Beiträge von Tom4711

    Bisher war Vodafone eine Chaoten-Truppe ohne erkennbare Strategie. Mit Niel wird erhofft das er Ordnung ins Chaos bringt.

    Vodafone ist ne Behörde und genauso arbeiten die auch - schau dir doch den riesen Verwaltungspalast am Heerdter-Dreieck in Düsseldorf an.


    Ein früherer CEO hat das mal Bildlich dargestellt - Vodafone ist ein Super-Tanker, schwerfällig und unflexible und das Unternehmen muss zum Schnellboot werden.
    Nur geht das mit ganz harten Umstrukturierungen Es hat sich seit dem nur recht wenig geändert, ausser das viele Manager und CEO's in der Zeit gekommen und gegangen sind.

    Auf dem Land ist die Chance Glasfaser in die Wohnung (FTTH) zu bekommen derzeit höher als in der Stadt.

    Stimmt, bei uns ist das komplette Gewerbegebiet ausserhalb der schon seit Jahren ans Glasfasernetz angebunden, im ganzen Umland sind sämtlichen landwirtschaftlichen Betrieben ans Glasfasernetz angeschlossen, so die den wollten.


    Wird nun das Haus nun komplett auf Glas umgerüstet, ist der NE-4 Anbieter komplett weg oder er müsste sofort selbst ausbauen.

    In Privathäsusern ändert sich ja nichts, der Anschluss kommt in den Keller und von dort muss du dich selber drum kümmern.


    Bei Mehrfamilienhäuser wird der Glasfaseranschluss bis in die Wohnung gelegt - lt. Telekom bis 3m ( ins Ausnahmen bis 6m ) hinter die Wohnungstüre, wo eine Steckdose ist. Dort steckt der Normal-Kunde dann eben seine Fritzbox an, wenn er die wo anders haben will, muss er sich selber drum kümmern, ändert sich also auch hier nichts.
    Das ein Inhouse-Koaxkabelnetz - wie bei uns - Sache des Netzbetreibers ist - ist eher die Ausnahmen, bei den meisten MF-Häuser wird das von der Hausverwaltung selber aufgebaut und betreut.

    Laut einer Untersuchung von Deloitte und dem BDI hat bereits etwa jedes fünfte Industrieunternehmen wesentliche Produktionsanteile ins Ausland verlagert.

    Das ist aber ein Trend, der schon seit zig Jahrzehnten anhält, alleine schon um die Gewinnmargen zu erhöhen.

    Was ist den an einem Deutschen Auto überhaupt noch "Made in Germany" ? Die werden in Deutschland zusammen geschraubt, mit Teilen, die Großteils aus Werken im Ausland oder direkt von ausländischen Zulieferen kommt.


    "Made in Germany" war übrigens früher ein Warnhinweis, welches die Britische Regierung erfunden hat, um vor deutschen Produkten zu warnen.



    Gestern noch eine Meldung gehört, das die Linken in Berlin, sollten die an die Regierung im Berliner-Senat kommen, alle Kurzstreckenflügen ( was in unter 6h per Zug erreichbar ist ) vom Berliner Flughafen untersagen wollen. Die Wirtschaft läuft schon Amok. wäre der nächste Killer für deutsche Unternehmen.


    Da fragt man sich, was wird die größere Gefahr - eine "rot-rot-grüne" oder eine "schwarz-blaue" Regierung in Berlin ( wobei letztere eh unwahrscheinlich, Buzzwort "Brandmauer" )


    Ist egal, wen man wählt, das sind nur noch Vollpfosten in der Politik.

    Die Wahrscheinlichkeit ist das bei Vodafone etwas passieren wird ,ob Verkauf oder drastische Änderungen werden wir sehen

    - 1&1 wird nicht verkaufen

    - Telefonica - da ist derzeit alles möglich nach den letzten Meldungen aus der Presse, auch ein komplett Verkauf des DE-Geschäftes.

