Bei gelöschten Standorten braucht es m.W. neue Aufzeichnungspunkte. Sind sie nur "decommissioned" (oder wie CellMapper es schreibt: "decommissioned"), kann man sie im Filterbereich durch Aktivierung des entsprechenden "Tower Types" einblenden. Diese Funktion ist leider viel zu vielen unbekannt, weshalb oft Standorte hart gelöscht werden, bei denen es nicht wirklich sinnvoll ist.
Beiträge von KnightOfCydonia
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Frage an die wieder -weg- Geher.
Hattet ihr ursprünglich vor, tatsächlich dauerhaft zu nutzen, oder war es mehr (verständliche ) TT Neugier, um einfach mal zu testen , schon mit Plan wieder aufzulösen?
Ich kannte spusu von vor ca. 10 Jahren aus Österreich. Bei mir war es eine Mischung aus Nostalgie und Neugier, wie das in Deutschland umgesetzt wird. Aktuell ist das Vodafone-Netz an einigen für mich sehr wichtigen Punkten kaum brauchbar, daher war mir von Anfang an klar, dass ich schnell wieder kündige.
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Nach außen hin verkünden alle Mobilfunkanbieter, dass sie kundenorientiert sind. Alle paar Jahre wechselt die Bezeichnung: "Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt!", "Wir hören unseren Kunden zu!", "Unsere Produkte passen sich den Ansprüchen unserer Kunden an und nicht umgedreht." usw. Sobald sich dann aber herausstellt, dass durch diese Kundenorientierung Umsätze und Gewinne geschmälert werden, ist der Anfangsenthusiasmus der jeweiligen Kampagne schnell ausgebremst.
Neue Tarife sind immer "besser" und an den Kundenbedarf angepasst. Warum werden konsequent die werbewirksamen Tarifmerkmale verbessert, aber irgendwo im Kleingedruckten eine kleine Verschlechterung eingebaut? Damit sie ein Argument haben, die Neuerung nicht auch den Bestandskunden in älteren Tarifgenerationen automatisch zukommen lassen zu dürfen. Das ist natürlich keine Vodafone-spezifische Vorgehensweise. Das wäre wirklich einmal kundenorientiert. Oder bei Vertragsverlängerung automatisch dieselben Bedingungen zu bieten wie Neukunden. Auch das wäre kundenorientiert. Aber damit würde man eben "einfach mitzunehmende" Mehreinnahmen aufgeben... und daran erkennt man wunderbar, worum es Mobilfunkanbietern wirklich geht: Geld verdienen... und Kundenzufriedenheit ist nur ein Mittel zum Zweck. -
Dass spusu für ihre Werbezwecke auf Bastian Schweinsteiger setzt und offenbar stark die BILD-Zeitung nutzt, hinterlässt bei mir ein eher negatives Gefühl. Außer für Tampons hat "Schweini" doch gefühlt schon für alles sein Gesicht vor die Kamera gehalten. Warum er als ehemaliger Fußball-Profi nun gerade in Sachen Mobilfunk eine besondere Expertise haben soll, erschließt sich mir nicht, zumal in meinen Augen die für ihn wichtigste Frage überhaupt ist, welche Sorte Chips er sich gleich reinziehen soll. Das ist tatsächlich eine Entscheidung, die ich ihm zutraue - wobei ich gerade Google bemühen musste, um mich zu erinnern, für welche Chipsmarke er sich jedes Mal entschieden hat: Vampir-Effekt! Den befürchte ich auch bei spusu: Im Kopf bleibt bald nur noch hängen, dass Basti für eine dieser "Handybuden" Werbung gemacht hat - aber nicht für welche. Aber ich zähle sicherlich auch nicht zur Zielgruppe von spusu.
Nichts für ungut, Schweini! -
Und dann lesen wir hier bald keine Beschwerden "Congstar hat mich abgelehnt" mehr, sondern "das Amt hat mich abgelehnt"... weil das nicht mehr alle 6 Wochen einen Antrag für einen weiteren Personalausweis bearbeitet.

Ein Anbieter, bei dem man - egal welche Historie man bei ihm hat - so tricksen muss, fällt doch für Normaldenkende einfach raus. Aber gut... jeder hat sein eigenes Hobby. -
gts Wie so oft kreative Ideen von dir, aber wie du selbst schon anmerkst, geht die Wahrscheinlich einer Realisierung gegen 0. Daher klinke ich mich jetzt aus... schönes Wochenende dir!
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Entscheider bei ALDItalk oder bei congstar schlaflose Nächte wegen Lebara oder LycaMobile haben.
