Beiträge von Butterfly

    Wenn Du das System alleine siehst, hast Du in vielen Punkten recht (aber nicht in allen ;) ).
    Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Kunden (-> "Admins" & Co.) mit VoIP noch nicht ganz sicher sind und daher die Sprachqualität leidet. Man muß bei VoIP einfach das Umfeld stärker einbeziehen als bei einer klassichen Anlage.
    Ich weiß auch, dass per VoIP sprachqualitäten fast in HiFi-Qualität möglich sind (ich habe es life gehört). Aber das geht noch nicht in den normalen Umfeld beim Kunden.


    Das VoIP-Anlagen ganz anders integriert werden könne, ist klar. Stand heute gibt es ca. eine handvoll Anlagen, die das auch nutzen. Aber da geht die Zukunft hin..... :)


    In der Praxis sieht es gerade im kleineren Mittelstand so aus, dass die Infrastruktur nicht VoIP-fähig ist und das der administrative Aufwand gescheut wird, da der Nutzen aus Kundensicht nicht hoch genug ist.
    So gesehen ist VoIP noch kein Standard und noch nicht massentauglich. Dazu müssen die Hersteller alle noch etwas üben, die entsprechenden Voraussetzungen im LAN und in den Applikationen müssen betriebssicherer werden.
    Bei ISDN war es damals ähnlich. Vielen war es zu kompliziert, viele haben es gescheut. Irgendwann wurden die Umgebungsbedingungen einfacherweil alle dazugelernt haben, ISDN wurde massentauglich. Mit VoIP wird es auch so laufen, aber es wird gerade im Mittelstand ein paar Jahre brauchen. In einigen Konzernen und vor allem CallCentern ist es Standard, aber da haben wir auch ganz andere Umgebungen.


    Man muß immer den Einzelfall sehen. Und nach dem, wie sich der Threadersteller hier darstellt, dürfte VoIP am Ziel vorbeigeschossen sein. Noch.
    Mir sind einige Unternehmen bekannt, die mit VoIP (noch) nicht glücklich geworden sind und wieder auf klassisch gegangen sind. Aber das kommt..... :)


    Man darf auch eins nicht vergessen:
    Die meisten wollen telefonieren und 10 Gruppenfunktionen am Telefon nutzen, dazu ein paar Funktionen in der Anlage. Die wirklich schönen Funktionen wollen die wenigsten, da kann man noch so schön reden, zeigen, vorführen, erklären usw. Das muß erst alles in den Köpfen rein, aber das dauert......
    Selbst ähnliche Funktionen bei den klassichen Anlagen werden prozentual gesehen wenig eingerichtet.
    Hier bietet VoIP keinen Vorteil, und das ist Stand heute bei sehr vielen so.
    Wenn der Kunde weiß, was VoIP bedeutet, dann okay. Dann weiß er aber auch, was VoIP bedeutet und bieten kann.



    Bei den heutigen Laufzeiten von TK-Anlagen macht es oft mehr Sinn, eine Hybrid-Anlage zu wählen und in einigen Jahren dann zu switchen.
    Stand heute für die meisten Kunden im Mittelstand der beste Weg.
    Denn die wissen genau, dass das Telefon einfach ur funktionieren muß. Und keine IP-Anlage kommt heute an die Stabilität einer guten klassischen Anlage heran. Da sind sich alle Fachleute einig. Aber auch das wird sich bessern.


    Ich persönlich hätte im Office gerne eine schöne IP-Anlage. Voll integriert in mein Umfeld, sowohl im Office als auch weltweit. Ich weiß auch genau, welches System.... ;)


    Ach ja, auch spreche nicht von Fritz oder ähnlichem..... ;)



    Unter Strich heißt das: Mit Interessenten reden, Möglichkeiten und Bedarf ermitteln usw.
    Aber VoIP durchboxen, weil es einem persönlich gefällt oder weil es gepusht wird??? Das geht nicht. Der Kunde muß es wollen und bereit dafür sein. :)



    Bess demnähx,
    Carsten



    P.S.: Das sollten wir vielleicht woanders ausdiskutieren. Den Threadersteller wird das vermutlich nicht weiterbringen. Oder doch? dann möge er sich bitte äußern.

    Zitat

    Original geschrieben von Butterfly
    [...]
    Weiterhin hätte ich noch ein RCD-300 (VW-Autoradio für z.B. Multivan, da breiter als normal, Doppel-DIN). Getestet, funktioniert; mit PIN-Karte und BDA.
    [...]


