Beiträge von Hightower2004

    Neukunden im 3. Quartal 2005:
    o2: 558.000 = 29% aller Neukunden (Postpaid: 192.000 / Prepaid: 366.000)
    Vodafone: 539.000 = 28%
    T-Mobile: 530.000 = 27%
    E-Plus: 327.000 = 17%(Postpaid: 218.000 / Prepaid: 109.000)
    Gesamt: 1.954.000


    Gesamtkunden (Deutschland) Stand: 30.09.2005:
    T-Mobile: 28.713.000
    Vodafone: 28.236.000 (davon UMTS-Kunden: 815.000)
    E-Plus: 10.124.000 (Postpaid: 5,258 Mio. / Prepaid: 4,866 Mio.)
    o2: 8.946.000 (Postpaid: 4,692 Mio. / Prepaid: 4,254 Mio.)
    (davon Tchibo: 439.000) (inzwischen > 9 Mio.)


    Marktanteil nach Kundenzahl:
    T-Mobile: 37,8%
    Vodafone: 37,1%
    E-Plus: 13,3%
    o2: 11,8%


    Marktanteil der D-Netze: 74,9%
    Marktanteil der E-Netze: 25,1%


    ARPU (mtl.)
    o2: 28 Euro (Postpaid: 43,58 Euro / Prepaid: 11,50 Euro)
    Vodafone: 24,40 Euro (Postpaid: 41,00 Euro / Prepaid: 9,00 Euro)
    T-Mobile: 23 Euro
    E-Plus: 21 Euro (Postpaid: 36 Euro / Prepaid: 6 Euro)


    Marktanteil nach Umsatz*:
    Vodafone: 38,0%
    T-Mobile: 36,4%
    o2: 13,8%
    E-Plus: 11,7%


    Anmerkungen
    E-Plus = alle Marken (Simyo, BASE, etc.)
    o2 = incl. Tchibo
    Kunde = aktivierte SIM-Karte


    *= ARPU * Kundenzahl / Gesamtkundenzahl Dtl.


    EDIT: Ergänzung

    Zitat

    Original geschrieben von Fockx
    Es gibt europäische Vorbilder, wo man solche Beispiele und Definitionen nach Luxusgüter suchen kann, und man sieht, es funktioniert.


    Hast Du eine Liste? Das würde mich brennend interessieren, da ich auch schon mal solche Gedanken hatte.


    Was ist Luxus? Früher war ein Heimcomputer sicher Luxus, heute hat schon fast jeder Sozialhilfeempfänger Anspruch, da dieser inzwischen zum Lebensstandard gehört. (Etwas übertrieben formuliert. Ich will damit nur andeuten, daß die Definition evtl. angepaßt werden muß.)

    Re: Re: Bafög + Studiengebühren


    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Wobei so 350€ aber in aller Regel eher nur für die Miete, Nebenkosten, Heizung und Strom reichen.
    Dann kommen aber noch Versicherungen, Auto und/oder Bahn, Telekommunikation, Lebensmittel, Mittagessen, Geld fürs Wochenende, ... dazu.


    Daher schrieb ich theoretisch. Klar will der Student auch mal ein Bierchen trinken oder ins Kino gehen. Klar dürfte auch sein, daß ein Student (wenn er vom Staat lebt) nicht in Luxus schwelgen kann. Auf ein Auto habe ich während meines Studiums verzichtet, kein Geld. Ich mußte alles mit dem (besch...) Nahverkehr oder dem Fahrrad erledigen. Ich hab's auch überlebt. :)

    Bafög + Studiengebühren


    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
    Zum Thema Bafög:Vielen wird es nicht gewährt,obwohl sie es bräuchten und wenn sie gewährt kriegen,dann wird von ihnen erwartet dass sie mit dem Studium quasi in der Sollstudienzeit fertig werden.
    Wenn ich mir z.B. Informatik anschaue,so erfüllen locker mehr als 80 % diese Kriterien nicht mehr.
    Folglich kriegen sie zum Ende kein Bafög mehr und dürfen wirklich Tag un Nacht studieren und arbeiten oder sie geben einfach auf,wei sie den Druck nicht mehr standhalten können.
    Der ja dann immens hoch ist.


    Dazu möchte ich folgendes anmerken:
    Wenn der Staat Bafög gewährt, darf er erwarten, daß der Student seine gesamte Zeit in die Ausbildung steckt, denn arbeiten müßte er (theoretisch) nicht mehr, da für seinen Unterhalt gesorgt ist.


    Wenn der Staat länger als die Regelstudienzeit Bafög zahlen würde, würden sicher einige Studenten diese Zeit mit einplanen. Daher gibt es eine Verlängerung nur wenn man sich für die Allgemeinheit (Asta, Stupa) einsetzt.


    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung: Da hat man einen Prof. mit dessen Art der Lehre kommt man nicht zurecht (sprich: kapiert nix) und schon ist man in der Klausur durchgefallen. Man wiederholt die Vorlesung im nächsten Semester bei einem anderen Dozenten und muß jetzt seinen Vorlesungsplan so umkrempeln, daß man wieder eine Vorlesung auf das nächste Semester verschieben muß, da man ja die Vorlesung aus dem Vorsemester hören will/muß.


