Beiträge von <registered>

    Der Preisunterschied zwischen DDR und DDR2- Ram ist so groß, dass man sich auch überlegen könnte, gleich Motherboard, CPU und RAM auszutauschen. In diesem Fall könnte man von den sehr niedrigen DDR2 Ram Preisen profitieren.


    Ob sich das lohnt, hängt natürlich von der Aufrüsttaktik ab...



    Beispiel:
    Sockel AM2 Mainboard: 50 Euro
    AMD Athlon 64 3500+ 40 Euro
    2 Gigabyte DDR2 Ram PC 800 65 Euro (oder PC 667 für 55 Euro)


    Mit dieser Taktik könnte man dann im Herbst auch weiter aufrüsten und sich den
    neuen "K10" Prozessor von AMD holen.



    Ich finde es momentan nicht ratsam, in alte Systeme neuen DDR1 Ram nachzukaufen. Das ist ein Sackgasse.


    Oder nochmal deutlicher:
    2 Gigabyte DDR1 Ram kosten 120 Euro, also das doppelte des schnelleren DDR2 Rams. Für 150 Euro kann man sich aber schon ein zukunftsfähiges Paket aus CPU, Mainboard und 2GB DDR2 RAM schnüren!

    Ich habe vor kurzem gelesen, dass Samsung bald neue auf möglichst geringe Betriebsgeräusche hin optimierte Festplatten herausbringen wird. Heißen T133 oder so.


    Die Platte ist aber nur die halbe Miete. Such' mal bei goolge nach "Dirkvader" "silent" "Forum". Die kümmern sich um Geräuschdämmung bei PCs.


    Es kann sich z.B. lohnen, die Platten zu entkoppeln und mit Gummibändern im Gehäuse "aufzuhängen".


    PCs leise machen ist eine Wissenschaft für sich. Eine leise Festplatte ist dabei nur der Anfang.

    Ja, die Mobilitätsgarantie ist praktisch.


    Das Problem ist, wenn du Gericom kaufst, ist es wirklich wahrscheinlich, dass du sie auch in Anspruch nehmen musst. Das wäre mir zu stressig.


    In den c't-Zufriedenheitsumfragen war Gericom glaube ich sogar das Schlusslicht. Kaum jemand hat angegeben, sich wieder ein Gericom kaufen zu wollen.


    Für 800 Euro würde ich mir das Samsung R20 ansehen.

    Die Wartung spricht wirklich für Volvo / Saab.


    Ansonsten würde ich mir auch einen Honda Civic kaufen. Schau' dir aber auch mal den Honda HRV an. Das ist ein sehr kleiner "Geländewagen" mit einem Allrad, der sich automatisch zuschaltet. Hat nur 4 Sitze und gefällt mir sehr gut.
    Bei Honda fallen ohnehin kaum außerplanmäßige Wartungen an. Die Marke ist sehr zuverlässig.

    Warum eine Insel oder ein Schiff nich der beste Ort für einen G8-Gipfel wäre:


    Auf den ersten Blick ist das Argument einleuchtend, schließlich wären die Kosten und auch die Gefahren um einiges geringer.


    Dabei wird aber vergessen, dass ein derartiger Tagungsort das Recht, friedlich zu demonstrieren, völlig ad absurdum führen würde. Ähnlich verhält es sich mit dem Zaun um Heiligendamm, wenn er zu weit um den Tagungsort gezogen wird.


    Beim Demonstrieren geht es doch darum, den Entscheidungsträgern nahe am Tagungsort die Meinung sagen zu dürfen. Das ist nicht dasselbe, wie ein Protestzug vor dem Parlament, den sich die Politiker dann vielleicht im Fernsehen ansehen.


    Nur die räumliche Nähe schafft den Druck und die demokratische Öffentlichkeit, die eine Demonstration ausmacht.



    Der beste Tagungsort wäre meiner Meinung nach ein künstliches Dorf in einem dünn besiedelten Gebiet Deutschlands. Dadurch würden Kosten gesenkt, Nerven geschont und Demonstrationen könnten trotzdem stattfinden.


    Die unverbesserlichen Zerstörungswütigen könnten sich dann an Feldern und Bäumen austoben...

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Das mag durchaus sein, und es ist ja auch nicht grundsätzlich verwerflich über den Sinn einer Wehrpflicht in D zu diskutieren.


    Zur Zeit ist es aber nun mal geltendes Recht, dass es eine Wehrpflicht gibt (ob es dem Einzelnen nun passt oder nicht) und da muss man sich dem für den Moment eben unterwerfen. Wenn man dies nicht will muss man den normalen Weg in einer Demokratie nehmen und Volksvertreter wählen, die sich für eine Abschaffung einsetzen.


    Aber nur weil man gerade "keinen Bock" hat jetzt mit dem Argument zu kommen "Was hat Deutschland für mich getan" ist einfach nur arm.
    Diese Haltung zeigt sehr deutlich wie wenig das was einem in D geboten wird auch wertgeschätzt wird.


