Beiträge von c.hill

    Eine noch unbeantwortete Frage in dem Zusammenhang ist der Umfang der durch Vantage zu erbringenden Leistungen, vermutlich geht es hier nur um rein passive Infrastruktur, womit man an 1&1 die Frage stellen kann, warum zahlreiche Anlagen aufgebaut sind aber offline verbleiben. Ich vermute die Anbindung ans Backbone ist Sache von 1&1.

    Ich denke hier gibt es die größten Probleme und ich denke nicht, dass an Standorten an denen auch die drei etablierten Provider Technik haben, diese einfach mal so neue LWL in Ihre Rohre lassen, schließlich wollen diese die vorhandenen Rohre lieber für Kapazitäserweiterungen verfügbar halten statt die lästige Konkurenz mit ins Leerrohr zu lassen.


    Außerdem glaube ich bis heute nicht, dass alle Far-Edge und Edge Rechenzentren gebaut und in Betrieb sind. Wenn es alleine an der Zuleitung an die Anennen läge, dann würden nicht in manchen Städten schon zig Antennen auf den Dächern stehen und nicht angeschaltet werden. Das mehrere Standorte in unmittelbarer Umgebung aus bleiben hat eher was mit den Rechenzentren zu tun und nicht mit der Anbindung.

    Der Score kann nur von Schufaeinträgen (laufende Verträge) oder von Schufaanfragen sich verändern. Ist unter meineSchufa wenige Tage nach Bestellung eines Vertrags keine Anfrage aufgeführt, so hat keine Anfrage an die Schufa erfolgt. Dadurch ändert sich der Score nicht, da ja die Schufa keine Meldung erhalten hat. Schufa-Anfragen (egal ob Vertrag zustandegekommen oder nicht) werden bei der Schufa 12 Monate angezeigt, andere Auskunftteilnehmer erhalten die Info einer Abfrage 7 Tage lang. Dementsprechend kann sich der Score nur ändern weil entweder die Schufa neue Informationen mitgeteilt bekommen hat von Partnern, oder aber durch die Zeit ändert sich der Score positiv (z. B. 10 Jahre ohne Umzug)

    Sag das mal 1&1 ... Ich hatte letztens (Oktober 2025) bei 1&1 einen Unlimited Tarif gebucht und hinterher eine Multi-SIM nachbestellt. Jedesmal gab es eine Abfrage (Anfrage zum Telekommunikationskonto) die den Score schrumpfen lies. Das konnte man im MeinSchufa.de Portal wunderbar sehen. Nachdem ich mich mit dem Support von MeineSchufa.de in Verbindung gesetzt hatte, wurde es gelöscht und der Score war wieder normal.

    Ich bin seit 4 Jahren mehrere Verträge bestellt und unter meineschufa noch nie eine Anfrage gehabt.

    Update aus der hässlichsten Stadt Deutschlands (Zitat extra3):


    In Ludwigshafen sind neue Sendeanlagen aufgebaut worden. In LU-Maudach in der Kleestr. 17 wurde den parkenden Firmenwagen zufolge an der Glasfaseranbindung gearbeitet . In der Ludwigshafener Gartenstadt wurde in der Brandenburger Str. 11 ein neuer Mast mit Antennen gesetzt, Das Gerüst ist noch aufgebaut. Der Standort ist nur 700 Meter von den in Betrieb befindlichen Antennen in der Dackenheimer Str. 1 und 500 Meter von der Betty-Impertro-Straße 10 entfernt. Auch in LU-Niederfeld in der Croissant-Rust-Straße 6 sind nun die Waffeleisen am Mast angeschraubt. In Rheingönheim sind im Brückweg Ecke Hauptstr. 260 auf dem Gebäude der Rheingönheimer Brauerei auch bereits Antennen installiert. In Ludwigshafen Süd am Stellwerk LU Hbf und am Müllheizkraftwek in LU-West sind die Antennen schon länger montiert. Es stellt sich nun die Frage, wann all diese ins Netz eingebunden werden. Somit wäre zumindest in einigen Stadtteilen bereits flächendeckender Empfang ohne Roaming möglich (zumindest Outdoor bei B7).