    Seit wann ist die edit-Funktion auf 1440 Minuten begrenzt? Ist mir noch nie aufgefallen.... :confused:


    Das RCD-300 ist natürlich ein Delta :gpaul: :)



    Bess demnähx,
    Carsten

    Hi :)


    In Sachen TK-Anlage in mittlerer Größenordnung kann ich Dir folgendes sagen:
    VoIP wird irgendwann Standard sein, das wird aber in Deutschland noch einige Jahre dauern.
    Grund: In den USA z.B. ist die Nachfrage nach VoIP recht hoch, da es dort kaum ISDN bzw. Systemtelefone gibt. Wir in Deutschland nutzen aber seit vielen Jahren ISDN und Systemtelefone und sind daher ziemlich verwöhnt. Prinzipiell ist VoIP daher für uns erst einmal ein Rückschritt, da das LAN (Netzwerk) entsprechend ausgestattet und konfiguriert sein muß und die Sprachqualität (noch) nicht an die von ISDN uns unseren TK-Anlagen herankommt.
    So langsam kommen IP-Anlagen, wo man wirklich den Vorteil sieht und spürt. Aber die vollen Leistungsmerkmale sind nur über einen Softclient am PC verfügbar. Ist ja auch logisch, da hier erheblich mehr Möglichkeiten wg. der Grafik und der Eingabemöglichkeiten (Tastatur, Maus,..) bestehen und IP einfach mehr Möglichkeiten bietet (bis hin zu Leitungsunabhängig, Soft-Clients auf Handys, VoIP am Handy als Nebenstelle der Anlage,...), usw....


    Die Frage ist, was wollt ihr?
    Habt ihr die Infrastruktur, um VoIP sicher betreiben zu können?


    Oder doch lieber erst einmal eine eher klassische TK-Anlage, bis VoIP wirklich Standard ist und eure Infrastruktur das hergibt (wenn sie es nicht jetzt schon tut). Wobei viele TK-Anlagen per Erweiterung durchaus VoIP-fähig gemacht werden können.


    Oder gibt es Funktionen/Ansprüche, die VoIP wirklich erforderlich machen?



    Das ist erst einmal die grundsätzliche Entscheidung.



    Dann die Fragen, was die Anlage können soll. Hier meine ich nicht die einfachen Sachen wir Rückfrage, Makeln, Konferenz usw.
    Vielmehr ob PCs angebunden werden sollen, um z.B. aus Outlook heraus zu wählen, um mehr Informationen über die Kollegen am Monitor anzeigen zu lassen (Present Management); Sollen GSM-/UMTS-Handys in die Anlage integriert werden (gut für Außendienstler oder andere, die viel unterwegs sind. Man ist dann u.a. unter einer Rufnummer erreichbar und hat fast alle Funktionen der Anlage am Handy usw.); Sind Ansagen oder Wartefelder gewünscht, usw.


    Die Konfiguration ist bei einigen Anlagen recht einfach, wenn man sich mal etwas da reinarbeitet. Für viele Anlagen sind Kundenkompatible ;) Konfig-Tools verfügbar.


    Ich würde aber in dieser Größenordnung keine Agfeo oder Elmeg und ähnliches empfehlen. Eher Aastra (Ericsson), Aastra DeTeWe, Ascotel, Siemens (wobei der Laden gerade verkauft wurde - was bringt die Zukunft?), Alcatel, Avaya usw.
    Diese Anlagen laufen stabiler und sind langlebiger als agfeo, elmeg & Co.



    So viel in Kürze (ja, Kürze ;) ), es sind meist viele Punkte zu berücksichtigen, aber das sprengt dann irgendwann die Möglichkeiten dieses Forums; Zumal dann irgendwann interne Details zur Sprache kommen und die nichts in der Öffentlichkeit zu suchen haben.


    Hoffe trotzdem ein wenig geholfen zu haben ;)



    Bess demnähx,
    Carsten

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    Das macht nur bei einem Anlagenanschluss keinen Sinn, da nur Durchwahlen von 0-9 vergeben werden. Die Eventuelle spätere Erweiterung um einen weiteren Anlagenanschluss zieht ja nicht weitere Durchwahlen automatisch mit sich. D.h. es bleibt bei 0-9, will man mehr, gibts wieder eine neue Rufnummer. Da hilft dann nur eine TK Anlage, die aus einstelligen z.B. 2- stellige Rufnummern machen kann. Von daher reichen MG mit jeweils 10 MSN.


    Die Frage ist, was die Anlage an Komfort bieten soll, denn 2 externe verwalten können viele. Eventuelle Systemtelefone gefällig, die Komfort bieten? Denn z.B. eine Rufumleitung einleiten per Kennziffer ist doch sehr lästig.


    Die Erweiterung der Durchwahlnummern ist kein Problem. Kenne keine aktuelle Anlage, die nicht mind. bis zu 3stellige NSt-Nr. auch im Mischbetrieb verwalten kann. Im Zweifel muß halt der Rufnummernplan geändert werden, damit mehr Durchwahlen genutzt werden können. Da man aber einen 1stelligen Nummernplan fast nie sinnvoll betreiben kann, empfiehlt sich mind. der 2stellige Nummernplan.