    - Telekom, bin mir sicher, die werden ihr DE-Geschäft mit dem US-Teil zusammen legen und dann hier weiter die Nr. 1 bleiben

    - Vodafone ist für mich derzeit die "Büchse der Pandorra", da kann alles und nichts passieren


    Glaub ich nicht, Vodafone geht es aktuell eigentlich ganz gut.

    Weltweit gesehen ja - wo bei "gut" auch eher relativ ist, nur weil die 8% mehr Umsatz ( ings rund 40 Mrd ) gemacht haben ist das noch kein Grund Freudensprünge zu machen.

    Aber dem gegenüber stehen 53 Mrd Schulden, alleine weil Vodafone viele Immobilien hat, ist da ein kleineres Problem.

    Wobei 40 Mrd. Umsatz ist auch eher subjetiv viel für ein Unternehmen, das ein Produkt verkauft, Zudem sidn die Zahlen in den letzten Jahre auch mehr gefallen, als wie diese Jahr mal wieder angestiegen,


    Aber das Deutschlandgeschäft ist seit Jahren eher mau und weiter absteigend, wenn auch langsam
    Wenn Deutschland für Vodafone nicht so ein wichtiger und der größte Markt wäre, hätten die das schon längst versucht abzustossen, da bin ich mir sicher.

    Nein natürlich nicht. Wir sind dem, nur in Deutschland vorkommenden, subventionierten, Flotten-Gewerbeleasing für auch privat genutzte Fahrzeuge auf der Spur, welches zu erheblicher Marktverzerrung führt! Daher ist es umso gefährlicher, das als Gradmesser für den Erfolg der deutschen Autoindustrie zu sehen.

    Davon lebt die deutsche Autoindustrie.


    Ne gute Freundin von uns arbeitet nämlich genau in diesem Bereich ( Geschäftskundenbetreung ) bei einem großen Autohaus eines deutschen Premiumherstellers - die sagt mal, das 90% der Fahrzeuge die bei denen den Hof verlassen über Geschäftskunden-Leasing laufen - die restlichen 10% sind Privatkundenkäufe oder Finanzierungen, da aber dann eher die kleineren Modelle.

    Wenn das in Deutschland unterbunden wird, können Audi, Mercedes und BWM direkt zu machen.

    Porsche hat ein anderes Problem! Die sind in den früheren Märkten hart am Boden aufgeschlagen. Auch dort wird nun patriotisch "gekauft". Ein Xiaomi SU7 hat in China inzwischen eine viel bessere Reputation, als ein Porsche. Und viel billiger ist er noch dazu. Auch in den USA sorgt America first für Sorgenfalten.

    Die Chinesen stehen einfach ihrer Auto-Industrie näher als der europäischen.

    Schau dir mal bei uns ein chinesisches SUV der Luxusmarken von denen an , was du da für Preis bekommst und dann vergleiche das mal mit deutschen Herstellern - ich sag nur Billigplastik, selbst in der Mercesdes-S-Klasse oder dem 100.000€ SUV.

    Da würde ich als Chinese auf keinen europäischen Wagen mehr kaufen.

    VW hat früher schon mal Betrug bei Dieselmotoren durchgeführt und zwar bei Verbrauchswerten

    Ging nicht um Auto-Motoren, sondern große Schiffs-Diesel der MAN-Tochter, da wurde Verbrauchswerte "geschönt".

    Ist für eine Reederei mit großen Schiffen, die um die Welt fahren schon ein gewaltiger Kostenfaktor, ob der Antrieb 10% mehr braucht oder nicht.


    Das ist aufgeflogen, MAN verurteilt worden zu einer Strafzahlung und dann wurde über das ganze mehr oder weniger die Decke des Schweigen gelegt.

    Hab ich kürzlich einen Berich zu gesehen, weil denen das ganzen jetzt um die Ohren fliegt durch den wohl geplanten Verkauf der Unternehmenssparte.

    Die Frage ist nur: Steht dort in der Regel dann ne deutsche E-Kiste?