    Die Diskussion ist eh bald obsolet. Mit Einführung von 6G und dann 7G wird 1&1 auch bei der Frequenzvergabe mitmischen dürfen. Und wenn dann 4G abgeschaltet wird und 5G nur noch als SA daherkommt, dann sind die Karten ganz neu verteilt. Bis dahin heißt es... Alternative: aus 4 mach wieder 3. Scheint ja wohl nicht genug Frequenzbandbreite zu geben für 4 Provider.

    Innerhalb der kommenden 3 Jahre wird sich somit die Anzahl der (wenn auch nur teilweise temporär) sendenden Zellen von ca. 3000 auf 6000 Zellen bei LTE erhöhen. Damit ist die Aufholjagd zu den Branchenriesen fast gewonnen. Und wenn 2 es dann noch schafft, die bereits hingeklatschten Standorte zu verkabeln, dann dürfe 2 ja bald zurecht mit Europas modernsten 5G Netz werben, ach Moment...B1 ist ja 4G...

    Hm.. Das ist diese komische eNB 11999, die gar nicht zur sonstigen Systematik dort passt,

    Ich gehe ganz stark von einem Bug in Netmonster aus. Ich hatte das letztens auch schon mal. In der Regel ist aber dann eine andere EARFCN in rot angegeben und die erwartete anhand der Frequenz berechnete EARFCN durchgestrichen.

    Danke für die Informationen. Dann liefert 1&1 aber falsche Daten an die BNetzA, denn die eingezeichnete Abdeckung (ohne schraffierten Roaming von Vodafone) stimmt überhaupt nicht mit der Realität überein. Vielleicht verwechselt da 1&1 den aktuellen Ausbau mit dem Wunschszenario bei Ausbauende.

    Beachte aber bitte den Konjunktiv in meinem Posting!

    Hätte, hätte, Fahrradkette... ;-)


    Bislang nutzt 1&1 gar kein B1 und es ist nicht abzusehen, dass dies in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren genutzt wird. B7 wird in der Mobilfunk-Monitoring-Karte der BNetzA künstlich schön gerechnet. Bei unter -130 dbm ist kaum bis kein Datendurchsatz möglich (Telefonie läuft auch Datenbasiert über VoLTE).

    Die Mobilfunk-Monitoring-Karte stellt die Daten der öffentlichen Mobilfunknetzbetreiber in einem 100x100 Meter-Raster dar. Die Netzbetreiber melden für jede Rasterzelle, ob die von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Kriterien für den Mobilfunkempfang erreicht werden.

    Die genauen Kriterien werden nicht genannt, nur dass es sich um Outdoor-Werte mit Messhöhe 1,5 Meter über Boden geht. In der Praxis wechselt ein Smartphone (ohne Bandlock) bereits bei ca. -100 dbm zu Vodafone, da dort bessere Bänder genutzt werden. Meist ist das schon nach wenigen hundert Meter Entfernung zum 1&1 Standort der Fall und das Outdoor.


    In 262-23 begonnene Telefonate führen bei mir in den einigen Fällen zum Abbruch der Verbindung, sobald in 262-2 gewechselt wird. Scheinbar sind die Konfigurationen noch immer fehlerhaft. Auffällig, dies trifft nicht auf alle Standorte zu, sondern nur dort, wo mehrere 262-23 Standorte sich überlappen und dazwischen logischerweise noch 262-2 verfügbar ist. Scheinbar wird man dann während des Gesprächs mehrfach hintereinander zwischen den Antennenstandorten und den beiden Netzen hin und her geschoben bis irgendwann ein Fehler auftritt der zum Verbindungsabbruch führt.