    Da hast du schon recht, sicher. In diesem Fall sehe ich das auch so.
    Ich hatte mir damals ja auch überlegt, den juristischen Weg zu beschreiten. Eine "no-bock-Haltung" stand da sicher nicht dahinter. Schließlich engagiere ich mich freiwillig in einem gemeinnützigen Verein und in der Schulförderung.








    ...



    webbiller


    Ich habe deinen Beitrag kurz überflogen und will ihn im einzelnen nicht kommentieren, weil ich mich erstens nur ärgern würde und mir das Wetter dafür gerade zu schön ist und weil zweitens dem Forenleser mit einem gewissen Grundleseverständnis klar sein wird, dass du meine Argumente boshaft mißverstehst und polemisierst, nur weil ich offensichtlich eine andere Meinung vertrete, als du.


    Keines deiner Argumente ist auch nur annähernd richtig oder tragfähig.


    Und was meine historische Grundbilddung angeht, mach dir mal keine Sorgen, aber ich habe es nicht nötig, das hier im Detail herauszustellen.
    (Du hast ja nicht mal erkannt, dass der Ausspruch "umzingelt von Freunden" ein Zitat von Johannes Rau ist.)


    Nach welcher Logik das Argument vom Staatsbüger in Uniform haltbar ist solange Zivis und Wehrdienstleistende räumlich getrennt sind, wird, fürchte ich, wohl auf ewig dein Geheimnis bleiben.


    Was die jurisitschen Grundlagen angeht, du Experte, mach dir mal klar, dass der Zivildienst nie als Stütze unseres Sozialstaates gedacht war. Der Notstand vieler sozialer Einrichtungen ist beklagenswert, kann aber doch nicht dafür herhalten, dass Zivis widerrechtliche Arbeit verrichten!



    Welche Qualifikation hast du eigentlich, dass du dich hier so weit aus dem Fenster lehnst?





    Naja, Chris19 gratuliere ich trotzdem zur Ausmusterung.

    ChickenHawk
    Das sehe ich grundsätzlich genauso. Solange Geben und Nehmen in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen und die individuelle Leistungsfähigkeit berücksichtigt wird.


    Allerdings hat ein Zwangsdienst meiner Meinung nach eine *völlig* andere Qualität als z.B. die Besteuerung von Einkommen.


    Zudem erwartet den Dienst Ableistenden kein besonderer weltlicher Lohn von Seiten des Staates, der die erfahrene Freiheitseinschränkung auch nur annähernd wieder wettmachen würde.


    Oder andersrum gedacht: Man muss schon in's Gefängnis kommen, um ein zweites Mal im Leben so stark in seinen Grundrechten eingeschränkt zu werden.

    Chris19


    Allergien können wirklich zu einer Ausmusterung führen. Ich selber habe zwei Freunde, die das geschafft haben. Der eine wurde wegen einer Bienenallerige, der andere wegen einer Nußallergie ausgemustert.


    Wichtig ist aber, dass du die entsprechenden Atteste vom Arzt mitbringst.



    Was die OT-Diskussion angeht, teile ich die Meinung von _-=voodoo=-_


    Die Argumentation, man solle sich doch nicht so anstellen, schließlich hätten Generationen von Männern davor auch ihren Dienst abgeleistet ist doch wirklich, sorry, saublöd. Man kann doch die Freiheitseinschränlung einer anderen Person nicht (nur) damit rechtfertigen, dass man sie selbst auch ertragen musste.


    Ich habe damals zugegebenermaßen nur nicht total verweigert, weil ich nach dem Abitur nicht die Kraft und auch nicht den Mut und die Mittel dazu hatte.


    Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass die Wehrpflicht in dieser Form in Deutschland nicht mehr legitim ist:


    - Sie ist willkürlich und unfair, weil weniger als die Hälfte eines Jahrgangs einberufen werden. Es gibt also keine Wehrgerechtigkeit mehr.


    - Deutschland ist "umzingelt von Freunden".


    - Der Zivildienst, der juristisch gesehen an der Wehrpflicht hängt, führt das Argument vom "Staatsbürger in Uniform" ad absurdum, weil eben gerade nicht alle gesellschaftlichen Gruppen gemäß ihrer tatsächlichen Anteile an der Gesamtbevölkerung bei den Wehrdienstleistenden vertreten sind. Dafür machen z.B. zu viele Abiturienten Zivildienst.


    - Die Zivildienstleistenden werden de facto als billige Arbeitskräfte eingesetzt, obwohl sie de iure niemandem die Arbeit wegnehmen dürfen.


    - Gerade die ach so sozialen (teils privaten) Einrichtungen sanieren sich auf Kosten junger Bürger und haben kein Problem mit der Freiheitseinschränkung dieser Personen.


    - Solange ein Land sich eine Berufsarmee leisten kann ist nach meiner festen Überzeugung ein so massiver Eingriff in die Grundrechte nicht begründbar.


    Man wird das Gefühl nicht los, dass die Wehrpflicht nur noch wegen der Zivildienstleistenden existiert. Bei den Wehrdienstlern zahlt der Bund nämlich eher drauf.