Beiträge von Hightower2004

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    Original geschrieben von Marko
    Klingt nach Wunschdenken! o2 Kundenwachstum im letzten Quartal: 558.000 , davon Prepaid: 366.000. Wieviele davon sind über Tchibo reingekommen? Oder sehen die Tchibo jetzt auch schon als premium an? ;)

    104.000 (Postpaid+Prepaid)


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    Original geschrieben von Marko Es lassen sich irgendwann einfach keine Verträge mit 69 CT die Minute verkaufen, wenn das Umfeld von 15 CT (Tendenz weiter fallend mit der nächsten IC-Senkungsrunde) abwärts schwärmt.


    Ich werde soetwas in meiner Vertragskündigung formulieren. Der Vertrag läuft aber noch bis Febr. 2007 :eek::(:mad:


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    Original geschrieben von Marko Außerdem haben die Discounter doch erst vor ein paar Monaten angefangen, so richtig losgehen wird das in der Masse erst 2006. Toll, wer dem langsam einsetzenden Trend widerstehen kann; fragt sich bloß wie lange.


    Im offenen CbC hat man gemerkt, die Firmen heißen inzwischen wie ihre Vorwahl. ist ein Anbieter 1/100 Cent billiger rückt er bei Teltarif & Co. in der Liste nach oben. Hat er jetzt noch freie Leitungen ist er DER Anbieter und verdrängt die anderen.
    Bei den Handy-Discountern wird wohl ein änlicher Trend einsetzen (man sieht ja, daß Simyo nach wenigen Wochen schon die Preise senken muß). Bei o2 (und um diesen Anbieter geht es ja hier) wird es sicher auf weitere Kooperationen hinaus laufen. Tchibo war der Anfang. Wenn sie es jetzt noch schaffen weitere Kooperationen einzugehen (z.B. Aldi / Lidl) könne die Kundenzahl stark wachsen ohne das o2 als Billigmarke angesehen wird. Ferrari, Porsche, Rolex: Alles Premiummarken. Auch sie verkaufen ihre Produkte (um von A nach B zu kommen oder um die Zeit abzulesen) und machen Gewinne. Ob o2 das ist was 'der gemeine Kunde' unter Premium versteht ist ein anderes Thema und schon in anderen Threads diskutiert worden.

    Neukunden im 3. Quartal 2005:
    o2: 558.000 = 29% aller Neukunden (Postpaid: 192.000 / Prepaid: 366.000)
    Vodafone: 539.000 = 28%
    T-Mobile: 530.000 = 27%
    E-Plus: 327.000 = 17%(Postpaid: 218.000 / Prepaid: 109.000)
    Gesamt: 1.954.000


    Gesamtkunden (Deutschland) Stand: 30.09.2005:
    T-Mobile: 28.713.000
    Vodafone: 28.236.000 (davon UMTS-Kunden: 815.000)
    E-Plus: 10.124.000 (Postpaid: 5,258 Mio. / Prepaid: 4,866 Mio.)
    o2: 8.946.000 (Postpaid: 4,692 Mio. / Prepaid: 4,254 Mio.)
    (davon Tchibo: 439.000) (inzwischen > 9 Mio.)


    Marktanteil nach Kundenzahl:
    T-Mobile: 37,8%
    Vodafone: 37,1%
    E-Plus: 13,3%
    o2: 11,8%


    Marktanteil der D-Netze: 74,9%
    Marktanteil der E-Netze: 25,1%


    ARPU (mtl.)
    o2: 28 Euro (Postpaid: 43,58 Euro / Prepaid: 11,50 Euro)
    Vodafone: 24,40 Euro (Postpaid: 41,00 Euro / Prepaid: 9,00 Euro)
    T-Mobile: 23 Euro
    E-Plus: 21 Euro (Postpaid: 36 Euro / Prepaid: 6 Euro)


    Marktanteil nach Umsatz*:
    Vodafone: 38,0%
    T-Mobile: 36,4%
    o2: 13,8%
    E-Plus: 11,7%


    Anmerkungen
    E-Plus = alle Marken (Simyo, BASE, etc.)
    o2 = incl. Tchibo
    Kunde = aktivierte SIM-Karte


    *= ARPU * Kundenzahl / Gesamtkundenzahl Dtl.


    EDIT: Ergänzung

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    Original geschrieben von Fockx
    Es gibt europäische Vorbilder, wo man solche Beispiele und Definitionen nach Luxusgüter suchen kann, und man sieht, es funktioniert.


    Hast Du eine Liste? Das würde mich brennend interessieren, da ich auch schon mal solche Gedanken hatte.


    Was ist Luxus? Früher war ein Heimcomputer sicher Luxus, heute hat schon fast jeder Sozialhilfeempfänger Anspruch, da dieser inzwischen zum Lebensstandard gehört. (Etwas übertrieben formuliert. Ich will damit nur andeuten, daß die Definition evtl. angepaßt werden muß.)

    Re: Re: Bafög + Studiengebühren


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    Original geschrieben von Martyn
    Wobei so 350€ aber in aller Regel eher nur für die Miete, Nebenkosten, Heizung und Strom reichen.
    Dann kommen aber noch Versicherungen, Auto und/oder Bahn, Telekommunikation, Lebensmittel, Mittagessen, Geld fürs Wochenende, ... dazu.


