Beiträge von StevenWort

    Ja, darüber sind wir uns sogar sehr einig, und meiner Ansicht nach müßte die Bundesregierung da schnell etwas ändern.


    Immerhin haben sie auch das "Antidiskriminierungsgesetz" verabschiedet.
    Und da steht das ich aufgrund meiner sexuellen Identität nicht benachteiligt werden darf, was aber aktuell bei der Ehe noch der Fall ist.

    Zitat

    Original geschrieben von MTT
    1. Weil Schwulen und Lesben in einer demokratischen Gesellschaft die selben Rechte zustehen sollten (und müssen!), wie Heterosexuellen. Niemand darf wegen seiner sexuellen Präferenz (rechtlich) benachteiligt werden.


    Also ich meine doch im Grundgesetz mal gelesen zu haben das:


    1. Alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind (egal welcher Nationalität, Religion, o.ä. angehören)


    2. Das in Bezug auf die Ehe nur die Ehe selbst unter staatlichem Schutz steht.
    Aber darum geht es ja. Die Ehe als solches ist niemals nur mit Mann und Frau gemeint, zumindest wenn man sich das ganze mal ernsthaft überlegt.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Das ist DEINE Definition von Ehe. Vielleicht auch die von Wikipedia. ;) Es gibt aber auch andere Definitionen und Sichtweisen zum Thema Ehe. Meine geht weit über den reinen Verwaltungsakt hinaus. Ist aber ein anderes Thema, was nicht direkt mit Mann und Frau zu tun hat, das stimmt.


    Ich habe es nur mal überspitzt formuliert. Gebe ich zu.
    Heiraten hat auch immer was mit Liebe zu tun.


    Aber dann wiederrum stelle ich mir die Frage,
    können homosexuelle nicht lieben?


    Was ist an Homosexuellen so anders, das sie nicht genauso heiraten können wie Heteros?

    Zitat

    Original geschrieben von Elke2002
    Ja, ich könnte mir auch vorstellen, dass ihr eine Art 'Lücke' schließt: Bei Hetero-Männern ist es für (Hetero)Frau nicht möglich, bestimmte Themen völlig unbefangen zu besprechen, weil immer eine gewisse sexuelle Spannung im Raume steht (selbst, wenn ich von dem Typen gar nichts will, aber ich will ja auch nicht falsch verstanden werden...).


    So in etwa erzählen es mir auch die meisten Frauen wenn ich sie darauf anspreche.

    Zitat

    Original geschrieben von wswasser
    Vielleicht solltest Du mal alles lesen.


    Ich habe mir alles durchgelesen.


    Es war nur meine Antwort auf deinen Angriff ihm gegenüber mit "geh doch erstmal Arbeiten".


    Dieser Satz kommt mir aus den Ohren raus, vor allem wenn man wie in diesem Fall gar nicht weiß, ob er schon arbeiten gegangen ist.

    DUSA


    Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen.


    Es ist schade feststellen zu müssen, das man, selbst wenn man versucht es zu erklären wie es eigentlich aussieht, nur auf altertümliche Antworten zu stoßen.


    elke


    Ja diese Sichtweise fiel mir jetzt eben so spontan ein.
    Weil wirklich viele Frauen mit mir als eine Art Kummerkasten reden, und ich ihnen helfe.


    Vertreten sind: Alleinstehende, Alleinerziehende, Vergebene, Verlobte und Verheiratete. Also einmal alles :)


    Aber wenigstens war ich bisher auch immer Klassensprecher, in der Jugend und Auszubildenden Vertretung, usw. Liegt das vielleicht daran das ich als schwuler zuhöre und auch was bewege? (Obwohl das damals kaum einer wußte)


    EDIT: Eigentlich schade das so ein wichtiges und interessantes Thema, so auseinander gepflückt wird.

    philipk


    Mach dir nichts daraus.
    Wie ich im Moment in einem anderen Thread sehen kann, scheint er heute sehr leicht verbal auszuschlagen.


    Bei 3€ die Stunde frage ich mich wirklich, wie man da alles finanzieren soll?!
    Als Student, vielleicht noch verkraftbar, aber so im alltäglichen?


    Und es gibt mittlerweile verdammt viele Leute die für 3€ die Stunde arbeiten gehen. Wie soll das funktionieren?


    Und kommt nicht mit Aufstockung vom Amt. Die bekommt nämlich längst nicht jeder, weil genau das gleiche geprüft wird, als wie wenn du nicht arbeiten gehst.
    Also kann es sein, das du erstmal deine Lebensversicherung aufbrauchen darfst, um eine Aufstockung zu erhalten.

    Nein zu unterschätzen nicht, aber wir befinden uns durch dieses denken in einem Kreislauf aus dem wir wieder raus müssen.


    Überlege doch mal, weniger Geld in den Taschen der Leute, weniger Geld zum ausgeben. Ergo weniger Geld im Umlauf, weniger "Gewinne", mehr Entlassungen, etc.


    Und außerdem brauchte man bis vor ein paar Jahren gar keine Sozialleistungen, wenn man Vollzeit arbeiten gegangen ist, und so sollte es auch wieder sein.