eher von congstar kommen als von der Telekom selbst. Die Telekom weiß wohl, das sie mit den immer wieder gleichen langweiligen volumenarmen Tarifen durchkommt.

    Es fliest null an Daten. Zumindest am Standort der Ferienwohnung. Am Strand fliegt auch kurz LTE vorbei. Wie gesagt, schadet auch mal nicht aber so etwas nervt, wenn man eben die Urlaubsplanung machen möchte

    Woran liegt der schlechte Ausbau dort denn eigentlich? Telekom, Landkreis, Gemeinde, „besorgte Bürger oder“ oder alles zusammen?

    Wo immer das gesagt wurde (im von dir verlinkten Artikel jedenmfalls nicht), ist PSD2/X2A für Drittanbieter, aber nicht für beim Kunden lokal laufende Bankingsoftware.

    Somit ist das am Thema Finanzsoftware/Homebankingsoftware vorbei argumentiert.

    Ups, ja, das steht nicht im teltarif-Artikel, sondern im Ifun Artikel drinnen:

    FinTS/HBCI bleibt weiterhin ein unterstütztes Verfahren.

    Drittanbietern stehen die Optionen FinTS/HBCI oder PSD2/X2A zur Verfügung, wobei Letzteres bereits das neue App-Verfahren integriert.

    Wir empfehlen folglich Drittanbietern, perspektivisch auf X2A zu wechseln, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen im Rahmen von PSD3 und zukünftigen Anwendungsfällen.


    https://www.ifun.de/mac-bankin…nden-umstaendlich-238119/

    Vergleichst du nur den "Pegel", also Balken oder wirklich auch Speed?

    Je schlechter der Empfang, desto mehr Akkuverbrauch. Aber grundsätzlich sollte der Speed insofern wichtig sein, dass man damit „normale“ Smartphonetätigkeiten ausüben kann: Streaming, Social Media und vielleicht noch Banking. Aber ich denke dafür würden selbst 2-5 MBits reichen.

    Allerdings war die Frage ja was zahlt mein Betreiber, und im schlimmsten Fall passiert genau das, nämlich die Abrechnung zu EU-regulierten Konditionen.

    Es wird wahrscheinlich auch eine Mischkalkulation sein. Die meisten Kunden werden sich bis auf 1-2 Wochen im Jahr (bei manchen sogar Jahre) wahrscheinlich durchgehend in Deutschland aufhalten. Da fallen ja deutlich weniger Kosten an.


    Aus diesem Grund geben Betreiber in Ländern wie zB Italien oder auch Polen hohe Volumenpakete im Inland als Bonus, und nur geringe Mengen/wenige Gb im Roaming heraus.

    Das liegt aber auch daran, weil die Kunden im Ausland meistens weniger Geld verdienen und daher solche Preise wie bei uns kaum möglich sind. Und zudem will man so dem „Ich kaufe mir eine polnische Karte und nutze die dauerhaft in DE“-Markt Einhalt gebieten.

    Die Aufteilung in DE Telekom/MVNO soll laut CEO bei 50/50 liegen. Bei dieser Aussage bin ich erst mal vom Stuhl gefallen. Ob das so stimmen kann?

    Kann schon sein. Die Telekom hält seine Kunden schon recht gut durch die eigenen Marken (Telekom magenta) inkl. Discountermarken (ja! Mobil, congstar, fraenk, penny mobil, Share mobile, etc.) bei sich. Kann vielleicht auch ein bisschen daran liegen, weil man den Drittanbietern garnicht so extrem gute Konditionen gibt. Daher kann ein Freenet wohl offenbar z.B. sowas wie 20 GB für 9,99€ nur für maximal 24 Monate anbieten.

    Der Großhandelspreis gemäß EU Roam like at home ist für das Jahr 2024 bei 1,55€ netto pro Gb, Dein Anbieter bezahlt also maximal 93€ zzgl. 19% USt. Ggf. hat Dein Anbieter bessere Konditionen ausgehandelt, aber zu diesem Preis kann er beziehen und ist er gedeckelt.

    Ich glaube, dass diese Preise kein Anbieter tatsächlich bezahlt. Sonst würde da ein Anbieter jedem Kunden kündigen, der mehr als die Hälfte des Datenvolumen verbraucht.


    Stell dir vor du hast den 70 GB Tarif von Drillisch für 19,99€ und verbrauchst die kompletten 70 GB im Ausland. Laut der Rechnung müsste Drillisch dann 108€ zahlen, aber nur 19,99€ bekommen. Das halte ich für unrealistisch.