Danke für die Schilderung. Die Eigentümer hätten also nur einer Unterputzverkabelung zugestimmt? Eine solche dürfte natürlich erheblich teurer kommen, und ich bezweifle dass ein Anbieter bereit ist, dafür die Kosten zu übernehmen.
Ich fürchte dass es in dem Haus auch vermutlich sowas wie ein "Telefonierohr" nicht gibt; andernfalls wäre man bei der Erkundung auch zuvor schon auf diese Idee gekommen anstatt der Nutzung von Kabelkanälen auf Putz. Falls das Haus nicht relativ neu ist, werden da einfach zwei- oder vieradrige Telefonkabel zu den Wohnung verbaut sein, vielleicht noch ein paar Adern für die Klingelanlage, aber keine Lehrrohre in nennenswertem Umfang.
Ich fürchte dass diese Situation typisch ist für Millionen von Mehrparteien-Bestandsgebäuden in Deutschland; praktisch für alle solchen Gebäude, die vor sagen wir mal 2000 errichtet und seitdem nicht kernsaniert worden sind.
Bei "Mietskasernen" in einer einzigen Eigentümerschaft kann die TK-Firma mit dem Eigentümer sich u.U. auf eine technische Lösung, die sie bereit ist zu finanzieren, einigen, also z.B. Kabelkanäle auf Putz, aber bei solchen Gebäuden mit WEG erwarte ich genau solch eine Situation, wie Du sie beschreibst.
Das wird noch das eigentliche Problem beim FTTH-Ausbau (wenn man es denn als Problem bezeichnen möchte).