Dass sich Anbieter nach einem Fokus-Wechsel für dich wie neue Marken anfühlen, weist darauf hin, dass ihre PR-Konzepte offenbar doch greifen.
Hier verfällst du wieder in das, was ich gern mit Sozialromantik bezeichne: Für einen zivilisierten, sozialisierten Menschen geht es nicht ums Köpfe-Einschlagen, Verdrängen, Fressen, das Problem ist nur, dass 'der Markt' eben nicht zivilisiert oder sozialisiert ist. Da geht es knallhart um Marktanteile, um Verdrängung, ums Überleben.
Was sollten denn die Ethnodiscounter auch an nützlichen Erfahrungen einbringen: wie kann mit schlechtester Qualität Geld verdienen kann? Das Thema Auslandsgespräche haben sich die etablierten Anbieter selbst zerstört: Gerade im Privatkundensegment dürften die allermeisten Auslandsgespräche über Messenger laufen. Außerdem sind die Markenauftritte von Telekom und Vodafone schon recht harmonisiert. Von o2 sind nicht mehr viele Märkte geblieben, aber auch da war der Auftritt unverwechselbar.
Ich bleibe dabei: Lebara und LycaMobile haben ihre bisherige Nische an die Messenger verloren und bieten für den deutschen Markt keinen nennenswerten Mehrwert mehr. Aus meiner Sicht sind sie wie Hämorrhoiden-Salbe als Brotaufstrich: eigentlich für'n Arsch! -
Lebara selbst berichtet ja das dieser Netzwechsel unabdingbar war, weil das Geschäft des Ethnodiscounters warum auch immer auf Dauer alleine nicht mehr tragbar wäre.
Lebara will raus aus der Nische und möchte nicht mehr als Ethnodiscounter bezeichnet werden, stattdessen sollen wir Lebara nun bitte Online-Allrounder nennen.
Ziel st auf völliger Augenhöhe mit den anderen Anbietern wahrgenommen zu werden.
Natürlich kann man als Ethnodiscounter nicht mehr überleben. Früher - und häufig auch heute noch - waren die Gesprächspreise vom deutschen Mobilfunk ins Nicht-EWR-Ausland fast schon prohibitiv hoch. Die Ethnodiscounter boten günstige Preise, die sie durch teilweise abenteuerliches Routing realisierten. Die Qualität war meist sehr bescheiden, aber es war günstig und man konnte überhaupt mit der Heimat telefonieren. Da beschwerte sich auch niemand, so dass der Kundenservice beinahe obsolet war. Heutzutage reicht in Deutschland irgendeine Prepaid-Karte und ein Messenger, der Ethnodiscounter ist überflüssig.
Dass Lebara (und auch LycaMobile) dieses Image der absoluten Billigklitsche abstreifen wollen, ist da mehr als nachvollziehbar, denn für den durchschnittlichen Mitteleuropäer war das bislang nur eines: grottig!
Wenn Lebara von "völliger Augenhöhe" spricht, dann sollten sie diesen Worten auch Taten folgen lassen: Bunte Werbeauftritte, blumige Interviews, international harmonisierte Webauftritte [was interessiert mich als Kunde in Deutschland, ob der Webauftritt in Dänemark oder der Schweiz ähnlich ist?] reichen da nicht. Lebara ist da in der Bringschuld: vernünftige Netzperformance, verlässliches Geschäftsgebahren, hilfreicher Kundenservice usw. Das Problem ist: Das ist nicht in ihrer DNA verankert, das müssen sie lernen... mühsam, weil es konträr zu allem ist, was sie seit fast 25 Jahren praktizieren. Und was hat man dann? Nur einen weiteren Anbieter, der dieselben Vorleistungsprodukte wie die anderen anbietet ... nur mit einem leicht anderen Blauton.
Sorry, aber seit den 90ern verlassen immer wieder Marktteilnehmer unfreiwillig den Mobilfunkmarkt in Deutschland... und Lebara und LycaMobile wären aus meiner Sicht keine einzige Träne wert. -
Sei mir nicht böse, aber ich hätte an deiner Stelle ja noch zwei Jahre mit der Antwort gewartet: zum einen wäre es nach 22 Jahren auf die zwei Jahre auch nicht mehr angekommen, zum anderen hätte sie durch die für 2028 geplante GSM-Abschaltung in Deutschland ihr komplettes Komik-Potenzial ausgeschöpft.

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NoIdea Bei mir auf verschiedenen Modellen keine Probleme. Geräteneustart? App-Neuinstallation?