    Mit CLIP-no-screening hat den Nachteil, dass die MGA-Nr. immer bekannt bleibt. Da selbst CNS in diesem Fall eher eine (funktionierende) "Krücke" ist, würde ich darauf hin arbeiten, langfristig die MGA-Nr. aufzugeben. Wie gesagt - langfristig.....


    Je nach Anlage kann man sich anzeigen lassen, ob die Anrufe über den MGA oder den Anl.-Anschluß "reinkommen". Wenn dann die Anzahl der ankommenden Gespräche irgendwann mal verschwindend gering ist, kann man eine Ansage schalten und noch später diese Rufnummer aufgeben.
    Mit dem verbleibenden Anlagenanschluß hat man dann alle Möglichkeiten.



    Bd,C

    Bei vier Telefonen (von mir aus auch 1, 2 Nebenstellen mehr) kanst Du auch einen Mehrgeräteanschluß nehmen. Bis zu 10 Rufnummern sind hier möglich, Du kannst jede Rufnummer einem Telefon zuordnen.


    Wenn allerdings mittel- oder langfristig mehr Nebenstellen in Frage kommen (Wachstum der Firma), dann auf jeden Fall einen Anlagenanschluß neben der 1535, da der Anlagenanschluß mehr Durchwahlen ermöglicht und erweiterbar ist.



    Bd,C

    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Gibt's bei Google noch "Auf gut Glück"? :D Gonsenheim iss ein Stadtteil von Meenz, wo man noch deutlicher als in der Innenstadt merkt: hier iss man in nem anderen Land, ganz anner Kuldur, und für misch mit Frankfodder Gemüd: lahmarschig :D Die Breitestraße, wo auch die Metzerei ist, ist verkehrstechnisch ne Katastrophe, zumal die Eingeborenen sich mit den drei Pedalen in ihren Blechkisten nicht zurechtfinden :D
    [...]


    webtigger, rb68: Datt is mi zuweet :D



    Bd,C

    Dag, was willst Du für den Schlafsack haben? :D


    Hat hier jemand Interesse an einen MP3-Player (HPM-10?) für diverse ältere Ericsson?
    Einige nie gebraucht, aber ohne Speicherkarte (waren eh nur 32MB dabei).


    Freisprecheinrichtung HCA-10 ist auch noch da, müßte OVP sein.
    Für HCA-10/20 habe ich noch das ein oder andere Einzelteil.


    Hat ein ///-Sammler Interesse an diverse ///-Kartons?


    Ein Jablocom GPA-02 (Tischtelefon mit SIM-Karte) muß auch weg.


    Weiterhin hätte ich noch ein RCD-300 (VW-Autoradio für z.B. Multivan, da breiter als normal, Doppel-DIN). Getestet, funktioniert; mit PIN-Karte und BDA.


    Dann einen Heckträger für einen VW-T4, natürlich der gute Paulchen (es gibt nichts besseres), für zwei Fahrräder. Kann auf vier Fahrräder erweitert werden.


    4 Paar Skihalter für einen Paulchen mit dem Halter, wo die Räder reingestellt werden (keine Schienen).


    Ein oder zwei PCs habe ich noch hier, müßten so um die 1,6GHz haben. Weitere Angaben bitte bei Interesse anfragen.
    Für alpha habe ich noch zwei IDE-Platten, 40GB(?) und 120GB.
    Dann noch diverse PC-Einzelteile.....hat jemand Interesse?


    Einen TFT-Bildschirm, älter, 15", 1024x768, in der linken oberen Ecke Kratzer, stört aber kaum.


    Ich suche einen USB-Bluetooth-Stick, für den es Win2003Srv-Treiber gibt und an den ein Nummernblock von der Logitech-Dinovo betrieben werden soll.


    ...und ein VW-Autoradio RCD-300 (mit runden Ecken, normale Breite, Doppel-DIN). Hauptplatine reicht, Rest habe ich.



    Man, ist jetz doch mehr geworden als ich dachte....
    Spätestens nach dem Camp kommt alles in die Bucht, zum Entsorgen ist das meiste zu schade.



    Bess demnähx,
    Carsten

    Zitat

    Original geschrieben von Elke2002
    [...]
    Ich hätte gerne ein schattiges Plätzchen unterm Sonnensegel auf einer Liege. Alternativ ginge auch eine gemütliche Hängematte zwischen zwei Bäumen. Und natürlich jemanden, der mir ab und zu ein gegrilltes Würstchen reicht! :D
    [...]


    [Schenkelklopfer]
    Die gegrillten Würstchen ißt Du ja eh nicht :D
    [/Schenkelklopfer]



    Bess demnähx,
    Carsten



    P.S.: Oder legst Du auf die "besondere" Spezifikation "Deiner" "Würstchen" keinen Wert mehr? ;)