Beiträge von xrw

    Die Rufnummer müsste erstmal von Lyca/Lyca zu Lyca/Telefonica portiert werden. Irgendwann werden sie das wohl eh für alle alten Karten machen, aber vermutlich bis jetzt noch nicht (die Kundenzahl von Lyca wird reichen, dass das für dieses fossile System im Prinzip so gefährlich ist wie bei 1&1).


    Die BNetzA wird sich wahrscheinlich nicht dafür interessieren, weil die bei diesen Portierungssachen noch weniger Ahnung haben als ich und schon das Problem nicht kapieren werden (geschweigedenn dass sie selber die Ursache dafür sind, weil sie sich weigern, auch nur die grundlegendsten Sachen zu regulieren, wie sie nach TKG eigentlich müssten).

    Mit alten Telefonen funktioniert es garnicht; kann bloß Tonwahlverfahren. Aber kann sprechen und statt Freizeichen Fehlermeldungen in ganzen Sätzen mitteilen. Irgendwas wie guter Empfang, aber falsche Zelle scheint nicht vorgesehn zu sein. Da käme höchstens »SIM- oder Gerätefehler« infrage.


    AGB seh ich keine speziellen. Aber die Sachen scheinen sie online überhaupt nicht zu verkaufen. Bedienungsanleitung gibts aber (die rechtlichen Hinweise beziehn sich auf Open Source / GPL): https://www.telekom.de/hilfe/g…lefon-box?samChecked=true

    Vorwahlen in dem Sinn gibts im Mobilfunk eh keine; die Rufnummern können nie irgendwie geteilt werden (abgesehn vom Präfix 0, das offiziell nicht zur Rufnummer gehört und der komplexeren Zerlegung zur Bildung der zugehörigen Mailboxnummern). Offizell bestehn sie ansonsten aus der Dienstekennzahl (15, 16 oder 17) und der Teilnehmerrufnummer (das danach). Letztere beginnt mit der Blockkennung für die zugeteilten Rufnummernblöcke, die bei 16 und 17 immer 1-stellig ist. Bei 15 sind die alten (vor der Möglichkeit direkter Vergabe an MVNOs 2013/2014) 2-stellig und die neueren 3-stellig. Bis auf Weiteres ist es aber erlaubt, sie so zu behandeln, als ob sie 2-stellig wären, weil die 3. Stelle nie über den Inhaber des Rufnummernblocks entscheidet, solang die nicht knapp werden (die Netzbetreiber haben gegen die 3. Stelle protestiert, weil die Umprogrammierung ihrer Systeme mindestens 2 Jahre erfordert hätte).

    Für das Routing muss das eben bei jedem Anbieter, der das selber macht, ohnehin laufen. Es ist auch vorgesehn, Einzelnummern direkt in der zMRDB abzufragen.


    Abgesehn von der Tabelle mit den zugeteilten Rufnummernblöcken (deren Pflege wohl der größere Aufwand ist) brauchts dafür bloß eine statische Hashtabelle (1-mal täglich aktualisiert), die im Prinzip in 1 GB passen sollte. Da sind auf simplem PC Millionen Lookups pro Sekunde möglich. Das praktische Limit ist nur die Netzschnittstelle.

    Nachträglich können sie die Preise normalerweise nicht mehr in größerem Umfang anheben. Kündigen können sie halt im Rahmen der vereinbarten Fristen, und bei billigem Unlimited muss man immer davon ausgehn, dass das auch passiert, wenn man ihn nennenswert nutzt, zumal bei Freenet. Der Link zu den AGB führt zu keinen AGB.

    Die Information sollte sich problemlos aus der zMRDB ermitteln lassen, wo zumindest Telekom, Vodafone und Telefonica als Gesellschafter direkten Zugriff haben und auf die auch jeder zugreifen können muss, der Telefonnummern routet. Es ist eh ein Unding, dass sowas rein privatwirtschaftlich organisiert ist und der BNetzA völlig am Arsch vorbeigeht, solang keiner klagt.

    Ist mir auch aufgefallen, aber im TKG und BGB heißt es auch bloß Laufzeit für das, was umgangssprachlich Mindestlaufzeit genannt wird (und dazu stillschweigende Verlängerung). Irritierend ist auch, dass da überall Ondemand steht. Bei Teltarif und Tariffuxx ist es aber ohne Ondemand gelistet und der Preis dauerhaft. Aber bei Freenet sollte man jedenfalls aufpassen. Die relevanten Informationen sieht man nicht, bevor man seine Daten eingegeben hat.