    Daher schrieb ich theoretisch. Klar will der Student auch mal ein Bierchen trinken oder ins Kino gehen. Klar dürfte auch sein, daß ein Student (wenn er vom Staat lebt) nicht in Luxus schwelgen kann. Auf ein Auto habe ich während meines Studiums verzichtet, kein Geld. Ich mußte alles mit dem (besch...) Nahverkehr oder dem Fahrrad erledigen. Ich hab's auch überlebt. :)

    Bafög + Studiengebühren


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    Original geschrieben von newage_02
    Zum Thema Bafög:Vielen wird es nicht gewährt,obwohl sie es bräuchten und wenn sie gewährt kriegen,dann wird von ihnen erwartet dass sie mit dem Studium quasi in der Sollstudienzeit fertig werden.
    Wenn ich mir z.B. Informatik anschaue,so erfüllen locker mehr als 80 % diese Kriterien nicht mehr.
    Folglich kriegen sie zum Ende kein Bafög mehr und dürfen wirklich Tag un Nacht studieren und arbeiten oder sie geben einfach auf,wei sie den Druck nicht mehr standhalten können.
    Der ja dann immens hoch ist.


    Dazu möchte ich folgendes anmerken:
    Wenn der Staat Bafög gewährt, darf er erwarten, daß der Student seine gesamte Zeit in die Ausbildung steckt, denn arbeiten müßte er (theoretisch) nicht mehr, da für seinen Unterhalt gesorgt ist.


    Wenn der Staat länger als die Regelstudienzeit Bafög zahlen würde, würden sicher einige Studenten diese Zeit mit einplanen. Daher gibt es eine Verlängerung nur wenn man sich für die Allgemeinheit (Asta, Stupa) einsetzt.


    Aber ich weiß aus eigener Erfahrung: Da hat man einen Prof. mit dessen Art der Lehre kommt man nicht zurecht (sprich: kapiert nix) und schon ist man in der Klausur durchgefallen. Man wiederholt die Vorlesung im nächsten Semester bei einem anderen Dozenten und muß jetzt seinen Vorlesungsplan so umkrempeln, daß man wieder eine Vorlesung auf das nächste Semester verschieben muß, da man ja die Vorlesung aus dem Vorsemester hören will/muß.


    Daher gebe ich zu, daß es äusert schwer ist in der Regelstudienzeit sein Diplom zu machen. Aus diesem Grund bin ich auch nur für Studiengebühren für Langzeitstudenten. Und das ist für mich 1,5fache Regelstudenzeit. Denn das Erststudium sollte für jeden der geeigent ist (Abitur) frei von Studiengebühren sein, damit Ausbildung keine Frage der sozialen Herkunft ist.


    Tschuldigung; die Rechnung stimmt zwar im Prinzip aber ich verstehe nicht was das soll? :confused:


    Für den Händler wird ein Nettoeinkaufpreis gelten. Nämlich 3,45 Euro. Darauf wird er dann 19% MwSt. an seinen Verkäufer zahlen. Insgesamt 4,11 (=66 Cent).


    Damit müßte er also bei einem Verkaufspreis von 5 Euro insgesamt 18 Cent also 4 Cent mehr abführen.


    Bei einem Handy im Wert von 500 Euro, betägt die Differenz schon ca. 4,-- Euro. Bei einer Küche von 5.000,-- schon ca. 40,-- Euro. usw. Wenn Du also im Monat 75 Küchen verkaufst fehlen dir schon 3.000.-- Euro und 36.000,-- Euro im Jahr. Das könnte schon wieder ein Arbeitsplatz sein*.


    Also wird der Händler entweder jemanden entlassen oder die Küchenpreis auf 5130.-- Euro anheben. Und der Handyakku wird 5,13 Euro kosten.


    Sollte der Akku-Händler als Großhändler auftreten und die Akkus an andere Händler verkaufen, die auch wieder Vorsteuerabzugsfähig sind, dann bleibt alles beim alten: Der Netto-Verkaufspreis liegt bei 4.31 Euro. Das sind bei 16% MwSt. 5,-- und bei 19% eben 5,13 Euro.



    * =Hier habe nicht gerechnet, sondern nur die Zahlen multipliziert. Es gibt dadurch zwar eine Ungenauigkeit, aber die stört im Beispiel nicht weiter.

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    Original geschrieben von Martyn
    Die grösste Gefahr bei den Erhöhung der Umsatzsteuer ist, das sie die ohnehin schwächelnde Binnennachfrage noch stäker belastet. Bisher hatten wir immer nur Erhöhungen um 1%, was mit einer Erhöhung um 3% nicht zu vergleichen ist.


    Ich wundere mich auch, daß es nicht schrittweise passiert.

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    Original geschrieben von Martyn
    Aber das grösste Problem in den Koalitionsverhandlungen ist, das es nur ums sparen geht, ...


    Derzeit geht es gar nicht ums sparen. Es geht darum wie man Geld in die Kasse bekommt.

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    Original geschrieben von Charlie_D
    Tja, was soll man als Endverbraucher dazu sagen, wenn alles um 3% teurer wird...


    Die Erhöhung beträgt nur 2,6%.

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    Original geschrieben von nutellatoast
    IMHO spekuliert die neue Bundesregierung z.T. auch darauf und das ist nicht ganz verkehrt.


    Klasse und am 1.1.2007 sagt die Regierung: "Und am 1.1.2008 hauen wir nochmals 3 Prozentpunkte drauf. Kaufen! Marsch Marsch!"



    EDIT: Warum werden eigentlich nicht die Beitragsbemessungsgrenzen drastisch erhöht und im Gegenzug die Beitragssätze entsprechend gesenkt?