    Daher gebe ich zu, daß es äusert schwer ist in der Regelstudienzeit sein Diplom zu machen. Aus diesem Grund bin ich auch nur für Studiengebühren für Langzeitstudenten. Und das ist für mich 1,5fache Regelstudenzeit. Denn das Erststudium sollte für jeden der geeigent ist (Abitur) frei von Studiengebühren sein, damit Ausbildung keine Frage der sozialen Herkunft ist.


    Tschuldigung; die Rechnung stimmt zwar im Prinzip aber ich verstehe nicht was das soll? :confused:


    Für den Händler wird ein Nettoeinkaufpreis gelten. Nämlich 3,45 Euro. Darauf wird er dann 19% MwSt. an seinen Verkäufer zahlen. Insgesamt 4,11 (=66 Cent).


    Damit müßte er also bei einem Verkaufspreis von 5 Euro insgesamt 18 Cent also 4 Cent mehr abführen.


    Bei einem Handy im Wert von 500 Euro, betägt die Differenz schon ca. 4,-- Euro. Bei einer Küche von 5.000,-- schon ca. 40,-- Euro. usw. Wenn Du also im Monat 75 Küchen verkaufst fehlen dir schon 3.000.-- Euro und 36.000,-- Euro im Jahr. Das könnte schon wieder ein Arbeitsplatz sein*.


    Also wird der Händler entweder jemanden entlassen oder die Küchenpreis auf 5130.-- Euro anheben. Und der Handyakku wird 5,13 Euro kosten.


    Sollte der Akku-Händler als Großhändler auftreten und die Akkus an andere Händler verkaufen, die auch wieder Vorsteuerabzugsfähig sind, dann bleibt alles beim alten: Der Netto-Verkaufspreis liegt bei 4.31 Euro. Das sind bei 16% MwSt. 5,-- und bei 19% eben 5,13 Euro.



    * =Hier habe nicht gerechnet, sondern nur die Zahlen multipliziert. Es gibt dadurch zwar eine Ungenauigkeit, aber die stört im Beispiel nicht weiter.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Die grösste Gefahr bei den Erhöhung der Umsatzsteuer ist, das sie die ohnehin schwächelnde Binnennachfrage noch stäker belastet. Bisher hatten wir immer nur Erhöhungen um 1%, was mit einer Erhöhung um 3% nicht zu vergleichen ist.


    Ich wundere mich auch, daß es nicht schrittweise passiert.

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Aber das grösste Problem in den Koalitionsverhandlungen ist, das es nur ums sparen geht, ...


    Derzeit geht es gar nicht ums sparen. Es geht darum wie man Geld in die Kasse bekommt.

    Zitat

    Original geschrieben von Charlie_D
    Tja, was soll man als Endverbraucher dazu sagen, wenn alles um 3% teurer wird...


    Die Erhöhung beträgt nur 2,6%.

    Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    IMHO spekuliert die neue Bundesregierung z.T. auch darauf und das ist nicht ganz verkehrt.


    Klasse und am 1.1.2007 sagt die Regierung: "Und am 1.1.2008 hauen wir nochmals 3 Prozentpunkte drauf. Kaufen! Marsch Marsch!"



    EDIT: Warum werden eigentlich nicht die Beitragsbemessungsgrenzen drastisch erhöht und im Gegenzug die Beitragssätze entsprechend gesenkt?

    Arbeit muß billiger werden werden, damit es sich lohnt arbeiten zu gehen! Daher müssen niedrigere Lohnsteuern und niedrigere Lohnnebenkosten her. Daher ist es richtig, daß mit der Mehrwertsteuer ALLE belastet werden. Daß die Arbeitnehmerschaft nicht entlastet wird finde ich falsch.


    Neulich gab es in unserer Firma eine Sonderprämie. Nach Abzug aller Steuern und Abgaben hatte ich netto weniger als 40%. d.h. mehr als 60% Abzüge. Nicht berücksicht ist dabei, daß mein Arbeitgeber noch zusätzlich seinen Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen zusätzlich zu meiner Prämie bezahlen muß.

    Zitat

    Original geschrieben von mungojerrie
    Kommt darauf an: gehst du zu Pizza Hut und nimmst die Pizza mit, zahlst du 7 % MwSt. Setzt du dich hin und ißt im Pizza Hut, kostet das ganze 16 %.


    Klingt unlogisch, ist unlogisch und daher deutsches Gesetz. :rolleyes:

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ich denke mal das es keine durchgehende Erhöhung der Preise gibt, sonder das das meiste so bleibt wie es ist, aber man sich dann einige Services raussucht, für die man dann deutlich mehr verlangt.


    Stimmt, das ist eine realistische Lösung. Der Marketingmäßige 9 Cent Tarif bleibt bestehen, dafür kosten Optionsänderungen 3 € statt 2,50 €, Kartensperre 15 € statt 12,50 € etc.