Beiträge von websgeisti

    Wenn ich mir die Bewertungen bei Trustpilot von Drillisch Marken wie Blacksim oder sim.de durchlese wird mir ganz anders. Entweder liegt das Problem am Nutzer, der einfach ohne vorher zu schauen irgendeinen Vertrag abschließt, oder an Drillisch die absichtlich Kostenfallen einbauen.


    Aber so von dem Ranking wären das so die folgenden Kritikpunkte die bei Drillisch gerne genannt werden:

    1. mangelhafte Netzabdeckung

    2. Nicht EU-Roaming-Kostenfalle

    3. Datenautomatik-Kostenfalle

    4. Support Mitarbeiter die „ungewollte Verträge aufschwatzen“

    5. Support Mitarbeiter ohne Ahnung


    Gerade letzteres finde ich seltsam, da man bei Drillisch gar keinen Vertrag abschließen kann ohne Bestätigung durch den Nutzer via Email…


    Finde es schon seltsam, dass ich letztes bis auf die Netzabdeckung keinerlei Probleme hatte. Mache ich etwas falsch, oder gehen manche Leute echt so unbesorgt durch die Welt? Alleine wenn man sich den Bewertungsschnitt so anschaut:


    sim.de - mangelhaft: 1,7

    BlackSIm - mangelhaft: 1,7

    WinSIM - mangelhaft: 1,6

    Die MIG war von Anfang an eine Farce.

    Als hätte die Regierung nicht viel effektivere Möglichkeiten, die Versorgung zu verbessern.

    Ja, z.B. Negativauktionen, direkte Subventionen, wenn ein Anbieter bereit ist mitten in der Pampa einen Masten hinzustellen, national Roaming verpflichtend in grauen Flecken usw.


    Die Netzbetreiber und die Bundesnetzagentur haben viel mehr Erfahrung und Kompetenz wie diese Scheuer-Gesellschaft 😅

    Ich hab den Eindruck das Mobilfunk heute immer unbedeutender wird. Vorallem weil Social Media wegstirbt, immer mehr Nachrichtenseiten ihren Content hinter Paywalls verstecken.

    Ich hab eher den Eindruck das Mobilfunk heute oft nur noch Hintergrundberieselung ist, die natürlich gerne mitgenommen wird, wenn sie billig zu haben ist. Aber wirklich Geld dafür ausgeben will kaum jemand.

    Es gibt genügend Kunden die direkt bei der Telekom sind. Und das Argument, dass Mobilfunk unbedeutender wird, kann man widerlegen, indem man sich die Datenverbrauch Statistiken von Telekom, Vodafone und Telefónica sich ansieht.

    Nämlich wenn man extrem in die Pampa ausbauen muss, fehlt das Geld um dafür in den Dörfern und Kleinstädten endlich Mid-Band auszubauen.

    Wenn die Netzbetreiber schlau sind, dann starten sie einfach eine Kooperation, damit nicht jeder Anbieter eigene Antennen überall installieren muss. Da sagt halt Vodafone z.B. „Wir bauen im Denklinger Forst einen Masten und Telekom und Telefónica/1&1 ihr könnte da drauf kommen bzw. via National Roaming das mitbenutzen.“ Das gleiche dann eben noch für die anderen drei Netzbetreiber.


    Sowas dürfte ja durch die Bundesnetzagentur nicht verboten sein. Glaube niemand erwartet ernsthaft, dass im Bayrischen Wald jeder Netzbetreiber jeweils mehrere Masten hinstellt.

    Nach dem Motto: Egal wie man es macht, ist es immer falsch 😂

    Ja, ich finde die Reaktion der Telekom/Höttges auch falsch. Aber wenn er schon so auf Marktwirtschaft pocht werde ich mich dann auch mal umschauen, ob ich das Telekomnetz nicht günstiger nehme als mit teurem Standard Telekom Vertrag.

    Recht hat er allerdings, dass der Ausbau mit den Bedingungen richtig Geld kosten wird (und das noch viel zu 99,5% auch bei der Telekom fehlt hat er ja mit 30% Wald und 6,5% Naturschutz bestätigt). Aber ich denke, was ihm auch nicht gefällt ist, dass die Telekom ja vom Ruf des besten Netzausbaus lebt. Und wenn alle 99,5% haben würden, kann die Telekom diese Argument vergessen.

    Dass der Flächenausbau viel Geld kostet ist klar. Aber solange die Bundesnetzagentur nie auf die Idee kommt verpflichtendes National Roaming bei allen anzuordnen (in sogenannten Grauen Flecken) - (und Roaming muss teurer sein, dass der Anbieter da lieber Masten baut), dann müssen die Anbieter eben zwangsweise stark ausbauen. Klar, wenn alle die 99,5 % haben wird die Luft der Telekom dünn. Aber die können ja dann immer noch mit mehr Speed werben. Aber die Preise werden zwangläufig sinken oder/und die Datenvolumen stark ansteigen. Man sieht ja, dass 1&1 zumindest indirekt für eine gewissen Wettbewerb gesorgt hat:

    1. 1&1 schließt National Roaming Deal mit Vodafone

    2. Schock bei Telefónica

    3. Drillisch Preise bei Blau.de und mehr Aktionen bei o2

    4. Preissenkungen bei Aldi Talk und mehr Datenvolumen

    5. Telekom und Vodafone Prepaid Discounter erhöhen das Volumen oder kopieren die Aldi Talk Angebote 1:1

    6. congstar bietet nach und nach mehr Datenvolumen an (z.B. 70 GB für 35€; nur zirka 10€ mehr als bei Drillisch)


    Ohne 1&1 Drillischs Netzstart hätte diese Marktentwicklung sicher noch ein paar Jahre gebraucht, denke ich mal.


    Frage mich nur was der Bund als Ersatz für die MiG plant? Direkte Subventionen für Masten im „Ödland“?


    1&1 braucht die Flächenfrequenzen selbstverständlich auch. Und die Bundesnetzagentur sollte endlich mal Bußgelder verordnen. Hat ja damals bei Telefónica auch in gewisser Art und Weise Früchte getragen.

    Da hat die Telekom ja richtig ein neues Feindbild gefunden: 1&1 😅

    https://www.teltarif.de/teleko…ews/95495.html#LxComments


    Man scheint richtig Angst zu haben vor sinkenden Preisen, das könnte ja die Investoren schockieren. Alleine aber diese direkte Abneigung 1&1 Frequenzen leihen zu wollen ist schon fraglich. Aber sicher ist natürlich die Bundesnetzagentur muss 1&1 ein Bußgeld auferlegen.