    Wenn ich bei uns in der Firma durch die Tiefgarage gehen und auf den Stellplätzen mit Ladepunkte - die E-Autos, die als Firmen-/Dienstwagen laufen, sind meist deutsche Premiumhersteller, aber die Leute, die privat ein E-Auto haben, fahren keine deutsche, da finest nur Tesla, Hyundai, Kia, einzelne BYD - aber kein ID.x etc.

    Bekannter von mir hat 2 E-Autos, er selbst Tesla, seine Frau BMW-i3, der aber weg kommt, weil der nur noch Ärger macht, wird auch ersetze durch einen Hyundai.

    Ökonom sieht Technologieoffenheit als "Niedergang der deutschen Industrie"


    Dabei ist "Technologieoffenheit" doch ein so praktisches Schlagwort, wenn die Politiker in Bierzelten auftreten und Zustimmung als Seelenbalsam wollen ;)

    Die Deutsche Autoindustrie ist genau deswegen auf den besten Wege sich selber abzuschaffen.


    Eine Internetfirma hat der Welt gezeigt, wie man Elektroautos baut - die Autoindustrie hat die ausgelacht.

    Die Chinesen zeigte denen, wie man in Grosserien sehr gut Auto bauen kann, die Deutsche Autoindustrie hat die ausgelacht


    Heute lacht die Welt über die Deutsche Autoindustrie, die weiterhin an ein Weiterleben ihrer Luxus-Karren mit Verbrenner glaubt, dne Trend zu E-Mobilität komplett ignoriert und verpennt hat - auch mit politischer Rückendeckung.

    Wenn unsere Regierung die Eier in der Hose gehabt hätten und einen Dreck auf die Lobbyisten gelegt, währen, wären schon vor zig Jahren deutlich strengere Abgaswerte gekommen und die Hersteller hätten sich da schon massiv umstellen müssen.

    Die Deutschen Lebenshaltungskosten sind eben auch höher als in Polen und anderen Ländern in Osteuropa. Und ob Gewerkschaft oder nicht, derzeit herrscht überall in Deutschland Fachkräftemangel. wenn ein Unternehmen zu wenig Gehalt zahlt, geht der Arbeitnehmer eben dahin, wo es mehr gibt.

    Die Lohnnebenkosten bei uns zu u.a zu hoch, zudem schau dir mal an, welche Prämien die Autohersteller ihrern Mitarbeiter jedes Jahr zahlen - da wirst du kaum eine andere Firma finden, die das zahlst.


    Die Unternehmen, die über Fachkräftemangel fluchen, haben selber nichts dagegen getan und sich z.b. eigenen Nachwuchs auszubilden und die tun auch nichts dafür, ihre Mitarbeiter zu halten.


    Mein AG hat z.b. kein Fachkräftemangel und rennen Bewerber die Bude auch und das in Massen - wir bilden selber aus und es wird was getan, damit es den Leute gut geht und die bleiben.

    Einige Ex-Kollegen sind dem Ruf des Geld gefolgt und zu Firmen gewechselt, die deutlich mehr zahlen, aber teilweise nach 6 Monaten wieder abgehauen,. weil die es da nciht ausgehalten haben, einzelen sind sogar zurück gekommen.


    Und es wird in den betroffenen Regionen auch in Dienstleistungsbranchen schwierig werden, das wird nicht nur bei VW selber Arbeitsplätze kosten.

    Das wird sich über ganz Deutschland ziehen - der Schwager meiner Freundin ist bei VW in der Entwicklung, der sagt, wird nicht mehr lange gut gehen dort, die müssen drastische Einschnitte machen bei den Produkten, was ja jetzt auch kommen sol udn das wird bei VW Jobs kosten aber und vor allen bei den Zulieferen.


    Zuviel Modell und vor allem zuviel Modellvariaten treiben die Kosten hoch, weil alles entwickelt und auf zusammenspiel getestet werden.