Beiträge von <registered>
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Original geschrieben von Yahoo-huhu
Was heißt relativieren? Ich schaue der Realität ins Auge
Ich habe manchmal das Gefühl, das manche Menschen zwei Persönlichkeiten besitzen. Das nennt man vermutlich auch Doppelmoral, wenn einerseits gefordert wird die FSK zu erhöhen, aber andererseits sonst alles erlaubt ist. Das stellt für mich ne Disharmonie im eigenen Kopf dar!Ich kann nicht sagen, wie ich die Freigabe ab 12 Jahren bewerten soll, weil ich den Film nur in Auszügen gesehen habe. Habe zur Zeit keine Lust, so einen Film zu sehen. Mir geht es hier wirklich nur um die Argumentationsweise.
Relativismuskritik heißt, dass man aus der beklagenswerten Vernachlässigung elterlicher Aufsichtspflichten nicht ableiten kann, der Staat solle genau aus diesem Grund die Altersgrenzen anders gestalten. Das wäre doch eine fatalistische Lemming-Mentalität.
Natürlich gibt es gewichtige Argumente aus der liberalen Denkschule, die für eine völlige Abschaffung der FSK-Grenzen, also für das Heraushalten des Staates aus diesem Bereich sprechen.
Den Gewaltkonsum junger Leute und die Gleichgültigkeit ihrer Eltern aber als Richtmaß für staatliches Handeln zu nehmen finde ich billig.
Genausowenig kannst du den Kritikern dieser FSK-Regelung pauschal Doppelmoral vorwerfen. Das würde nur in Fällen greifen, wo gleichzeitig strengere FSK verlangt wird und den eigenen Kindern Gewaltmedien zugänglich gemacht werden.
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Original geschrieben von Yahoo-huhu
Warum hängt ihr euch an der FSK-Klassifizierung auf? Jeder 12 Jährige guckt brutalerer Filme oder spielt gepatchte Egoshooter, damit man mehr Blut sieht. Also kann mir keiner erzählen, dass die Einstufung falsch ist. UNd ein 12 Jähriger wird von sich aus vermutlich den Film überhaupt nicht interessant finden, der wird eher in Wall-E gehen.Weil nicht wahrgenommene Aufsichtspflichten von Eltern und staatlicher Jugendschutz zwei Paar Stiefel sind. Außerdem argumentierst du relativierend.
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Moment, ich muss mal schnell meine Kinnlade unter dem Schreibtisch suchen...
Herzlichen Glückwunsch!
Das Internet ist also doch für 'was gut.

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Das verdreht doch völlig die Tatsachen. "Dem" Arbeiter(-kind) steht ein Studium doch genauso offen. Es ist ja nicht so, dass sich "der" Akademiker auf Kosten der Allgemeinheit auf eine Art und Weise bedient, die anderen verschlossen wäre.
Gerade die Durchlässigkeit für alle (finanziellen) Schichten ist das Hauptargument gegen Studiengebühren.
Du tust ja gerade so, als wäre man zum Akademiker oder Arbeiter geboren (und als wäre das so richtig und erstrebenswert).
Dazu kommt noch, dass ein Studium *heute* eben keine Garantie mehr für ein überdurchschnittliches Einkommen ist. Studiengebühren sind somit auch eine Frage der intergenerationellen Gerechtigkeit. Wiese sollen die jüngeren Generationen plötzlich für das Studium bezahlen, obwohl sie im Schnitt weniger davon haben, als ihre Eltern und Großeltern?
Das schwache Abschneiden der CSU bei dieser Landtagswahl hatte viel mit der missratenen Bildungspolitik dieser Partei zu tun.
G8, Hohlmeier, Büchergeld, Nachmittagsunterricht, Betreuung, Lehrermangel usw.
Die Familien in Bayern sind fast ausnahmslos gegen Studiengebühren. -
Kein Thema, wenn du nicht strategisch wählst und mit dem Wahlprogramm der Linken am meisten anfangen kannst, trifft meine Kritik auf dich nicht zu.
Obwohl es sich nur schwer nachweisen lässt bleibe ich aber dabei, dass ein Großteil ihrer Wähler Protestwähler sind.
Wg. Erbschaftssteuer: denk' da mal in Ruhe drüber nach.
z.B. Doppelbesteuerung: hat ein Toter Eigentumsrechte? Man könnte genauso gut argumentieren, das Erbe würde vom Erben nur ein Mal (das erste Mal) besteuert.Und ist es nicht sinnvoller, niedrigere Einkommenssteuern zu zahlen, als im Schnitt "leistungslosere" Einkommen wie Erbschaften niedrig zu besteuern?
Besonders, wenn man sich vor Augen hält, wie stark sich die Vermögen über die Jahrzehnte bei niedrigen Erbschaftssteuern konzentrieren?In den USA ist die Erbschaftssteuer zum Beispiel viel höher. Und viele extrem Reiche verschenken dort ihr Geld lieber noch zu Lebzeiten, als ihre Nachkommen über das Erbe aus der (finanziellen) Eigenverantwortung zu entlassen.
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Sorry. "Dank" UMTS habe ich gerade meinen ersten Doppelpost verbrochen.
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Würde ich die Linke wählen, könnte man die Rotationen meines Opas im Grab zur Stromgewinnung nutzen.
Ich würde nie eine Partei wählen, die meiner Ansicht nach nicht maßgeblich an der Regierung beteiligt sein sollte.
Wenn bei einer Wahl zu viele "Protestwählen", ohne vom Programm der gewählten (extremen) Partei überzeugt zu sein, kann das ganz schnell zu einem Ergebnis führen, das im Nachhinein wieder niemand wollte.
Wie unzuverlässig Umfragen vor der Wahl sein können wissen wir spätestens seit der letzten Bundestagswahl.
Stragegisches Wählen ist darum immer ein Spiel mit dem Feuer.
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Eben, sonst wären alle Länder mit Mehrheits- statt Verhältniswahlrecht "undemokratisch". The winner takes it all sorgt wenigstens für klarere Verantwortlichkeiten.
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Original geschrieben von Simon1210
Elektrische Fussbodenheizung im Badezimmer??Oder in irgend einem anderen Raum?
So ein Ding hat uns vor Jahren in einem neu gekauften Haus in einen Großverbrauchertarif katapultiert.