Beiträge von <registered>

    Zitat

    Original geschrieben von pallmall
    Soviel Naivität ist wahrscheinlich auch die Erklärung, warum du die "Scheiße" wegwischt, während andere Millionen damit machen, daß sie dich in ihrem "Scheißhaus" arbeiten lassen.


    Das ist zu pointiert formuliert. Du musst "holli" nicht auf den Schlips treten, um deine klassenkämpferische Position zu verdeutlichen.


    Aber ich gebe dir schon Recht:
    Es gibt bei uns so viele Bereiche, wo Leute unbezahlt oder unterbezahlt brav ihre Arbeit verrichten. Wenn die alle ähnlich selbstbewusst wie die Vorstände ihre Interessen vertreten würden, sähe Deutschland anders aus.


    Gutmütigkeit, Pflichtbewusstsein und Arbeitsethos besonders der älteren (meist weiblichen) Arbeitnehmer werden vor allem in den Pflegeberufen schamlos ausgenutzt.


    Ich denke, wie viel jemand bekommt hängt weit mehr von der eigenen Chuzpe ab, als einfache Angebot-Nachfrage-Modelle abzubilden vermögen.

    OK, der Intel-Rechner ist schneller und hat wahrscheinlich auch die längere Akkulaufzeit. Ob ein Notebook leise ist, hängt von der jeweiligen Lüfterhardware und ihrer Steuerung ab. Das kann man anhand der Daten nicht sicher voraussagen. Prozessoren mit geringer Leistungsaufnahme und Stromsparmechanismen sind allerdings eine gute Basis für ein leises Notebook. Und auch da hat meines Wissens Intel die Nase vorn.
    Was die reine Grafikleistung angeht, müsstest du jemand anderen fragen.
    Scheinen aber beides Shared-Memory-Lösungen sein. Für deine alten Spiele ist die Grafik bei beiden Geräten schnell genug!

    "Es geht nicht darum,..."


    Diese Phrase und ihre Abwandlungen findet man besonders oft in den Äußerungen von Politikern.


    Sie dient dazu, die vermeintlich gute Absicht herauszustellen und die tatsächlichen Folgen des geplanten Vorhabens zu vernachlässigen.


    Wie heißt es so schön:


    "Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit guten Absichten!"

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Hilft einem nur nicht, wenn 10% der Bevölkerung 90% des Vermögens haben gell? Bzw. was nützt es einem wenn man auf dem Papier mehr Geld hat, aber wesentlich weniger dafür bekommt.


    Jepp, da sind wir uns einig. Darauf wollte ich hinaus.
    Am Ende geht es um die Frage, ob man die Verteilung des Erwirtschafteten als sinnvollerweise endgültiges Ergebnis von Angebot- und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ansieht, oder nicht.


    Obwohl ich kein Volkswirtschaftler bin, beschleicht mich jedenfalls regelmäßig das Gefühl, dass der ein- oder andere Euro in den Taschen der Arbeitnehmer besser aufgehoben wäre, als auf den privaten Schweizer Konten der wirklich Wohlhabenden.


    Es ist ja nicht so, dass das durch sinkende Löhne frei gewordene Geld in jedem Fall zum Wohle der Unternehmen reinvestiert wurde.


    Bessere und zugänglichere Bildung auf breiter Front wäre sicher der Königsweg, um die Position der Arbeitnehmer gegenüber dem Druck aus dem Ausland zu stärken.

    ChickenHawk
    Bei aller Sachzwanglogik sollte man aber noch fairerweise dazu sagen, dass das Vermögen der Deutschen in den letzten 10 Jahren zu- und nicht abgenommen hat.


    Der Lebensstandard nimmt nicht ab. Das Geld verteilt sich nur extremer.
    Wie man dazu steht, ist natürlich eine Frage der persönlichen politischen Überzeugungen.
    Wer die "Opferlogik" der Globalisierung aber zu sehr verinnerlicht, schwächt nur die eigene Verhandlungsposition.


    Im Übrigen ist die Arbeitsplatzverlagerung öfter eine leere Drohung, als gemeinhin angenommen wird.